nnz-Ergebnisdienst: Handball
Von den Spielen des NSV-Handball-Nachwuchses
Dienstag, 01. Dezember 2015, 17:34 Uhr
An dieser Stelle berichten wir ausführlich von den Spielen der Mädchen-Nachwuchs-Mannschaften des Nordhäuser Sportvereins...
Schlotheimer SV 1887 - Nordhäuser SV 36:23 (15:9)
Wie schon am Wochenende zuvor an gleicher Stätte beim ersten Thüringenligaturnier musste sich die neuformierte B-Jugend des Nordhäuser SV nun auch beim Landesligaspiel in der Schlotheimer Seiler-Sporthalle dem Schlotheimer SV klar geschlagen geben. Nach den zweimal 25 Spielminuten hatten die Gastgeberinnen mit 36:23 gewonnen und führen die Tabelle weiter ungeschlagen und souverän an. Trotz der deutlichen Niederlage zeigte sich Trainerin Jana Weinbrecht mit der Leistung der NSV-Mädchen nicht unzufrieden, lobte vor allem den nie erlahmenden Mannschaftsgeist.
Gegen die im Schnitt ein Jahr ältere Schlotheimer Stammformation fehlte es uns an der Kraft und wegen der eingeschränkten Wechselmöglichkeiten am Ende auch an der nötigen Kondition so die Trainerin. Und sie betonte noch: Die Mannschaft befindet sich in einem starken Umbruch, muss lernen auch mit Niederlagen umzugehen. Aber alle ziehen sehr gut mit. Für die Zukunft bin ich sehr optimistisch.
Der Schlotheimer Angriff angeführt von den großgewachsenen Grund-Zwillingsschwestern war von Beginn an auf Betriebstemperatur und Nordhausen sah sich schnell mit 0:4, später 2:8 in Rückstand. Aber langsam kam man auch selber besser ins Spiel. Die Abwehr kämpfte aufopferungsvoll, eroberte Bälle und dann ging es schnell nach vorn. Bis auf 7:9 und 8:10 kämpfte man sich heran. Das hatte natürlich auch viel Kraft gekostet, die in den letzten Vorpausenminuten dann fehlte. So konnte sich Schlotheim wieder absetzen und mit 15:9 einen beruhigenden Vorsprung mit in die Pause nehmen.
Halbzeit Zwei begann zunächst ausgeglichen. Nach dem 17:11 aber ein energischen Zwischenspurt der Gastgeberinnen, der sie bis auf 22:11 enteilen ließ. Dem NSV-Team unterliefen in dieser Phase zu viele Fehler im Angriff. Doch man erholte sich, erlangte wieder Gleichwertigkeit und ließ Schlotheim bis zum 31:21 nicht weiter davon ziehen. Erst in die letzten Minuten konnten die Gastgeberinnen noch einmal ihre körperliche Überlegenheit und damit verbundene größere Durchschlagskraft nutzen.
Emelie Heise – Vanessa Michel, Ella Krieß (6),Nele Steinhäuser, Sophie Schröder (1), Jenny Galonska (6), Clara Fiedler (7), Larissa Förster (2), Sonja Zeaiter, Laura Krüger (1)
Nordhäuser SV – SV Behringen/Sonneborn 30:29 (14:15)
Mit einem hart erkämpften 30:29-Erfolg über die Gäste vom SV Behringen/Sonneborn konnten sich die Handball-C-Mädchen des Nordhäuser SV in der Thüringenliga vom letzten auf den 4. Platz verbessern. Beide Mannschaften zeigten vor allem in der Abwehr viele Mängel, was die ungewöhnliche hohe Trefferquote beider Teams begünstigte. Schon die ersten drei Angriffe führten auf beiden Seiten zu Toren. In der Folge verschaffte sich Nordhausen aber leichte Vorteile, weil sich die Abwehr nun besser bewegte.
Abgewehrte und abgefangene Bälle konnten in schnelle Gegenstöße umgemünzt werden und der NSV setzte sich auf 5:3, später sogar bis auf 11:7 ab. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit aber kippte das Spiel. Zu statisch der Nordhäuser Positionsangriff. Die Gäste wirkten jetzt wesentlich entschlossener, hinterliefen oft die aufgerückten NSV-Verteidigerinnen. Beim 13:13 war der Ausgleich geschafft und mit einer 15:14-Führung für die Gäste ging es schließlich in die Pause.
