Von der Handball-Thüringenliga der Frauen
Starke Abwehr der Schlüssel zum NSV-Erfolg
Montag, 14. Dezember 2015, 14:06 Uhr
Die Nordhäuser NSV-Handball-Frauen gehen als guter Tabellenfünfter von Thüringens höchster Spielklasse, der Thüringenliga, ins neue Jahr. Nach einer insgesamt überzeugenden Leistung haben sie ihr letztes Spiel im zu Ende gehenden Jahr beim HBV 90 in Jena deutlich mit 27:19 gewonnen, berichtet Uwe Tittel...
Mit nunmehr ausgeglichenem Punktekonto von 7:7 trennen sie von den führenden Gisperslebeneren nur zwei Minuspunkte. Das verspricht noch einen spannenden weiteren Saisonverlauf.
Nordhausen begann das Spiel in Jena mit einer sehr offensiv ausgerichteten 6:0-Abwehr. Dabei fehlte es aber an der Bindung untereinander und es ergaben sich zu große Lücken, die die Gastgeberinnen immer wieder zu erfolgreichen Durchbrüchen zum Kreis nutzen konnten. Nach der Jenaer 2:0-Führung gelang zwar schnell der Ausgleich und dann auch eine 5:3-Führung, doch der HBV blieb weiterhin erfolgreich und lag beim 6:5 und 7:6 wieder vorn. Auszeit NSV und Umstellung der Abwehr auf eine nun defensive 6:0-Variante.
Mit durchschlagendem Erfolg. Jena fand plötzlich keine Lücken mehr zum Nordhäuser Kreis und war aus dem Rückraum zu harmlos. Und wenn sich doch einmal eine gute Gelegenheit bot, dann war die bestens aufgelegte Nancy Brodhuhn im NSV-Gehäuse auf dem Posten. Daraus ergaben sich für die Gäste Konterchancen und auch aus dem Positionsspiel wurden gute Torgelegenheiten heraus gespielt. Fünf Treffer in Folge zum 11:7 brachten erstmals eine deutliche Führung. Zum Ende der ersten Halbzeit dann zwar ein paar Unkonzentriertheiten, dennoch ging der NSV mit einem 12:10-Vorsprung in die Pause.
Der auch nach Wiederbeginn weiterhin festgefügte Nordhäuser 6:0-Abwehrriegel blieb der Schlüssel zum Erfolg. Jena fand dagegen kaum einmal ein wirksames Rezept, wurde seinerseits ein ums andere Mal ausgekontert oder über die zweite Welle ausgespielt.
Diesmal wurde das in den letzten Wochen im Training Erarbeitete sehr gut umgesetzt, zeigte sich Trainer Roy Grob zufrieden. Die Nordhäuserinnen beherrschten die Szenerie jetzt eindeutig, zogen über die Stationen 13:10 und 18:12 entscheidend bis auf 24:14 davon. Angesichts der klaren Führung zog dann für einige Minuten etwas Schlendrian ins Nordhäuser Spiel ein, ging durch viele Wechsel auch der Spielfluss etwas verloren. Jena nutzte das und konnte auf 19:25 verkürzen. Dann zog der NSV noch einmal an und sorgte für den verdient deutlichen Endstand nach einer sehr guten Mannschaftsleistung.
Handball-Thüringenliga Frauen
HBV Jena 90 – Nordhäuser SV 19:27 (10:12)
Nancy Brodhuhn – Diana Bückert (3), Stephanie Kruse (5), Lina Freudenberg, Claudia Dudek, Marianne Kiel, Jenny Mohrig (6), Viola Böttcher, Evelyn Kallmeyer (1), Anna Reinhardt (4), Julia Nagler (3), Clara Fiedler (3), Jenny Struck (2)
Autor: redMit nunmehr ausgeglichenem Punktekonto von 7:7 trennen sie von den führenden Gisperslebeneren nur zwei Minuspunkte. Das verspricht noch einen spannenden weiteren Saisonverlauf.
Nordhausen begann das Spiel in Jena mit einer sehr offensiv ausgerichteten 6:0-Abwehr. Dabei fehlte es aber an der Bindung untereinander und es ergaben sich zu große Lücken, die die Gastgeberinnen immer wieder zu erfolgreichen Durchbrüchen zum Kreis nutzen konnten. Nach der Jenaer 2:0-Führung gelang zwar schnell der Ausgleich und dann auch eine 5:3-Führung, doch der HBV blieb weiterhin erfolgreich und lag beim 6:5 und 7:6 wieder vorn. Auszeit NSV und Umstellung der Abwehr auf eine nun defensive 6:0-Variante.
Mit durchschlagendem Erfolg. Jena fand plötzlich keine Lücken mehr zum Nordhäuser Kreis und war aus dem Rückraum zu harmlos. Und wenn sich doch einmal eine gute Gelegenheit bot, dann war die bestens aufgelegte Nancy Brodhuhn im NSV-Gehäuse auf dem Posten. Daraus ergaben sich für die Gäste Konterchancen und auch aus dem Positionsspiel wurden gute Torgelegenheiten heraus gespielt. Fünf Treffer in Folge zum 11:7 brachten erstmals eine deutliche Führung. Zum Ende der ersten Halbzeit dann zwar ein paar Unkonzentriertheiten, dennoch ging der NSV mit einem 12:10-Vorsprung in die Pause.
Der auch nach Wiederbeginn weiterhin festgefügte Nordhäuser 6:0-Abwehrriegel blieb der Schlüssel zum Erfolg. Jena fand dagegen kaum einmal ein wirksames Rezept, wurde seinerseits ein ums andere Mal ausgekontert oder über die zweite Welle ausgespielt.
Diesmal wurde das in den letzten Wochen im Training Erarbeitete sehr gut umgesetzt, zeigte sich Trainer Roy Grob zufrieden. Die Nordhäuserinnen beherrschten die Szenerie jetzt eindeutig, zogen über die Stationen 13:10 und 18:12 entscheidend bis auf 24:14 davon. Angesichts der klaren Führung zog dann für einige Minuten etwas Schlendrian ins Nordhäuser Spiel ein, ging durch viele Wechsel auch der Spielfluss etwas verloren. Jena nutzte das und konnte auf 19:25 verkürzen. Dann zog der NSV noch einmal an und sorgte für den verdient deutlichen Endstand nach einer sehr guten Mannschaftsleistung.
Handball-Thüringenliga Frauen
HBV Jena 90 – Nordhäuser SV 19:27 (10:12)
Nancy Brodhuhn – Diana Bückert (3), Stephanie Kruse (5), Lina Freudenberg, Claudia Dudek, Marianne Kiel, Jenny Mohrig (6), Viola Böttcher, Evelyn Kallmeyer (1), Anna Reinhardt (4), Julia Nagler (3), Clara Fiedler (3), Jenny Struck (2)
