nnz-Forum:
Ich hab' keine Angst
Montag, 04. Januar 2016, 17:15 Uhr
nnz-Leser Jürgen Wiethoff hat sich heute mit dem nnz-Beitrag "Wir brauchen endlich Ansagen" auseinandergesetzt. Vor allem aber mit der Meinung eines Kommentators...
Mit diesem Liedtitel von Milwa ist dazu alles hinreichend beschrieben, liebe(r) nussbaum. Ich gehöre zu den vergleichsweise wenigen Einwohnern des Kreises Nordhausen, die die meisten Ausländer kennen. Einige auf der ganzen nördlichen Halbkugel habe ich nach 1990 auch persönlich kennen und schätzen gelernt und möchte auf keine dieser Bekannt- und Freundschaften verzichten.
Ich habe auch nichts gegen Menschen, die vor Terror und Krieg nach Deutschland flüchten und freue mich, dass Deutschland und Schweden, wo meine Familie und ich uns im Urlaub auch mehrfach sehr wohl gefühlt haben, ihre Favoriten sind. In dem Zusammenhang habe ich kein Verständnis für eine Obergrenze für den Zuzug dieser Menschen, denn wer, und vor allem auch wo, will dann guten Gewissens sagen: So, der Nächste ist für diesen Monat der Letzte.
Ich habe etwas dagegen, dass außer diesen Menschen, öffentlich zugänglichen Medien zufolge, auch über 200.000 nicht registrierte Flüchtlinge sich in Deutschland aufhalten sollen, über deren Beweggründe man nichts weiß.
Ich habe etwas dagegen, dass Ausländer, die hier das bessere Sozialsystem suchen und finden, als zu Hause, den Flüchtlingen vor Terror und Krieg die Plätze wegnehmen und sich möglicherweise mit gestohlenen, gefälschten Ausweisen als Kriegsflüchtlinge ausgeben.
Ich bin überzeugt, dass deutliche Maßnahmen gegen nicht registrierte und Wirtschaftsflüchtlinge die derzeitige Skepsis breiter Teile der Bevölkerung und daraus resultierender Angst wesentlich geringer wären.
Selbstverständlich ist bei allen diesen Fragen die EU gefordert. Wenn Brüssel es nicht schafft, eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge und der Lasten durch diese in Europa zu organisieren, hat dieses Bündnis seine Existenzgrundlage verloren. Über die Krümmung von Gurken, die Zulässigkeit von Glühlampen, Fahrradbeleuchtungen usw. zu entscheiden, reicht nicht mehr. Schon lange nicht mehr.
Was den Aufruf zum Wählen angeht, haben viele Kommentatoren in der nnz schon sehr oft zum Ausdruck gebracht, dass nicht wählen zu gehen der absolut falsche Weg ist. Wer sich mit keinem Wahlvorschlag einverstanden erklären kann, sollte ungültige Stimmen abgeben, denn das wird mit Schmerzen bei den Kandidaten ankommen.
Abschließend danke für diesen Beitrag der nnz. Hoffen wir gemeinsam, dass uns die nnz-online noch lange Licht ans Fahrrad macht.
Jürgen Wiethoff
Mit diesem Liedtitel von Milwa ist dazu alles hinreichend beschrieben, liebe(r) nussbaum. Ich gehöre zu den vergleichsweise wenigen Einwohnern des Kreises Nordhausen, die die meisten Ausländer kennen. Einige auf der ganzen nördlichen Halbkugel habe ich nach 1990 auch persönlich kennen und schätzen gelernt und möchte auf keine dieser Bekannt- und Freundschaften verzichten.
Ich habe auch nichts gegen Menschen, die vor Terror und Krieg nach Deutschland flüchten und freue mich, dass Deutschland und Schweden, wo meine Familie und ich uns im Urlaub auch mehrfach sehr wohl gefühlt haben, ihre Favoriten sind. In dem Zusammenhang habe ich kein Verständnis für eine Obergrenze für den Zuzug dieser Menschen, denn wer, und vor allem auch wo, will dann guten Gewissens sagen: So, der Nächste ist für diesen Monat der Letzte.
Ich habe etwas dagegen, dass außer diesen Menschen, öffentlich zugänglichen Medien zufolge, auch über 200.000 nicht registrierte Flüchtlinge sich in Deutschland aufhalten sollen, über deren Beweggründe man nichts weiß.
Ich habe etwas dagegen, dass Ausländer, die hier das bessere Sozialsystem suchen und finden, als zu Hause, den Flüchtlingen vor Terror und Krieg die Plätze wegnehmen und sich möglicherweise mit gestohlenen, gefälschten Ausweisen als Kriegsflüchtlinge ausgeben.
Ich bin überzeugt, dass deutliche Maßnahmen gegen nicht registrierte und Wirtschaftsflüchtlinge die derzeitige Skepsis breiter Teile der Bevölkerung und daraus resultierender Angst wesentlich geringer wären.
Selbstverständlich ist bei allen diesen Fragen die EU gefordert. Wenn Brüssel es nicht schafft, eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge und der Lasten durch diese in Europa zu organisieren, hat dieses Bündnis seine Existenzgrundlage verloren. Über die Krümmung von Gurken, die Zulässigkeit von Glühlampen, Fahrradbeleuchtungen usw. zu entscheiden, reicht nicht mehr. Schon lange nicht mehr.
Was den Aufruf zum Wählen angeht, haben viele Kommentatoren in der nnz schon sehr oft zum Ausdruck gebracht, dass nicht wählen zu gehen der absolut falsche Weg ist. Wer sich mit keinem Wahlvorschlag einverstanden erklären kann, sollte ungültige Stimmen abgeben, denn das wird mit Schmerzen bei den Kandidaten ankommen.
Abschließend danke für diesen Beitrag der nnz. Hoffen wir gemeinsam, dass uns die nnz-online noch lange Licht ans Fahrrad macht.
Jürgen Wiethoff
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: redDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