Behringen/Sonneborn blieb auch nach Wiederbeginn zunächst das aktivere Team, führte weiter bis zum 19:18, konnte sich aber auch keinen größeren Vorsprung erspielen weil Nordhausen kämpferisch voll dagegen hielt. Und schließlich schafften es die Gastgeberinnen selber wieder mit 21:19 in Führung zu gehen. Es blieb aber ein Spiel auf Messers Schneide. Behringen/Sonneborn konnte immer wieder seine körperlichen Vorzüge zur Geltung bringen, Nordhausen setzte dem die technisch feinere Klinge entgegen.
Und so ging das muntere Wechselspiel weiter und die Anhänger beider Mannschaften dürften so manchem Herzinfarkt nahe gewesen sein. 23:22 für die Gäste, dann wieder Nordhausen mit 26:24 vorn. Wenige Minuten vor Schluss aber nutzten de Gäste zwei Angriffsfehler zum Kontern und sahen bei einer 29:27-Führung schon wie der sichere Sieger aus. Aber die NSV-Mädchen gaben nicht auf, legten kämpferisch noch einmal zu.
Zusätzlichen Aufwind gaben in dieser entscheidenden Phase zwei starke Paraden der Torhüterin. Ein Feldtor und ein Siebenmeter – Ausgleich zum 29:29. Aber noch war nicht Schluss, war eine halbe Minute zu spielen und Behringen/Sonneborn in Ballbesitz. Ein überhasteter Wurf brachte jedoch nichts ein, dafür schnappte sich Clarissa Graichen den Ball zum Gegenstoß, umkurvte drei Gegnerinnen und traf zum am Ende zwar glücklichen aber wegen der tollen Moral verdienten 30:29.
Nicole Kaempffe/Viktoria Picht – Luzy Hattenhauer (4), Hanna Hustedt, Isabell Münchow (4), Clarissa Graichen (8), Antonia Herbel, Luise Weber (11), Hannah Gogsch, Neele Arnold (2), Lisa Goldhahn, Anna-Lena Muth (1)
Nordhäuser SV – Grün-Weiß Großburschla 9:24 (8:14)
Meine Mädchen kommen mit der in der zweiten Halbzeit geforderten sogenannten Zweilinien-Abwehr noch nicht zurecht, so Trainer Thomas Heise nach dem am Ende noch hoch mit 9:24 verlorenen Verbandsligaspiel der NSV-D-Mädchen gegen die Mannschaft von Grün-Weiß Großburschla. Die Manndeckung in Halbzeit Eins behrrschten die Mädchen dagegen schon recht gut und so konnten sie gegen die im Schnitt ein Jahr älteren und wesentlich kräftigeren Spielerinnen von der Werra lange gut mithalten.
Großburschla zog zwar schnell auf 5:1 davon, doch das NSV-Team hatte beim 6:7 und 8:9 wieder den Anschluss erkämpft. Erst als die Kräfte nachließen konnte sich Großburschla bis zum Pausenzeichen noch auf 14:8 absetzen. In Halbzeit Zwei fehlten den NSV-Mädchen durch die veränderte Abwehrsituation die Räume, um sich in gute Wurfpositionen zu bringen. Auf der Gegenseite nutzten die Gäste ihre körperliche Überlegenheit und setzten sich immer weiter ab. Nordhausen gelang nur noch ein Treffer. Mit großem Kampfgeist schaffte man es aber immerhin, dass Großburschla auch nur noch zehn Tore gegenüber den 14 Vorpausentreffern gelangen.
