Herakles im Tabakspeicher
Mit Keule, Mut und Löwenfell
Dienstag, 12. Januar 2016, 14:10 Uhr
Eine neue Führung durch die aktuelle Ausstellung Vom Olymp zum Brocken – Herkules und Co. in Nordhausen im Museum Tabakspeicher beschäftigt sich mit dem berühmtesten Helden der Antike - dem Halbgott Herakles...
Im Rahmen einer Führung mit dem Titel Ein Held mit Ecken und Kanten – Hercules und seine Taten beleuchtet der Archäologe Nils-Henning Stier am 24. Januar um 15 Uhr das Leben und Wirken des Gottessprösslings. Anhand ausgewählter Objekte der Antikensammlungen der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird er sein Schicksal rekonstruieren - bis zu seinem Aufstieg in den Olymp, erklärt Rennebach.
Herakles und der Nemeische Löwe, römische Bronzestatuette, 2. oder 3. Jh. n. Chr. (Foto: Pressestelle Stadt Nordhausen)
Herakles und der Nemeische Löwe, römische Bronzestatuette, 2. oder 3. Jh. n. Chr.
Herakles, bei den Römern auch Hercules genannt, ist die wohl bekannteste Sagengestalt der griechisch-römischen Antike. Er ist der Inbegriff von Tapferkeit und Stärke – kurzum, er ist das Idealbild eines strahlenden Helden, dessen zwölf Taten allen kommenden Generationen ein Beispiel waren. Ein makelloser Halbgott also? Weit gefehlt! Wie kaum jemand vor und nach ihm, prägte ihn auch seine dunkle Seite: eine grausame, verzerrte Parodie seiner selbst! Im Wahn mordete er Frau und Kind und büßte ein ums andere Mal mit Sklaverei den Großteil der eigenen Lebenszeit. Herakles verrichtete seine Aufgaben in Knechtschaft und im Dienste eines törichten Königs. Schließlich verbrannte er, von Todessehnsucht getrieben, auf dem Scheiterhaufen.
Autor: redIm Rahmen einer Führung mit dem Titel Ein Held mit Ecken und Kanten – Hercules und seine Taten beleuchtet der Archäologe Nils-Henning Stier am 24. Januar um 15 Uhr das Leben und Wirken des Gottessprösslings. Anhand ausgewählter Objekte der Antikensammlungen der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird er sein Schicksal rekonstruieren - bis zu seinem Aufstieg in den Olymp, erklärt Rennebach.
Herakles und der Nemeische Löwe, römische Bronzestatuette, 2. oder 3. Jh. n. Chr. (Foto: Pressestelle Stadt Nordhausen)
Herakles und der Nemeische Löwe, römische Bronzestatuette, 2. oder 3. Jh. n. Chr.
Herakles, bei den Römern auch Hercules genannt, ist die wohl bekannteste Sagengestalt der griechisch-römischen Antike. Er ist der Inbegriff von Tapferkeit und Stärke – kurzum, er ist das Idealbild eines strahlenden Helden, dessen zwölf Taten allen kommenden Generationen ein Beispiel waren. Ein makelloser Halbgott also? Weit gefehlt! Wie kaum jemand vor und nach ihm, prägte ihn auch seine dunkle Seite: eine grausame, verzerrte Parodie seiner selbst! Im Wahn mordete er Frau und Kind und büßte ein ums andere Mal mit Sklaverei den Großteil der eigenen Lebenszeit. Herakles verrichtete seine Aufgaben in Knechtschaft und im Dienste eines törichten Königs. Schließlich verbrannte er, von Todessehnsucht getrieben, auf dem Scheiterhaufen.
