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NSV-Rumpfmannschaft schlägt sich achtbar

Montag, 08. Februar 2016, 15:39 Uhr
Für die Handball-Frauen des Nordhäuser SV kam in der 3. Runde um den Thüringer Landespokal durch eine 30:42-Niederlage beim TSV Motor Gispersleben das Aus. Nicht ganz unerwartet, denn für das Spiel beim Ligakonkurrenten stand nur eine Rumpfmannschaft zur Verfügung. Die aber schlug sich immerhin wacker, berichtet Uwe Tittel...

Handball-Landespokal Frauen 3. Runde
TSV Motor Gispersleben – Nordhäuser SV 42:30 (20:12)

Zwei noch B-Jugendliche, zwei A-Jugendliche dazu mit Evelyn Kallmeyer eine „Aushilfskraft“ im Tor, die schon seit vielen Jahren nicht mehr zwischen den Pfosten gestanden hat. Die aber ihre Sache sehr gut gemacht hat, wie der Trainer betonte. Aber nur zwei Auswechselspielerinnen und ungenügende Abstimmung vor allem in der Abwehr, damit hatte man einen schweren Stand.

Das Angriffsspiel aber war in Ordnung. Nordhausen ging durch Jenny Struck und Anna Reinhardt anfangs sogar zweimal in Führung. Dann übernahmen die Gastgeberinnen aber das Kommando, nutzten das zu zögerliche Abwehrverhalten der Gäste schonungslos aus und zogen mit 6:2 in Front. Vornehmlich durch gute Angriffsaktionen blieb der NSV danach bis zum 10:7 aber auf Tuchfühlung, ehe Gispersleben bei nachlassender Konzentration in der Schlussphase der ersten Halbzeit noch entscheidend auf 20:12 davon ziehen konnte. Zu Beginn der zweiten Spielhälfte erhöhte Gispi auf 24:14. In der Folge dann lange ein sehr ausgeglichenes, torreiches Spiel. Die Einheimischen legten zumeist ein, zwei Treffer vor, Nordhausen konnte jedoch immer wieder nachziehen, hatte wenige Minuten vor Schluss beim 38:30 sogar den alten Vorpausenrückstand wieder geschafft.

Am Ende fehlte aber bei Einigen, die praktisch die gesamten 60 Minuten durchhalten mussten, die Kraft und Gispersleben kam noch zu einigen leichten Treffern. Trotz der am Ende klaren Niederlage war Trainer Roy Grob nicht unzufrieden. Unter den Umständen bis auf die Abwehrschwäche ein gutes Spiel das Mut machte für das wichtige Punktspiel am kommenden Sonnabend gegen den um nur einen Zähler besser postierten Tabellenvierten Weimar. 17 Uhr in der Nordäuser Ballspielhalle.
Uwe Tittel

Für den NSV spielten: Evelyn Kallmeyer – Stephanie Kruse (4), Marianne Kiel (1), Jenny Mohrig (5), Clara Fiedler (4), Jenny Galonska (2), Anna Reinhardt (6), Jenny Struck (6), Julia Nagler (2)
Autor: red

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