Kreistag in Nordhausen - spannende Debatte, aber leider...
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Dienstag, 26. Januar 2016, 13:48 Uhr
Der Nordhäuser Kreistag kommt am Nachmittag zu einer weiteren Sitzung zusammen. Die Tagesordnung ist recht übersichtlich. Allerdings nur die im öffentlichen Teil der "Veranstaltung"...
Da stehen neben einigen Formalien nur der Bericht des Landrates sowie die Beschlussfassung über den Wirtschaftsbericht des EC-BIC auf der Tagesordnung.
Spannender könnte es im nichtöffentlichen Teil zugehen, denn da soll unter anderem über den Kauf des Geschäftshauses an der Europakreuzung abgestimmt werden. Hierzu hatte es im Vorfeld vor allem innerhalb der Nordhäuser CDU einige Kritik gegeben. Die Christdemokraten argumentieren mit einer unnötigen Konzentration von Flüchtlingen entlang der Grimmelallee. Diese beginne an der Noch-Volkshochschule und ende an der Europakreuzung, so dass hier in Summe rund 800 Asylbewerber untergebracht werden soll.
Politische Kontrahenten orakeln, dass es die Kritik nur deshalb gebe, weil führende CDU-Größen wie Dr. Klaus Zeh, Inge Klaan oder Steffen Iffland in der Nähe der dann mit Abstand größten Flüchtlingsunterkunft (Kapazität von rund 400 Personen) wohnen würden.
Geografisch wird sicherlich in allen Fraktionen abgestimmt, denn die Kreistagsmitglieder, die nicht aus Nordhausen kommen, die werden vermutlich für den Antrag der Kreisverwaltung stimmen. Schließlich wird jeder Flüchtling, der in Nordhausen untergebracht werden muss, nicht in der Goldenen Aue, in der Hainleite, in Bleicherode oder in Hohenstein ein temporäres Zuhause finden.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDa stehen neben einigen Formalien nur der Bericht des Landrates sowie die Beschlussfassung über den Wirtschaftsbericht des EC-BIC auf der Tagesordnung.
Spannender könnte es im nichtöffentlichen Teil zugehen, denn da soll unter anderem über den Kauf des Geschäftshauses an der Europakreuzung abgestimmt werden. Hierzu hatte es im Vorfeld vor allem innerhalb der Nordhäuser CDU einige Kritik gegeben. Die Christdemokraten argumentieren mit einer unnötigen Konzentration von Flüchtlingen entlang der Grimmelallee. Diese beginne an der Noch-Volkshochschule und ende an der Europakreuzung, so dass hier in Summe rund 800 Asylbewerber untergebracht werden soll.
Politische Kontrahenten orakeln, dass es die Kritik nur deshalb gebe, weil führende CDU-Größen wie Dr. Klaus Zeh, Inge Klaan oder Steffen Iffland in der Nähe der dann mit Abstand größten Flüchtlingsunterkunft (Kapazität von rund 400 Personen) wohnen würden.
Geografisch wird sicherlich in allen Fraktionen abgestimmt, denn die Kreistagsmitglieder, die nicht aus Nordhausen kommen, die werden vermutlich für den Antrag der Kreisverwaltung stimmen. Schließlich wird jeder Flüchtling, der in Nordhausen untergebracht werden muss, nicht in der Goldenen Aue, in der Hainleite, in Bleicherode oder in Hohenstein ein temporäres Zuhause finden.
Peter-Stefan Greiner
