Urgestein sagt: Tschüss nach 40 Jahren
"Nordhäuser Wochenmarkt - das war mein Leben!"
Donnerstag, 07. Januar 2016, 12:11 Uhr
Ingrid Spangenberg ist das letzte "Uthleber Markt-Urgestein" auf dem Nordhäuser Markt. Nach 40 Jahren sagt die Frau nun Tschüss und der Marktmeister Andreas Heise zurück...
Nach 40 Jahren verabschiedet (Foto: privat)
Man musste früh aufstehen, um etwas zu ergattern. Von fünf bis sechs Uhr bauten die einzelnen Stände am Lutherplatz auf. Zwei Holzböcke, darüber eine Tischplatte, darauf kam die Waage mit den Gewichten.
Die Blumen wurden in Eimern und das Gemüse und Obst in Kisten platziert. Nicht jeder hatte ein Auto, manche kamen mit Handwagen oder ähnlichem Gefährten. Bei Wind & Wetter standen die Marktfrauen aus Uthleben dort.
Früh mussten wir uns auf den Weg machen, um grünen Salat, Kartoffeln, Möhren, Weiß –u. Rotkohl, Erdbeeren, Kirschen, Äpfel, Eier und Blumen einzukaufen.
Vielleicht war sie damals schon dabei, wo ich als Jugendlicher für die Familie am Roland eingekauft habe? Sie, die bei Wind und Wetter da stand für Ihre Kunden, für die Pilzzucht, für Ihre Freunde aus Uthleben, deren gesunde Produkte sie neben ihren, mit verkauft hat.
Früh kam Sie auf den Rathausplatz um gemeinsam mit ihrem Mann den Stand aufzubauen und die Ware dekorativ zu präsentieren. Längst ging es den Beiden nicht mehr so leicht von der Hand, sie sind halt älter geworden. Ihre Kinder sind in tollen Berufen unterwegs. Die Enkel sind gern bei Oma und Opa in Uthleben. Doch jetzt gilt Ihr Entschluss, zusammen mit ihrem Mann den Ruhestand zu genießen.
Kurz vor Heiligabend 2015 verabschiedeten wir sie auf den Wochenmarkt nachdem sie sich von ihren Kunden verabschiedet hatte. Ob sie das Marktleben lassen kann…
Marktmeister Andreas Heise
Autor: red
Nach 40 Jahren verabschiedet (Foto: privat)
Man musste früh aufstehen, um etwas zu ergattern. Von fünf bis sechs Uhr bauten die einzelnen Stände am Lutherplatz auf. Zwei Holzböcke, darüber eine Tischplatte, darauf kam die Waage mit den Gewichten.
Die Blumen wurden in Eimern und das Gemüse und Obst in Kisten platziert. Nicht jeder hatte ein Auto, manche kamen mit Handwagen oder ähnlichem Gefährten. Bei Wind & Wetter standen die Marktfrauen aus Uthleben dort.
Früh mussten wir uns auf den Weg machen, um grünen Salat, Kartoffeln, Möhren, Weiß –u. Rotkohl, Erdbeeren, Kirschen, Äpfel, Eier und Blumen einzukaufen.
Vielleicht war sie damals schon dabei, wo ich als Jugendlicher für die Familie am Roland eingekauft habe? Sie, die bei Wind und Wetter da stand für Ihre Kunden, für die Pilzzucht, für Ihre Freunde aus Uthleben, deren gesunde Produkte sie neben ihren, mit verkauft hat.
Früh kam Sie auf den Rathausplatz um gemeinsam mit ihrem Mann den Stand aufzubauen und die Ware dekorativ zu präsentieren. Längst ging es den Beiden nicht mehr so leicht von der Hand, sie sind halt älter geworden. Ihre Kinder sind in tollen Berufen unterwegs. Die Enkel sind gern bei Oma und Opa in Uthleben. Doch jetzt gilt Ihr Entschluss, zusammen mit ihrem Mann den Ruhestand zu genießen.
Kurz vor Heiligabend 2015 verabschiedeten wir sie auf den Wochenmarkt nachdem sie sich von ihren Kunden verabschiedet hatte. Ob sie das Marktleben lassen kann…
Marktmeister Andreas Heise
