nnz-online
nnz-Ergebnisdienst Kegeln

Sieg und Niederlage für Auswahlteams

Donnerstag, 24. Dezember 2015, 10:07 Uhr
Freude und Enttäuschung bei den Nordhäuser Seniorenkeglern nach ihren Spielen in der ersten Runde in der Thüringer Vereinsmeisterschaft für Kreisauswahlmannschaften...


Während sich die B-Senioren (Ü60) mit einem hohen Sieg über Apolda mühelos in Runde Zwei spielten mussten sich die Jüngeren A-Senioren (Ü50) nach schon deutlicher Führung der Unstrut-Hainich-Auswahl noch knapp beugen und damit für die weitere Meisterschaft die Segel streichen.

Über 100 Holz Vorsprung waren zu wenig

Trotz eines schon deutlichen Vorsprungs von 102 Holz vor dem dritten Paar musste sich die Nordhäuser Kreisauswahl der Ü50-Senioren der Auswahl aus dem Unstrut-Hainich-Kreis am Ende noch um winzige zwei weniger gefallene Kegel geschlagen geben und schied damit wie im letzten Jahr schon der ersten Runde der Thüringer Vereinsmeisterschaft für Auswahlteams aus.

Karl-Heinz Meister (Foto: Uwe Tittel) Karl-Heinz Meister (Foto: Uwe Tittel) Dabei war man mit viel Optimismus in die Partie gegangen und schien lange auch auf sicherem Siegkurs. Im ersten Paar haderte Dieter Werner mit seinem Räumen. Nur eine richtige gute Bahn gelang ihm da. Zwar gute 528 Gesamtholz, aber letztlich eine knappe Niederlage gegen den starken Gerald Bergmann.

Dennoch schon Führung für die Nordhäuser nach dem ersten Paar, denn Matthias Laßmann, am Ende Bester bei den Gastgebern, landete einen deutlichen Sieg. Der Vorsprung wurde im Mittelpaar kräftig ausgebaut, denn beide Nordhäuser gewannen ihre Einzelspiele gegen das schwach spielende Gästepaar.

Damit schien der Gesamterfolg für die Nordhäuser Auswahl schon so gut wie sicher. Doch dann musste sich Uwe Hempowicz schon nach der ersten Bahn verletzt auswechseln lassen. Karl-Heinz Meister (Bild) hatte aber auch keinen guten Tag, blieb weit unter seinen Möglichkeiten und verlor gegen den Tagesbesten Rüdiger Markerdt beständig Holz um Holz. Und auch Rainer Schubert fand nicht zu Bestform, musste sich Klaus Hoffmann beugen. Mit den letzten Würfen auf der letzten Bahn konnten so die Gäste das Spiel überraschend noch zu ihren Gunsten drehen.

Senioren A: KV Nordhausen – KKV Unstrut/Hainich 3057:3059

Dieter Werner (Salza)528:544
Matthias Laßmann (Handwerk)532:491
Steffen Kratzien (NSV)494:475
Karl-Josef Gleitze (NSV)511:451
Uwe Hempowicz (NSV)/Karl-Heinz Meister (Salza)468:556
Rainer Schubert (Salza)524:542

Ü60 mühelos in Runde Zwei

Mit einem überlegenen Sieg über die Auswahl des Kreises Apolda sind die Ü60-Senioren des Kreisverbandes Nordhausen in die zweite Runde der Thüringer Vereinsmeisterschaft eingezogen. Alle vier Einzelspiele wurde eine sichere Beute der Gastgeber-Auswahl, die komplett vom Nordhäuser SV gestellt wurde.

Der Erfolg stand schon nach dem ersten Durchgang so gut wie fest. Heinz Schulz wirkte zwar sehr nervös, leistete sich ungewohnt viele Fehlwürfe und verpasste dadurch auch ein Ergebnis von über 500 Holz, dennoch gewann er sein Spiel mühelos. Und da sich Rainer Hagemeier vor allem im Räumen (202 Holz) in überragender Form präsentierte, da seinen nur in die Vollen mithaltenden Widerpart klar distanzierte führten die Gastgeber schon mit 93 Punkten Vorsprung.

Im zweiten Durchgang gab Uwe Schmögner dem stärksten Gästespieler Joachim Rinne (523 Holz) auch
deutlich das Nachsehen. Grundlage war sein starkes Spiel in die Vollen. Da war er mit 377 Holz der Tagesbeste. Chancenlos auch der Vierte der Gäste. Rainer Wille musste sich Ende der zweiten Bahn zwar wegen einer Zerrung auswechseln lassen, doch Roland Rahn knüpfte nahtlos an die starken Leistungen der anderen an.

Senioren B: KV Nordhausen – KKV Apolda 2143:1964

Heinz Schulz498:467
Reiner Hagemeier567:505
Rainer Wille/Roland Rahn526:469
Uwe Schmögner552:523

Gedächtniskegeln 2015 der TSG Salza

Wie jedes Jahr um die Weihnachtszeit gedenken die Keglerinnen und Kegler der TSG Salza mit einem Vereinswettkampf ihrer zuletzt verstorbenen Sportfreunde. Das diesjährige Gedächtniskegeln galt dem im letzten Jahr verstorbenen Gerhard Schlote. Je sechs Frauen und Männer kämpften um die Gedächtnispokale.

Steffi Boenki (Foto: Uwe Tittel) Steffi Boenki (Foto: Uwe Tittel) Bei den Frauen wurde es eine klare Angelegenheit für Steffi Boenki, die mit ihren 426 Holz sogar besser als Männer waren. Heike Hase kam ihr zwar in die Vollen sehr nahe, hatte da nur vier Punkte Rückstand, doch im zweiten Räumen verlor sie entscheidend an Boden und musste sich noch hinter Toni Herrmann mit dem dritten Platz begnügen.

Spannend wenn auch nicht so gutklassig wie in den letzten Jahren bis zur letzten Kugel ging es bei den Männern zu. Hier hatte Rainer Schubert gut vorgelegt. Wolfgang Heinze direkt nach ihm gestartet verpasste die Vorlage um ein einziges Holz. Beide lagen lange an der Spitze bis Karl-Heinz Meister kam. Er spielte sehr konstant gut und lag klar auf Siegkurs. Sein letzter Wurf nur war schwach. Nur ein Dreier ins volle Bild. Damit hatte er wie Rainer Schubert 424 Holz geschafft, gewann aber dank des besseren Ergebnisses im Räumen den Pokal. Fast wäre er aber noch übertroffen worden, denn der als Letzter auf die Bahn gegangene Erwin Fessel lag vor dem letzten Räumen in Führung. Dann verließen ihn aber etwas die Kräfte und er fiel noch auf Rang Vier zurück.

Frauen

1. Steffi Boenki426(293+133)
2. Toni Herrmann400(278+122)
3. Heike Hase395(289+106)
4. Margot Helbing387(269+118)
5. Birgit Heinze354(252+102)
6. Karina Boldt333(244+ 89)

Männer

1. Karl-Heinz Meister424(297+127)
2. Rainer Schubert424(301+123)
3. Wolfgang Heinze423(290+133)
4. Erwin Fessel413(300+113)
5. Sören Rasehorn385(269+116)
6. Erich Meyer366(279+ 87)

Uwe Tittel
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de