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Einsatzstatistik DRF Luftrettung 2015

Lebensretter Christoph 37

Donnerstag, 28. Januar 2016, 11:14 Uhr
Vom Morgenrot bis in die Abendstunden - wie oft Christoph 37 in Nordthüringen abgehoben hat, haben die Luftretter jetzt in ihrem Jahresrückblick bekannt gegeben. Die Einsatzgründe ändern sich dabei mit dem Wetter...

Ein Mann leidet unter starken Schmerzen in der Brust, ein kleines Mädchen wird bei einem Autounfall schwer verletzt – im Notfall zählt jede Minute! In maximal zwei Minuten ist die Besatzung von „Christoph 37“ in der Luft, um schnelle medizinische Hilfe zu bringen.

Im Jahr 2015 wurde der rot-weiße Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung zu 1.400 Einsätzen alarmiert. (2014: 1.403) Martin Wagner, Leiter Flugbetrieb in Nordhausen, lässt das vergangene Jahr Revue passieren: „Lebensgefährliche Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt gehörten zu den häufigsten Alarmierungsgründen von ‚Christoph 37‘. In den Sommermonaten wurden wir auch häufig zu verunglückten Motorradfahrern und Freizeitsportlern alarmiert.“

EC 135 - Christoph 37 (Foto: DRF Luftrettung) EC 135 - Christoph 37 (Foto: DRF Luftrettung)

Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber ist von der Station des Deutschen Roten Kreuzes am Südharz-Klinikum aus täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. „Christoph 37“ wird in den Landkreisen Nordhausen, Harz, Goslar, Osterode, Eichsfeld, Kyffhäuser, Unstruth-Hainich, Sömmerda, Erfurt und Mansfeld-Südharz angefordert.

In Thüringen fliegen neben „Christoph 37“ in Nordhausen zwei weitere Hubschrauber der DRF Luftrettung: „Christoph Thüringen“ in Bad Berka und „Christoph 60“ in Suhl. Zusammen starteten sie im vorigen Jahr zu 3.740 Rettungseinsätzen, das sind rund zehn Prozent aller Einsätze der DRF Luftrettung im Jahr 2015.
Autor: red

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