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Beeindruckende „Istanbul Symphonie“

Sonntag, 17. Januar 2016, 09:48 Uhr
Das 4. Sinfoniekonzert am gestrigen Samstag in Sondershausen schlug auch ein Brücke zu dem feigen Anschlag von Istanbul. Ein Besucher gegenüber kn: "Sehr hörenswert"...

International ging es gestern beim 4. Sinfoniskonzert des-Loh-Orchesters im Haus der Kunst von Sondershausen zu. Das Programm des Konzerts stand unter dem Motto „Brückenschläge“.

Höhepunkt dabei die „Istanbul Symphonie“ des türkischen Komponisten, Pianisten und Bürgerrechtlers Fazil Say. Das Stück war für ein Sinfonieorchester geschrieben worden bei dem mehrere türkische Instrumente integriert wurden und so ein Hauch von Orient in den Saal brachte.

Zweifellos ein Höhepunkt war Burcu Karadag mit ihrer Ney-Flöte, die übrigens aus einem Pfahlrohr gebaut ist und einen sehr weichen, melancholisch-mystischen Klang hat. Burcu Karadag trat mit diesem Instrument bereits bei verschiedenen Konzerten mit bekannten Klangkörpern in Deutschland auf, ob mit dem HR - oder dem WDR Sinfonieorchester..

Auf dem Programm des 4. Sinfoniekonzerts standen aber auch die 63. Sinfonie von Joseph Haydn und die schwungvolle, von Klezmer-Klängen durchdrungene Rhapsodie über moldawische Themen von Mieczyslaw Weinberg. Die musikalische Leitung hatte Marc Niemann, Generalmusikdirektor am Stadttheater Bremerhaven.

Vor dem Konzert luden Marc Niemann und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann zu einer kostenlosen Konzerteinführung in das Foyer ein.

Das analog Konzert findet heute in Nordhausen noch mal statt. Wer es gestern in Sondershausen versäumt hatte, kann es heute noch nachholen. Es lohnt sich.

Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und im Internet unter www.theater-nordhausen.de.
Autor: khh

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