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Flüchtlingskrise

Abschiebungen in die Heimat

Mittwoch, 02. Dezember 2015, 07:34 Uhr
In den frühen Morgenstunden führte die Thüringer Polizei eine koordinierte Abschiebung abgelehnten Asylbewerbern durch. Einzelheiten in Ihren Nordthüringer Online-Zeitungen...


Es handelt sich um insgesamt 63 ehemalige Flüchtlinge aus Mazedonien, die in Thüringen für die Dauer ihres Asylverfahrens Aufenthalt gefunden hatten.

Diese Verfahren endeten in den vorliegenden Fällen mit einer Ablehnung, was nach der Möglichkeit der freiwilligen Ausreise nunmehr eine polizeiliche Begleitung der durchzusetzenden Abschiebung erforderlich machte.

In Nordthüringen waren von der Aktion 22 Personen betroffen. In Heiligenstadt wurde eine fünfköpfige Familie abgeschoben, in Nordhausen betraf die Aktion drei Familien mit acht Erwachsenen und neun Kindern.

Die Thüringer Polizei agiert dabei in Amtshilfe für das Landesverwaltungsamt, das bei der Durchführung der Asylverfahren durch die zuständigen Ausländerbehörden der Landkreise eine koordinierende Rolle zukommt. Die ehemalige Flüchtlinge wurden durch die Einsatzkräfte an ihren Wohnungen abgeholt und an den Leipziger Flughafen begleitet, von wo die Weiterreise per Flugzeug erfolgt.
Autor: red

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