Elli Liebenrodt – Selina Billert (1), Leticia Brock, Anika Dorl, Joanne Friedrichs (1), Jessica Gerlach (3), Hanna Hustedt (4), Andrea Krist, Hedwig Neubert, Nele Pfitzmann, Nele Warschkow, Kimberly Polte, Hannah Heck, Lilly Gehrmann
Uwe Tittel
Autor: redSchlotheim zur Zeit zu stark für NSV-B-Jugend
Handball-Landesliga weibliche Jugend BSchlotheimer SV 1887 - Nordhäuser SV 36:23 (15:9)
Wie schon am Wochenende zuvor an gleicher Stätte beim ersten Thüringenligaturnier musste sich die neuformierte B-Jugend des Nordhäuser SV nun auch beim Landesligaspiel in der Schlotheimer Seiler-Sporthalle dem Schlotheimer SV klar geschlagen geben. Nach den zweimal 25 Spielminuten hatten die Gastgeberinnen mit 36:23 gewonnen und führen die Tabelle weiter ungeschlagen und souverän an. Trotz der deutlichen Niederlage zeigte sich Trainerin Jana Weinbrecht mit der Leistung der NSV-Mädchen nicht unzufrieden, lobte vor allem den nie erlahmenden Mannschaftsgeist.
Gegen die im Schnitt ein Jahr ältere Schlotheimer Stammformation fehlte es uns an der Kraft und wegen der eingeschränkten Wechselmöglichkeiten am Ende auch an der nötigen Kondition so die Trainerin. Und sie betonte noch: Die Mannschaft befindet sich in einem starken Umbruch, muss lernen auch mit Niederlagen umzugehen. Aber alle ziehen sehr gut mit. Für die Zukunft bin ich sehr optimistisch.
Der Schlotheimer Angriff angeführt von den großgewachsenen Grund-Zwillingsschwestern war von Beginn an auf Betriebstemperatur und Nordhausen sah sich schnell mit 0:4, später 2:8 in Rückstand. Aber langsam kam man auch selber besser ins Spiel. Die Abwehr kämpfte aufopferungsvoll, eroberte Bälle und dann ging es schnell nach vorn. Bis auf 7:9 und 8:10 kämpfte man sich heran. Das hatte natürlich auch viel Kraft gekostet, die in den letzten Vorpausenminuten dann fehlte. So konnte sich Schlotheim wieder absetzen und mit 15:9 einen beruhigenden Vorsprung mit in die Pause nehmen.
Halbzeit Zwei begann zunächst ausgeglichen. Nach dem 17:11 aber ein energischen Zwischenspurt der Gastgeberinnen, der sie bis auf 22:11 enteilen ließ. Dem NSV-Team unterliefen in dieser Phase zu viele Fehler im Angriff. Doch man erholte sich, erlangte wieder Gleichwertigkeit und ließ Schlotheim bis zum 31:21 nicht weiter davon ziehen. Erst in die letzten Minuten konnten die Gastgeberinnen noch einmal ihre körperliche Überlegenheit und damit verbundene größere Durchschlagskraft nutzen.
Emelie Heise – Vanessa Michel, Ella Krieß (6),Nele Steinhäuser, Sophie Schröder (1), Jenny Galonska (6), Clara Fiedler (7), Larissa Förster (2), Sonja Zeaiter, Laura Krüger (1)
Nimmermüder Kampfgeist wurde belohnt
Handball-Thüringenliga weibliche Jugend CNordhäuser SV – SV Behringen/Sonneborn 30:29 (14:15)
Mit einem hart erkämpften 30:29-Erfolg über die Gäste vom SV Behringen/Sonneborn konnten sich die Handball-C-Mädchen des Nordhäuser SV in der Thüringenliga vom letzten auf den 4. Platz verbessern. Beide Mannschaften zeigten vor allem in der Abwehr viele Mängel, was die ungewöhnliche hohe Trefferquote beider Teams begünstigte. Schon die ersten drei Angriffe führten auf beiden Seiten zu Toren. In der Folge verschaffte sich Nordhausen aber leichte Vorteile, weil sich die Abwehr nun besser bewegte.
Abgewehrte und abgefangene Bälle konnten in schnelle Gegenstöße umgemünzt werden und der NSV setzte sich auf 5:3, später sogar bis auf 11:7 ab. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit aber kippte das Spiel. Zu statisch der Nordhäuser Positionsangriff. Die Gäste wirkten jetzt wesentlich entschlossener, hinterliefen oft die aufgerückten NSV-Verteidigerinnen. Beim 13:13 war der Ausgleich geschafft und mit einer 15:14-Führung für die Gäste ging es schließlich in die Pause.
