Schweigeminute auf dem Nicolaiplatz
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
Montag, 16. November 2015, 12:12 Uhr
Rund 120 Nordhäuserinnen und Nordhäuser gedachten heute Mittag den Opfern der Terroranschläge von Paris mit einer Schweigeminute. Man müsse jetzt zusammenstehen, sagte Hannelore Haase und Terror und Gewalt die Stirn bieten...
Im ganzen Land leuteten zur Mittagsstunde die Kirchenglocken im Gedenken an die Opfer der Terroranschläge von Paris. Obwohl nur wenige Stunden zuvor angekündigt, kamen mehr als 100 Nordhäuserinnen und Nordhäuser auf dem Nicolaiplatz zusammen, um der Toten mit einer Schweigeminute zu Gedenken. Viele der Anwesenden nutzten auch die Chance, sich in Kondolenzlisten für die Verstorbenen einzutragen.
Die zweite Beigeordnete der Stadt, Hannelore Haase, sprach stellvertretend für den Oberbürgermeister, der bereits am Samstag einen Brief an seinen Amtskollegen in Nordhausens französischer Partnerstadt Charlesville-Mezieres verfasst hatte. Die Angriffe seien ein "abscheulicher Ausdruck der Barbarei", heißt es darin und die Attacke richte sich nicht allein gegen Frankreich, sondern gegen die gesamte zivilisierte Welt. Terror und Gewalt würden aber nicht über Freiheit und Frieden siegen.
Haase fand auch eigene Worte, mahnte das man jetzt nicht alle Menschen, die neu zu uns gekommen sind, unter Generalverdacht stellen und mit "dem Zeichen des Schlechten bedenken" solle. Man müsse wachsam sein, zusammenstehen, gemeinsam nach Lösungen suchen und gemeinsam dem Terror die Stirn bieten für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.
Angelo Glashagel
Autor: redIm ganzen Land leuteten zur Mittagsstunde die Kirchenglocken im Gedenken an die Opfer der Terroranschläge von Paris. Obwohl nur wenige Stunden zuvor angekündigt, kamen mehr als 100 Nordhäuserinnen und Nordhäuser auf dem Nicolaiplatz zusammen, um der Toten mit einer Schweigeminute zu Gedenken. Viele der Anwesenden nutzten auch die Chance, sich in Kondolenzlisten für die Verstorbenen einzutragen.
Die zweite Beigeordnete der Stadt, Hannelore Haase, sprach stellvertretend für den Oberbürgermeister, der bereits am Samstag einen Brief an seinen Amtskollegen in Nordhausens französischer Partnerstadt Charlesville-Mezieres verfasst hatte. Die Angriffe seien ein "abscheulicher Ausdruck der Barbarei", heißt es darin und die Attacke richte sich nicht allein gegen Frankreich, sondern gegen die gesamte zivilisierte Welt. Terror und Gewalt würden aber nicht über Freiheit und Frieden siegen.
Haase fand auch eigene Worte, mahnte das man jetzt nicht alle Menschen, die neu zu uns gekommen sind, unter Generalverdacht stellen und mit "dem Zeichen des Schlechten bedenken" solle. Man müsse wachsam sein, zusammenstehen, gemeinsam nach Lösungen suchen und gemeinsam dem Terror die Stirn bieten für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.
Angelo Glashagel





