Hauptsatzung geändert
Aber immer noch in der Steinzeit?
Montag, 07. Dezember 2015, 07:37 Uhr
Nahezu geräuschlos hatte der Nordhäuser Stadtrat im September dieses Jahres die Änderung der Bekanntmachungen und damit seiner Hauptsatzung beschlossen...
Statt die notwendigen Informationen für eigentlich alle Bürger in einer Tageszeitung zu veröffentlichen, die nur ein Drittel aller Haushalte noch erreicht, wird jetzt in einem Anzeigenblatt bekannt gemacht. Das wird vermutlich preiswerter sein.
Für eine Verwaltung ein durchaus mutiger Schritt, doch der reicht nicht. Nach dem Vermitteln von Informationen per Rauchzeichen, Steintafeln, Papyrusrollen oder handgeschriebenen Urkunden sollte im Rathaus auch an die "Minderheit" gedacht werden, die mit Buchstaben bedrucktes Papier nicht mehr als notwendig zur Informationsbeschaffung erachtet. Vor allem unter Jugendlichen und Junggebliebenen soll diese Virus grassieren, hört man. Und bei denen, die nicht mehr auf bedrucktes Papier angewiesen sein wollen.
Da gibt es nämlich so ein "Ding", das nennt sich Internet. Darin, so sollte man auch im Rathaus gehört haben, können Informationen verschickt werden. Und die kommen mittlerweile fast überall hin, wie BitCom-Statistiken erklären. Vermutlich aber wird man in der Stadtverwaltung noch einige Jahresdekaden abwarten, ehe man sich das "Teufelszeug Internet" zunutze macht.
In der Wirtschaft spricht man bereits von der Version 4.0, in der Nordhäuser Verwaltung hängt man im Jahr 2015 immer noch an der Version -1.0. Und so knistert das Papier von diversen Postillen auch weiterhin zwischen den Händen der Menschen. Sofern man die Anzeigenblätter tatsächlich erhält und dieses Einwickelpapier für Beilagen von Discountern aller Art nicht den kurzen Weg vom überquellenden Briefkasten in die blaue Tonne findet.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redStatt die notwendigen Informationen für eigentlich alle Bürger in einer Tageszeitung zu veröffentlichen, die nur ein Drittel aller Haushalte noch erreicht, wird jetzt in einem Anzeigenblatt bekannt gemacht. Das wird vermutlich preiswerter sein.
Für eine Verwaltung ein durchaus mutiger Schritt, doch der reicht nicht. Nach dem Vermitteln von Informationen per Rauchzeichen, Steintafeln, Papyrusrollen oder handgeschriebenen Urkunden sollte im Rathaus auch an die "Minderheit" gedacht werden, die mit Buchstaben bedrucktes Papier nicht mehr als notwendig zur Informationsbeschaffung erachtet. Vor allem unter Jugendlichen und Junggebliebenen soll diese Virus grassieren, hört man. Und bei denen, die nicht mehr auf bedrucktes Papier angewiesen sein wollen.
Da gibt es nämlich so ein "Ding", das nennt sich Internet. Darin, so sollte man auch im Rathaus gehört haben, können Informationen verschickt werden. Und die kommen mittlerweile fast überall hin, wie BitCom-Statistiken erklären. Vermutlich aber wird man in der Stadtverwaltung noch einige Jahresdekaden abwarten, ehe man sich das "Teufelszeug Internet" zunutze macht.
In der Wirtschaft spricht man bereits von der Version 4.0, in der Nordhäuser Verwaltung hängt man im Jahr 2015 immer noch an der Version -1.0. Und so knistert das Papier von diversen Postillen auch weiterhin zwischen den Händen der Menschen. Sofern man die Anzeigenblätter tatsächlich erhält und dieses Einwickelpapier für Beilagen von Discountern aller Art nicht den kurzen Weg vom überquellenden Briefkasten in die blaue Tonne findet.
Peter-Stefan Greiner
