Öffentliche Sitzungen wurden nicht zur Information genutzt
Freitag, 06. Oktober 2000, 18:46 Uhr
Nordhausen/Heringen (nnz). Zur Bildung einer Bürgerinitiative in Urbach und zum Ziel sowie den Motiven der Bildung des Planungsverbandes Goldene Aue erhielt nnz folgende Stellungnahme des Verbandsvorsitzenden Hans-Joachim Arendt:
"Da wird eine Bürgerversammlung über ein Thema durchgeführt und die Beteiligten werden nicht einmal dazu eingeladen. Diese Tatsache verwundert mich als Vorsitzender des Planungsverbandes Industriegebiet Goldene Aue Windehausen etwas.
Da werden Fakten wie: Industrieansiedlungen, die anderswo aufgrund ihrer Emissionen und Lärmbelästigungen keine Möglichkeiten der Etablierung hätten in den Raum gestellt.
Woher diese Aussagen? Alle Sitzungen des Verbandes waren öffentlich - nur von der Öffentlichkeit wurde kaum Gebrauch gemacht. Die Idee ein Industriegebiet in dieser Region Nordthüringens zu entwickeln war der fester Wille aller Gemeinden aus der Goldenen Aue incl. der Gemeinde Urbach und der Stadt Nordhausen. Uns geht es nicht darum Lebensqualitäten zu verschlechtern. Sondern wir wollen die Weichen dafür stellen, daß Arbeitsplätze geschaffen werden. Die heutigen Nachrichten geben uns Recht. Die aktuellen Daten im Arbeitsamtsbereich Nordhausen haben trotz der in Thüringen sinkenden Arbeitslosenzahlen einen Anstieg zu verzeichnen. In meiner Tätigkeit als Vorsitzender des Verbandes habe ich Studien erarbeiten lassen, die den Nutzern der Landwirtschaftlichen Flächen bereitgestellt wurden. Gespräche wurden mit den betroffenen Betrieben und den Eigentümern von Grund und Boden geführt. Ich kann auch die Ängste der Bürger aus Urbach verstehen, aber sollte man nicht erst einmal mit allen Beteiligten sprechen ehe man mobil macht?!
Wir, die im Planungsverband Verantwortung für die weitere Entwicklung der Region übernommen haben, sind gesprächsbereit! Die Mittel aus dem kommunalen Finanzausgleich werden künftig geringer. Damit würden die finanziellen Belastungen der Bürger steigen, wenn nicht weiterhin die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe forciert wird. Entscheidend für unsere Entwicklung ist, daß zukünftig wieder mehr Geld im produzierenden Bereich erwirtschaftet wird. Die Kommunalpolitiker des Verbandes sind bereit diese gegebene Chance zu nutzen. Ministereien und Institutionen des Freistaates Thüringen sind festen Willens uns dabei zu unterstützen. Entwickeln wir keine Industrie - gehen die Investoren an andere Stellen entlang der Autobahn. Wir stehen inmitten eines Wettbewerbs der Regionen entlang der Trasse.
Ich denke diese Fakten sollten zum Überlegen anregen."
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Joachim Arendt
Vorsitzender des Planungsverbandes
Industriegebiet "Goldene Aue"-Windehausen
Autor: nnz"Da wird eine Bürgerversammlung über ein Thema durchgeführt und die Beteiligten werden nicht einmal dazu eingeladen. Diese Tatsache verwundert mich als Vorsitzender des Planungsverbandes Industriegebiet Goldene Aue Windehausen etwas.
Da werden Fakten wie: Industrieansiedlungen, die anderswo aufgrund ihrer Emissionen und Lärmbelästigungen keine Möglichkeiten der Etablierung hätten in den Raum gestellt.
Woher diese Aussagen? Alle Sitzungen des Verbandes waren öffentlich - nur von der Öffentlichkeit wurde kaum Gebrauch gemacht. Die Idee ein Industriegebiet in dieser Region Nordthüringens zu entwickeln war der fester Wille aller Gemeinden aus der Goldenen Aue incl. der Gemeinde Urbach und der Stadt Nordhausen. Uns geht es nicht darum Lebensqualitäten zu verschlechtern. Sondern wir wollen die Weichen dafür stellen, daß Arbeitsplätze geschaffen werden. Die heutigen Nachrichten geben uns Recht. Die aktuellen Daten im Arbeitsamtsbereich Nordhausen haben trotz der in Thüringen sinkenden Arbeitslosenzahlen einen Anstieg zu verzeichnen. In meiner Tätigkeit als Vorsitzender des Verbandes habe ich Studien erarbeiten lassen, die den Nutzern der Landwirtschaftlichen Flächen bereitgestellt wurden. Gespräche wurden mit den betroffenen Betrieben und den Eigentümern von Grund und Boden geführt. Ich kann auch die Ängste der Bürger aus Urbach verstehen, aber sollte man nicht erst einmal mit allen Beteiligten sprechen ehe man mobil macht?!
Wir, die im Planungsverband Verantwortung für die weitere Entwicklung der Region übernommen haben, sind gesprächsbereit! Die Mittel aus dem kommunalen Finanzausgleich werden künftig geringer. Damit würden die finanziellen Belastungen der Bürger steigen, wenn nicht weiterhin die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe forciert wird. Entscheidend für unsere Entwicklung ist, daß zukünftig wieder mehr Geld im produzierenden Bereich erwirtschaftet wird. Die Kommunalpolitiker des Verbandes sind bereit diese gegebene Chance zu nutzen. Ministereien und Institutionen des Freistaates Thüringen sind festen Willens uns dabei zu unterstützen. Entwickeln wir keine Industrie - gehen die Investoren an andere Stellen entlang der Autobahn. Wir stehen inmitten eines Wettbewerbs der Regionen entlang der Trasse.
Ich denke diese Fakten sollten zum Überlegen anregen."
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Joachim Arendt
Vorsitzender des Planungsverbandes
Industriegebiet "Goldene Aue"-Windehausen
