Ausnahmezustand in Europa
Es ist "Krieg"
Samstag, 14. November 2015, 10:01 Uhr
Lange Zeit habe ich überlegt, ob ich zu dem, was an Unfassbarem in der Nacht passiert ist, überhaupt etwas in die Tastatur bekomme. Und doch - es muss sein, denn: Seit gestern herrscht Krieg...
Eigentlich ist es egal, ob in der Nacht in Paris 120, 140 oder 150 Menschen bei blutigen und geplanten Anschlägen ihr Leben lassen mussten. Fest steht: Islamisten haben der freien Welt den Krieg erklärt.
Und wieder werden Menschen dafür verantwortlich gemacht, die höchstwahrscheinlich dem islamischen Glauben verhaftet sind. Ja, sie sind Extremisten. Ja, sie sind eine Minderheit unter den Muslimen. Und ja, man kann nicht alle Muslime dafür in Geiselhaftung nehmen.
Doch das wird so kommen, auch in diesem offenen Frankreich und natürlich in vielen anderen europäischen Ländern, in denen Menschen nun Angst haben müssen.
Seit Monaten warnen Fachleute nicht vor der Quantität dessen, was da an zehntausenden Menschen tagtäglich vorwiegend nach Deutschland unterwegs ist. Die Art der Warnung ist bereits aufgegeben worden. Doch eine Warnung hat nun neuen Nährboden erhalten, die Warnung vor einem unkontrollierten Zustrom. Und diese, von vielen Deutschen gewählte Bundesregierung hat das wochen- und monatelang zugelassen.
Man wollte nicht mehr wissen, wer da zu uns kommt. Es wurde nicht mehr genau kontrolliert und registriert. Hier nur vier Schlagzeilen aus regionalen und überregionalen Zeitungen der zurückliegenden Woche:
Sicher, Deutschland hat aufgrund seiner Geschichte ein besondere Verantwortung in punkto Asyl und Kriegsflüchtlinge. Aber: wenn unter zehntausend Flüchtlingen auch nur zwei oder drei mutmaßliche Terroristen den Weg über eine nicht mehr vorhandene Grenze finden, dann ist das der Anfang von dem, was die Pariser seit Stunden leidvoll erleben müssen: Es ist Krieg.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redEigentlich ist es egal, ob in der Nacht in Paris 120, 140 oder 150 Menschen bei blutigen und geplanten Anschlägen ihr Leben lassen mussten. Fest steht: Islamisten haben der freien Welt den Krieg erklärt.
Und wieder werden Menschen dafür verantwortlich gemacht, die höchstwahrscheinlich dem islamischen Glauben verhaftet sind. Ja, sie sind Extremisten. Ja, sie sind eine Minderheit unter den Muslimen. Und ja, man kann nicht alle Muslime dafür in Geiselhaftung nehmen.
Doch das wird so kommen, auch in diesem offenen Frankreich und natürlich in vielen anderen europäischen Ländern, in denen Menschen nun Angst haben müssen.
Seit Monaten warnen Fachleute nicht vor der Quantität dessen, was da an zehntausenden Menschen tagtäglich vorwiegend nach Deutschland unterwegs ist. Die Art der Warnung ist bereits aufgegeben worden. Doch eine Warnung hat nun neuen Nährboden erhalten, die Warnung vor einem unkontrollierten Zustrom. Und diese, von vielen Deutschen gewählte Bundesregierung hat das wochen- und monatelang zugelassen.
Man wollte nicht mehr wissen, wer da zu uns kommt. Es wurde nicht mehr genau kontrolliert und registriert. Hier nur vier Schlagzeilen aus regionalen und überregionalen Zeitungen der zurückliegenden Woche:
- Flüchtlinge ziehen Notbremse und verlassen IC-Sonderzug
- Niedersachsen: 700 Flüchtlinge spurlos verschwunden
- Viele Flüchtlinge verschwinden vor der Registrierung aus Rheinland-Pfalz
- Notbremse gezogen - Gruppe Asylbewerber verlässt Sonderzug und geht auf Wanderschaft
Sicher, Deutschland hat aufgrund seiner Geschichte ein besondere Verantwortung in punkto Asyl und Kriegsflüchtlinge. Aber: wenn unter zehntausend Flüchtlingen auch nur zwei oder drei mutmaßliche Terroristen den Weg über eine nicht mehr vorhandene Grenze finden, dann ist das der Anfang von dem, was die Pariser seit Stunden leidvoll erleben müssen: Es ist Krieg.
Peter-Stefan Greiner