Behringen/Sonneborn blieb auch nach Wiederbeginn zunächst das aktivere Team, führte weiter bis zum 19:18, konnte sich aber auch keinen größeren Vorsprung erspielen weil Nordhausen kämpferisch voll dagegen hielt. Und schließlich schafften es die Gastgeberinnen selber wieder mit 21:19 in Führung zu gehen. Es blieb aber ein Spiel auf Messers Schneide. Behringen/Sonneborn konnte immer wieder seine körperlichen Vorzüge zur Geltung bringen, Nordhausen setzte dem die technisch feinere Klinge entgegen.
Und so ging das muntere Wechselspiel weiter und die Anhänger beider Mannschaften dürften so manchem Herzinfarkt nahe gewesen sein. 23:22 für die Gäste, dann wieder Nordhausen mit 26:24 vorn. Wenige Minuten vor Schluss aber nutzten de Gäste zwei Angriffsfehler zum Kontern und sahen bei einer 29:27-Führung schon wie der sichere Sieger aus. Aber die NSV-Mädchen gaben nicht auf, legten kämpferisch noch einmal zu.
Zusätzlichen Aufwind gaben in dieser entscheidenden Phase zwei starke Paraden der Torhüterin. Ein Feldtor und ein Siebenmeter – Ausgleich zum 29:29. Aber noch war nicht Schluss, war eine halbe Minute zu spielen und Behringen/Sonneborn in Ballbesitz. Ein überhasteter Wurf brachte jedoch nichts ein, dafür schnappte sich Clarissa Graichen den Ball zum Gegenstoß, umkurvte drei Gegnerinnen und traf zum am Ende zwar glücklichen aber wegen der tollen Moral verdienten 30:29.
Nicole Kaempffe/Viktoria Picht – Luzy Hattenhauer (4), Hanna Hustedt, Isabell Münchow (4), Clarissa Graichen (8), Antonia Herbel, Luise Weber (11), Hannah Gogsch, Neele Arnold (2), Lisa Goldhahn, Anna-Lena Muth (1)
Lange gut mitgehalten
Handball-Verbandsliga weibliche Jugend DNordhäuser SV – Grün-Weiß Großburschla 9:24 (8:14)
Meine Mädchen kommen mit der in der zweiten Halbzeit geforderten sogenannten Zweilinien-Abwehr noch nicht zurecht, so Trainer Thomas Heise nach dem am Ende noch hoch mit 9:24 verlorenen Verbandsligaspiel der NSV-D-Mädchen gegen die Mannschaft von Grün-Weiß Großburschla. Die Manndeckung in Halbzeit Eins behrrschten die Mädchen dagegen schon recht gut und so konnten sie gegen die im Schnitt ein Jahr älteren und wesentlich kräftigeren Spielerinnen von der Werra lange gut mithalten.
Großburschla zog zwar schnell auf 5:1 davon, doch das NSV-Team hatte beim 6:7 und 8:9 wieder den Anschluss erkämpft. Erst als die Kräfte nachließen konnte sich Großburschla bis zum Pausenzeichen noch auf 14:8 absetzen. In Halbzeit Zwei fehlten den NSV-Mädchen durch die veränderte Abwehrsituation die Räume, um sich in gute Wurfpositionen zu bringen. Auf der Gegenseite nutzten die Gäste ihre körperliche Überlegenheit und setzten sich immer weiter ab. Nordhausen gelang nur noch ein Treffer. Mit großem Kampfgeist schaffte man es aber immerhin, dass Großburschla auch nur noch zehn Tore gegenüber den 14 Vorpausentreffern gelangen.
Elli Liebenrodt – Selina Billert (1), Leticia Brock, Anika Dorl, Joanne Friedrichs (1), Jessica Gerlach (3), Hanna Hustedt (4), Andrea Krist, Hedwig Neubert, Nele Pfitzmann, Nele Warschkow, Kimberly Polte, Hannah Heck, Lilly Gehrmann
Uwe Tittel




















