nnz-online
Satirische Betrachtung eines Phänomens

Keine Angst vor IS und MS

Montag, 08. Februar 2016, 15:31 Uhr
Die Islamisten müssen gar nicht mehr selber zuschlagen, das überlassen sie inzwischen ihrem langen Arm, dem „IS - Irrer Sturm“.

Wie in den USA. Dort leben die Hauptfeinde aller von Saudi Arabien und anderen Ölmultis ausgehaltenen Islamisten. Die Amerikaner werden seit Jahren heimgesucht von irren Wirbel- und anderen Stürmen. Irre, was der „Irre Sturm“ dort immer wieder anrichtet!

Bisher war Europa nur bedingt im Visier des IS. Das ändert sich aber langsam. Der IS beginnt zurückzuschlagen. Auch in Deutschland.

Fragt einer nach den Gründen? Wir tun es: Kuschelstaat Deutschland bot bislang einen guten Nährboden für etwas, das hier ungestört einreisen, sich einrichten und alles Mögliche ausbrüten konnte. Das ängstigt viele Deutsche, die das zuweilen auch laut sagen.

Weil die Regierenden hierzulande offenbar mehr Angst vor den Islamkritikern als vor den Islamisten haben, im März dieses Jahres in Deutschland aber auch gewählt wird, zeigen die Regierenden nun nicht mehr nur den Islamkritikern, sondern auch den Islamisten die Krallen. Das Ziel ist eindeutig: Es darf nicht geschehen, was die jüngste Umfrage der Nordthüringer und Süd-Sachsen-Anhalter Online-Zeitungen ergab: Da heimste die islamkritische AfD 47,8 Prozent der Wählerstimmen ein (die „Das-schaffen-wir“-CDU: 10,7 Prozent).

Also wird für Ordnung gesorgt, werden Razzien durchgeführt und medienwirksam Islamisten festgesetzt, wie heute nahe der Karnevalshochburg Mainz. Und was tun die Islamisten, die noch frei herumlaufen? Sie schicken den IS. Den „Irren Sturm“, der auch noch den perfide unschuldig klingenden Namen „Ruzica“ trägt, was aus dem Alt-Südslawischen kommt und „Dornröschen“ oder „Röschen“ bedeutet.

Der IS zeigte sofort Wirkung: Massenweise wurden in Westdeutschland Rosenmontagsumzüge abgesagt und somit etliche Karnevalsorte ihrer größten Freude und Feier des Jahres beraubt. Islamisten feiern nicht. So zieht schleichend eine neue Kultur in der Islamischen, äh, der Bundesrepublik ein.

Wer die DDR überstanden hat, den erschüttert so leicht nichts. Wie die Thüringer Karnevalshochburg Wasungen. Dort sagte niemand den Umzug ab. Dort wurde heute sogar ein Motivwagen auf Fahrt geschickt, der wie eine große Lokomotive aussah. Ihn umschwirrten lauter als Heuschrecken verkleidete Karnevalisten. Auf der Lok stand „Balkan Express“ und „Die Ploach kömmt“.

So kennt man diese Wasunger: Keine Angst vor irgendwas. Weder vor dem IS, noch vor dem MS der Entrüstung (MS – Mediensturm), der angesichts dieser Lokomotive sofort durch den Blätterwald rauschte.

Jochen Miche
Autor: jm

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de