Kundgebung des BgR
Höcke redet und 200 machen Krach
Donnerstag, 12. November 2015, 21:30 Uhr
Anlässlich der Kundgebung der AfD hatte das Nordhäuser Bündnis gegen Rechtsextremismus heute Abend zur Gegendemonstration aufgerufen. Rund 200 Leute folgten dem Aufruf und wollten mit bunten Lichtern, Trillerpfeifen, Musik und guter Laune ein Zeichen gegen die allgemeine Depression setzen...
Zur Einstimmung gab es auf dem Bahnhofsplatz erst einmal Redebeiträge. Grundlage des Handelns müsse die Gleichheit der Menschen sein, sagte Michael Mohr von der Linken. Völker seien kein fester Block, Wanderung und Vermischung habe es schon immer gegeben.
Mohr verteidigte auch die Wortwahl des Bündnisses in Sachen AfD. Diese sei eine durchaus eine "Speerspitze des Rechtsrucks" in der Gesellschaft. Die Partei sei tief mit der "neuen Rechten" verbunden, Intellektuellen und wirtschaftsnahen Kräften am rechten Rand, deren Ziel es sei das Land nach rechts zu rücken und Grundwerte wie Gleichheit und Demokratie in Frage stellen würden.
Kurz nach sechs Uhr Abends setzt sich der Tross schließlich in Bewegung, rund 200 Menschen nehmen an der Demonstration teil, so die Einschätzung der Polizei. Die Veranstalter geben 250 Teilnehmer an. An der Weberstraße wird halt gemacht, man will mit Trillerpfeifen und bunten Lichtern Präsenz zeigen gegen die AfD.
Das Krachmachen nützt indes nicht viel, die Gegenseite hat eine ordentliche Anlage mitgebracht, auf dem Rathausplatz ist vom Bündnis gegen Rechtsextremismus nicht viel zu hören. Während 200 Höcke zuhören, geht man auch vor dem Herfag wieder zu Redebeiträgen über. Die Antifaschistische Koordinierung aus Erfurt spricht über die "Schmuddelkinder" im Fahrwasser der AfD. Man könne bei den Veranstaltungen der AfD immer wieder rechtsextreme Gruppen wie NPD, freie Kameradschaften, Hooligans und andere beobachten. Die Partei versuche sich von diesen Elementen zu distanzieren, letztlich sei der Thüringer AfD Chef Björn Höcke aber "der rhetorische Brandstifter an der Lunte der extremen Rechten". Heute würden noch Transparente und Plakate getragen, morgen Schlagstock und Pistole, so die Befürchtung des Redners.
Es folgen weitere Redebeiträge, Musik, eine Trommelgruppe, bunte Luftballons während sich die Reihen der Demonstranten langsam lichten. Es bleibt friedlich.
Angelo Glashagel
Autor: redZur Einstimmung gab es auf dem Bahnhofsplatz erst einmal Redebeiträge. Grundlage des Handelns müsse die Gleichheit der Menschen sein, sagte Michael Mohr von der Linken. Völker seien kein fester Block, Wanderung und Vermischung habe es schon immer gegeben.
Mohr verteidigte auch die Wortwahl des Bündnisses in Sachen AfD. Diese sei eine durchaus eine "Speerspitze des Rechtsrucks" in der Gesellschaft. Die Partei sei tief mit der "neuen Rechten" verbunden, Intellektuellen und wirtschaftsnahen Kräften am rechten Rand, deren Ziel es sei das Land nach rechts zu rücken und Grundwerte wie Gleichheit und Demokratie in Frage stellen würden.
Kurz nach sechs Uhr Abends setzt sich der Tross schließlich in Bewegung, rund 200 Menschen nehmen an der Demonstration teil, so die Einschätzung der Polizei. Die Veranstalter geben 250 Teilnehmer an. An der Weberstraße wird halt gemacht, man will mit Trillerpfeifen und bunten Lichtern Präsenz zeigen gegen die AfD.
Das Krachmachen nützt indes nicht viel, die Gegenseite hat eine ordentliche Anlage mitgebracht, auf dem Rathausplatz ist vom Bündnis gegen Rechtsextremismus nicht viel zu hören. Während 200 Höcke zuhören, geht man auch vor dem Herfag wieder zu Redebeiträgen über. Die Antifaschistische Koordinierung aus Erfurt spricht über die "Schmuddelkinder" im Fahrwasser der AfD. Man könne bei den Veranstaltungen der AfD immer wieder rechtsextreme Gruppen wie NPD, freie Kameradschaften, Hooligans und andere beobachten. Die Partei versuche sich von diesen Elementen zu distanzieren, letztlich sei der Thüringer AfD Chef Björn Höcke aber "der rhetorische Brandstifter an der Lunte der extremen Rechten". Heute würden noch Transparente und Plakate getragen, morgen Schlagstock und Pistole, so die Befürchtung des Redners.
Es folgen weitere Redebeiträge, Musik, eine Trommelgruppe, bunte Luftballons während sich die Reihen der Demonstranten langsam lichten. Es bleibt friedlich.
Angelo Glashagel


























