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Heute und vor 25 Jahren

Besinnliche und friedliche Weihnachten

Mittwoch, 09. Dezember 2015, 07:40 Uhr
Zeit für Wünsche, Zeit für Geschenke, damals und heute, und wie aus einem Wunsch ein Alptraum wurde. Dazu ein Leser der nnz im Forum dieser Zeitung...


Blickt man über den Rand der Familie hinaus in die Gesellschaft, so stellt man Veränderungen fest, die so zu unseren Wünschen im Jahr der Wiedervereinigung vor 25 Jahren nicht mehr passen. Wir waren über das Geschenk der Freiheit, der D-Mark und der überfüllten Warenregale in den Märkten froh und glücklich. Wir hatten die Augen weit offen, und waren dabei aber doch blind.

Denn wir ahnten nicht, welche Rechnung uns für die Wiedervereinigung präsentiert werden würde, und dass wir diese Wiedervereinigung teuer bezahlen werden müssen. Wir ahnten damals auch nicht, das die Wiedervereinigung die politische Voraussetzung dafür war, unsere Nation genau wie die übrigen Völker Europas aus der Weltgeschichte verschwinden zu lassen. Wir ahnten nicht, dass wir die Wiedervereinigung mit dem Verlust unserer demokratischen Rechte bezahlen müssen, denn dafür waren wir 1990 nicht auf der Straße.

Wir wünschten uns alle, das nach dem Zusammenbruch der DDR, die Gesinnungsschnüffelei, Gesinnungsjustiz und Gesinnungsterror endlich vorbei waren. Wir wünschten uns, es ist vorbei, dass wir flächendeckend geheimdienstlich überwacht werden und das die Zeit des Spitzel-und Denunziantenunwesen ein Ende hat. Wir glaubten, nie wieder müsse jemand Angst vor Repressalien haben, weil er seine Meinung ehrlich sagt, ohne gleich verurteilt zu werden.

Genauso glaubten wir nicht, das es wieder gefährlich werden könnte, wenn Eltern überlegen müssen was sie ihren Kindern zu hause erzählen, weil die Kinder es in der Schule ausplaudern könnten. Wir glaubten nicht, das sich wieder Politiker erheben und anmaßen, sich zu Erziehern ihrer Mitbürger aufzuschwingen und den Umerziehungs-und Bevormundungsstaat wieder aufleben zu lassen.

Wir glaubten an den Frieden und das Glück unserer Kinder und nicht, dass deutsche Soldaten wieder in den Krieg ziehen. Wir hatten Vertrauen in die Politik, in das Versprechen der grünen Landschaften und unter der Decke des Grundgesetzes Menschen zu sein, die von den Politikern die unter Eid schworen, Schaden von uns abzuwenden, unseren Nutzen zu mehren und alles zu Wohle des deutschen Volkes zu unternehmen, und ahnten nicht das wir verraten werden.

Daher merkten wir auch nicht, wie unsere Rechte, Schritt für Schritt an die Europäische Union abgetreten wurden. Die Kulturen der einzelnen Nationen sollen verschwinden, mit dem Ziel einen Einheitsmenschen zu schaffen. Wir wussten nicht, das Deutschland mal einen Bundespräsidenten hat, der vermutlich ein Begünstigter der Stasi war und eine Kanzlerin gleicher Herkunft, die Staatsgesetze bricht.

Wir wussten nicht, dass die Masseneinwanderung und deren ungebremster Fortgang dazu bestimmt ist, uns zu Fremden im eigenem Land zu machen. Dabei bedient sich der Staat, wenn er bei der Verfolgung Oppositioneller an die Grenzen der Rechtsstaatlichkeit stößt, gern des linksradikalem Spektrums. Die Antifa verrichtet die Arbeit, die dem Staat selbst verboten ist.

Nach der Sprache dieses Staates, heißt Intolleranz "Toleranz", heißt das Hetzen gegen oppositionelle Minderheiten "Zivilcourage" und die Ignoranz der Probleme mit fremden Kulturen, heißt "Weltoffenheit". Ich wünsche mir ein Ende mit den organisierten öffentlichen Lügen. Mehr Ehrlichkeit und Gemeinsamkeit in der Gesellschaft und keine Trennung in linke und rechte Teile.

Ein wenig links, ein wenig rechts, das halten wir doch aus. Zu letzterem sollten wir verbale Mutationen in unserer unserer Sprache überdenken. Besonders gilt das für das Wort "rechts". Es gab Zeiten, da war man auf dem rechtem Weg, alles im Sinne von aufrecht, richtig, gerecht. Rechts gilt mittlerweile als derart böse, dass man sich kaum noch traut, jemand zu sagen, das er an der nächsten Ecke rechts abbiegen muss.

Ich glaube je öfter man Weihnachten erlebt, je mehr Überraschungen bekommt man geschenkt! Es gäbe noch einige Wünsche mehr, aber vielleicht gibt es ja noch mal Weihnachten oder wie das Fest dann auch heißen mag!
Hans-Joachim Kohlhase, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: red

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