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nnz-Kurz-News am Wochenende (1)

Samstag, 12. Juni 2004, 19:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz-Redaktion hat die wichtigsten Meldungen aus Thüringen für Sie zusammengestellt. Dabei geht es um einen tödlichen Unfall und um die Bratwurst.


Tod auf der Bundesstraße 4
Ein Autofahrer ist am Samstagmorgen auf der Bundesstraße 4 zwischen Gebesee und Straußfurt ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizeidirektion Erfurt war der 22- Jährige mit dem Wagen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Ursache war unklar. Am Unfallort gab es keine Bremsspuren oder Anzeichen einer Fremdeinwirkung.


Alles dreht sich um die Bratwurst
Eine Ausstellung rund um die Bratwurst ist seit heute auf dem ega-Gelände in Erfurt zu sehen. Die in München lebende Künstlerin Gisela Hellinger stellt die Ergebnisse ihrer künstlerischen Entdeckungen vor. Gezeigt werden Fotografien, Objekte, Zeichnungen und Anekdoten, wie die Veranstalter mitteilten. Die Bratwurst gehört in Thüringen und in Franken zu den Nationalgerichten. Die Schau ist bis zum 8. August geöffnet


Tendenz setzt sich fort
In Thüringen passieren immer weniger Arbeitsunfälle. Die Tendenz geht seit zwölf Jahren konstant nach unten, sagte ein Mitarbeiter des Sozialministerium in Erfurt. Er begründete dies gegenüber der Nachrichtenagentur dpa mit immer mehr Prävention, sieht jedoch auch einen direkten Zusammenhang zur wachsenden Arbeitslosigkeit. Je höher die Arbeitslosenzahlen, desto weniger Unfälle gebe es, so die Logik. 2003 wurden im Thüringen 15 479 Unfälle registriert, 2002 waren es 17 190.


Unternehmer sind zufrieden
Die Mehrzahl der Thüringer Mittelständler ist mit ihrer aktuellen Geschäftslage unzufrieden. Nur 36 Prozent bewerten ihre wirtschaftliche Situation als gut, bundesweit sind es 54 Prozent. Das ist das Ergebnis des Mittelstandsbarometers 2004 des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young aus Stuttgart auf Basis einer Befragung unter 1600 Firmen in Deutschland. Im oberen Drittel liegt Thüringen danach nur bei der Bewertung der regionalen Förderpolitik mit der viertbesten Note aller Länder.


Zecken im Mittelpunkt
Ärzte- und Apotheker aus ganz Thüringen sind heute zum 2. Impftag zusammengekommen. Mikrobiologen und Virologen der Universität Jena wollen ihnen Impfempfehlungen für ihre Patienten und Kunden an die Hand geben. Besonders die von Zecken übertragene Gehirnhautentzündung, gegen die ein Impfschutz besteht, sorgt immer wieder für Schlagzeilen. In Thüringen sind in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen durch Zeckenbisse an Gehirnhautentzündung erkrankt.


Neues Haus für Behinderte
Ein Wohnheim für psychisch kranke und seelisch behinderte Menschen ist heute in Meiningen übergeben worden. Das „Dr. Knüpper-Haus“ ist ein alter Plattenbau, der in ein moderne Einrichtung mit 24 Plätzen umgebaut wurde. Die Kosten dafür beliefen sich auf 1,4 Millionen Euro. Davon übernahm das Land eine Million Euro. Der Träger des Hauses, das Sozialwerk Meiningen, engagiert sich bereits seit 1993 für behinderte Menschen.
Autor: nnz

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