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Hauptausschuss tagte

Wer richtet das nächste Rolandsfest aus?

Mittwoch, 25. November 2015, 16:40 Uhr
Am Nachmittag kam in Nordhausen der Nordhäuser Hauptausschuss zusammen. Neben Vergabeentscheidungen sollte auch über das Rolandsfest 2016 entschieden werden...

Dieses Sextett wird es wohl auch im kommenden Jahr geben... (Foto: nnz) Dieses Sextett wird es wohl auch im kommenden Jahr geben... (Foto: nnz)
Doch zuvor gab es traditionell die Informationen des Oberbürgermeisters. Und so berichtete Dr. Klaus Zeh über eine Anhörung zum kommunalen Finanzausgleich in Erfurt. Die Tendenz: Es wird weniger an Schlüsselzuweisungen geben - für die Stadt, aber auch für den Landkreis. So rechnet Dr. Zeh auch mit einem Anstieg der Kreisumlage.

Danach zur Ausrichtung des nächsten Rolandsfestes: Wie in diesem Jahr, so soll auch kommenden die Wippertaler Getränke GmbH das Fest als Kooperationspartner der Stadt ausrichten.

Über ein beschränktes Ausschreibungsverfahren wurden vier Firmen angeschrieben, die im Veranstaltungsbereich agieren und in der Lage sind, ein Stadtfest dieser Größenordnung zu realisieren. Zwei der angeschriebenen Firmen schieden aus dem Ausschreibungsverfahren aus. Übrig blieben das Medienhaus Heck und die Wippertaler Getränke GmbH.

Aus der Bewertung der zwei verbliebenen und gültigen Angebote wird die Vergabe an die Wippertaler Getränke GmbH Sundhausen aus Sicht des Fachamtes favorisiert. Das Angebot der Wippertaler Getränke GmbH bezog sich direkt auf die Ausschreibung und berücksichtigte alle Ausschreibungspunkte.

Mit der Wippertaler Getränke GmbH sei ein Ansprechpartner vor Ort gegeben, der die ansässigen Nordhäuser Gastronomen bei der Standplatzvergabe berücksichtigt. Eine durchgängig positive und verlässliche Zusammenarbeit mit Peter Winsel und seinem Team zum diesjährigen Rolandsfest bestärkte die Entscheidungsfindung, heißt es in der Begründung der Beschlussvorlage.

Anschließend stand die Auftragsvergabe für die Wiederherrichtung des Gewerbestandortes "Drei Streif". Die Gesamtkosten werden sich auf rund 4,4 Millionen Euro belaufen, allein die Projektsteuerung kostet knappe 85.000 Euro. Für die Altlastensanierung und -beseitigung werden knapp 700.000 Euro zur Verfügung gestellt. Diesen Auftrag erhält eine Firma aus Beucha in Sachsen. Am 14. Dezember sollen die Arbeiten starten.
Autor: red

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