nnz-online
Kreispokal im Kegeln der Männer

Bleicherode und Salza mit Auswärtssiegen in Runde 2

Freitag, 20. November 2015, 17:56 Uhr
Für die Vorschlussrunde im Mannschaftskreispokal 2015/16 im Kegeln der Männer haben sich neben der mit einem Freilos bedachten 2. Mannschaft des Nordhäuser SV die Teams von Glückauf Bleicherode und der TSG Salza qualifiziert. Beide gewannen ihre Spiele sicher mit 5:1...


Landesklassist Bleicherode zeigte sich dem Nordhäuser Kreisligisten KSV Handwerk auf dessen Hausbahn an der Rotleimwiese deutlich überlegen. Dabei galt Bleicherode nicht unbedingt als klarer Favorit, denn der Kreisligazweite ist jederzeit zu starken Leistungen fähig.

Die brachte diesmal aber nur Matthias Bock. Er spielte mit starken 530 Holz Tagesbestleistung und besiegte damit Hanjo Sinzel sicher. Das Bruder Silvio Bock gegen den starken Daniel Schäfer einen schweren Stand haben würde, das war von vorn herein klar. Auf der ersten Bah ngelang ihm noch ein Unentschieden, hatte dann aber keine wirkliche Chance mehr gegen den an diesem Tage besten Glückauf-Mann.

Etwas enttäuschend aber, dass Matthias Laßmann Senior gegen Mario Czerwinski letztlich deutlich unterlag, mit nur 474 Holz weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Seine erste drei Bahnen waren viel zu schwach, auch wenn die zweite knapp an ihn ging und die dritte remis endete. Die Steigerung auf der letzten Bahn war letztlich nutzlos, denn auch der Bleicheröder legte noch einmal kräftig zu. Das war eigentlich schon der Knackpunkt im Spiel. Es hätte sonst im zweiten Paar durchaus spannend werden können, denn Holger Matthes lieferte Rainer König nach zwei zunächst sehr schwachen Bahnen noch einen harten Kampf. Die dritte Bahn ging ganz deutlich an den Nordhäuser womit er sich, hatte am Ende sogar mehr Kegel fallen auch in der Holzzahl nach vorn brachte. Die vierte Bahn aber endete schließlich unentschieden, was Rainer König trotz der geringeren Holzzahl den Mannschaftspunkt brachte.

Ein ganz schwaches Spiel entwickelte sich zwischen der NSV-Ersten und Salza. Was auch nicht dadurch zu entschuldigen ist, dass beide Teams ersatzgeschwächt antreten mussten. Lediglich die beiden Salzaer Dirk Steinmüller und Ersatzmann Erich Meyer konnten Kreisligaansprüchen einigermaßen gerecht werden. Sie führten mit deutlichen Siegen die TSG auch letztlich überlegen in die nächste Runde. Im ersten Durchgang hatte man den Eindruck, das keine der beiden Mannschaften gewinnen wollte.

Zwischen Hans Kolbe und Achim Stiede, zwei gestandene Kegler die deutlich mehr können, wechselten sich auf niedrigem Niveau beständig in der Führung ab, ehe sich der Salzaer im letzten Räumen doch noch einen kleinen Vorsprung verschaffen konnte. Noch schwächer die Partie zwischen Reiner Dudek und Sören Rasehorn. War es beim NSVer bei seinem ersten Wettkampf nach langer Verletzungspause noch verständlich, beim Salzaer der zuletzt im Kreisligapunktekampf noch geglänzt hatte, der Einbruch aber überhaupt nicht. Und so nahm der NSV sogar einen Vorsprung von 18 Holz mit ins zweite Paar. Der war dann schon nach der ersten Bahn dahin. Salzas Dirk Steinmüller kam zwar erst auf der letzten Bahn richtig in Gang, hatte aber dennoch keine Mühe, denn Klaus Stilzebach konnte immer nur in die Vollen einigermaßen gegenhalten. Mitte der dritten Bahn ließ er sich auswechseln. Der nach einer Leisten-OP noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte befindliche Günter Ohme konnte aber auch nichts mehr retten. Und im anderen Duell hatte Altmeister Erich Meyer gegen NSV-Kapitän Wilfried Nachtwey nach drei Bahnen seinen Sieg auch schon perfekt gemacht.

KSV Handwerk Nordhausen – Glückauf Bleicherode 1:5 (1951:2002/6,5:9,5)
Matthias Laßmann - Mario Czerwinski 0:1 (474:508/1,5:2,5)
Silvio Bock - Daniel Schäfer 0:1 (471:525/0,5:3,5)
Matthias Bock - Hanjo Sinzel 1:0 (530:499/3:1)
Holger Matthes - Rainer König 0:1 (476:470/1,5:2,5)

Nordhäuser SV I – TSG Salza 1:5 (1741:1839/6:10)
Reiner Dudek - Sören Rasehorn 1:0 (417:387/3:1)
Hans Kolbe - Achim Stiede 0:1 (455:467/2:2)
Klaus Stilzebach/
Günter Ohme - Dirk Steinmüller 0:1 (401:499/0:4)
Wilfried Nachtwey - Erich Meyer 0:1 (468:486/1:3)
Uwe Tittel
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de