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nnz-Rückspiegel: 12. Juni 2003

Samstag, 12. Juni 2004, 06:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Ampeln, Geschichte und Gedenken


Neue Ampeln
Verkehrsampeln sollen die Verkehr flüssiger und sicherer machen. Auch in Nordhausen. Doch mitunter haben viele Kraftfahrer den Eindruck, dass man am schnellsten bei abgeschalteten Ampeln durch die Rolandstadt fahren kann. Jetzt soll Abhilfe geschaffen werden. Zur Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit von Ampelanlagen auf den Nordhäuser Bundes-, Landes- und Stadtstraßen führt die Stadt Nordhausen gemeinsam mit dem Straßenbauamt Nordthüringen und der Polizeiinspektion alle zwei Jahre eine Befahrung der Ampelanlagen durch. Dabei werden auch Kreuzungen und wichtige Querungsstellen von Fußgängern (insbesondere von Kindern) in Augenschein genommen, die noch nicht signalisiert sind.

„Kürzlich kontrollierten wir insgesamt 52 signalisierte Kreuzungsknoten bzw. Fußgängerampeln in unserer Stadt und den Ortsteilen“, berichtet Rainer Kottek von der Straßenverkehrsbehörde der Stadt. So seien zum Beispiel an verschiedenen Knotenpunkten durch erhöhtes Verkehrsaufkommen, Probleme der Sicherheit oder lange Nutzungsdauer, neue Ampelanlagen an Kreuzungen, neue Fußgängerampeln oder veränderte Schaltzeiten derselben notwendig, erläutert er...ausführlich im nnz-Archiv


Erster Abschnitt bald Geschichte
Bald geschafft? Ende kommender Woche soll der erste Bauabschnitt der Bahnhofstraße fertiggestellt sein, wurde auf der heutigen Bauberatung mitgeteilt. Das ist eine Woche später, als ursprünglich im Bauablauf geplant. Durch den Vorlauf im zweiten Bauabschnitt besteht die Hoffnung, dass die Bauarbeiten insgesamt nicht in Verzug geraten. Ferner soll auch die Zahl der Arbeiter auf der Baustelle erhöht werden, um die Arbeiten zu beschleunigen. Verantwortlich für die Verzögerung ist neben einem Engpass bei einer Materiallieferung vor allem die Tatsache, dass die Fußgänger, die die Baustelle passieren, die Bauarbeiter zu erhöhter Vorsicht zwingt. Die Baufirmen, die jetzt mit bestimmten Pflasterarbeiten auf den Sonntag ausweichen wollen, bitten alle Fußgänger um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit, damit es nicht zu Unfällen kommt. Mit Abschluss der Oberflächenarbeiten im ersten Bauabschnitt wird sich jedoch auch die Wegeführung für die Passanten übersichtlicher gestalten...ausführlich im nnz-Archiv


Sklenar: Die passt da rein!
Begutachtet Thüringens Landwirtschaftsminister Volker Sklenar war heute in Nordhausen. Hier hatte er sich über den Stand der Vorbereitung zur Landesgartenschau informieren lassen. Das Urteil, das Sklenar kurz und knapp abgab: Die passt da rein! Eigentlich ist alles anders hier in Nordhausen. Anders jedenfalls als in Pößneck. Die erste Gartenschau des Landes Thüringen hatte dort die Menschen nicht erreicht, auch die Nachnutzung sei nicht angenommen worden, wenn es denn überhaupt eine vernünftige Nachnutzung gebe.

In Nordhausen haben die Macher, die auch zum Teil schon in Ostthüringen agierten, diese Fehler nicht begangen. Wohl auch, weil sie auf zum Teil feste Vorstellungen der Nordhäuser trafen. Jetzt, weniger als ein Jahr vor der Eröffnung der „Zweiten“ sehe man Konturen, so der Minister. „Es geht hier straff nach vorn!“ Gleichzeitig wies der oberste Landwirt im Freistaat darauf hin, dass der Nachnutzung ein wichtiges Augenmerk geschenkt werden müssen, schließlich „pulvern wir nicht Millionen Euro nur für mehr als 100 Tage in die Gartenschau, nicht mal für die in Nordhausen“, meinte Sklenar bei einem Pils im Schatten der Frauenberg-Kirche...ausführlich im nnz-Archiv


Zurück an den Bahnhof
Am 25. Juni 2003 soll der Nordhäuser Stadtrat über die Zukunft des Albert-Kuntz-Gedenksteines entscheiden, der im Jahr 2000 bei der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes von seinem ursprünglichen Standort entfernt wurde. Im Hauptausschuß sind gestern zwei Varianten vorgestellt worden, wie mit dem Stein in Zukunft zu verfahren sei. Jetzt meldet sich der Häftlingsbeirat der Gedenkstätte Mittelbau-Dora zu Wort. Der Kommunist Albert Kuntz starb im Januar 1945 nach wochenlangen Folterungen im „Bunker“ des KZ Mittelbau-Dora. In DDR-Zeiten wurde die Erinnerung an Albert Kuntz im Sinne der SED-Ideologie vereinnahmt. Der Stadtrat wird über zwei Varianten befinden: Entweder soll der Stein am originalen Standort wieder aufgestellt werden, oder er soll durch eine Hinweistafel ersetzt werden, während der eigentliche Stein ins Museum kommt...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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