nnz-Forum: Schönheitsfehler
Montag, 07. Juni 2004, 21:10 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Rolandsfest am vergangenen Wochenende war in seiner Gesamtheit ganz gut gelungen. Aber gab es auch ein paar Kritikpunkte, die man an dieser Stelle nennen sollte. Das meint eine nnz-Leserin aus Nordhausen.
Zum ersten muss ich feststellen, dass die Anzahl der Stände überwältigend war. Dennoch gibt es hierbei einen großen Wermutstropfen. Meiner Meinung nach sollten die Wochenmarktsstände mit Kleidungsverkauf und Billig-Elektronik auf ein absolutes Minimum beschränkt werden. Solche Stände haben auf einem Volksfest wahrhaftig nichts zu suchen.
Als Anwohner der Wolfstraße war mir von vornherein klar, dass dieses Fest einige Einschränkungen für mich bedeuten würde. Allerdings hatte ich mir niemals vorstellen können, dass dies schon weit über die Grenze des Erträglichen hinausgeht. Zum einen war es mir nur möglich meinen Mietparkplatz zu erreichen, wenn ich bewusst verkehrt herum durch die Einbahnstraße fahre und somit gezwungen war die StVO zu brechen. Dies war eine peinliche Leistung der Verantwortlichen. Genauso schwierig gestaltete sich die Ausfahrt über die Baltzerstraße. Der fließende Verkehr erreichte teilweise chaotische Zustände, weil die Straße einfach zu eng dafür ist. Dies vor allem bedingt durch die parkenden Fahrzeuge. Hier hätte man wenigstens ein Parkverbot für die Dauer des Rolandsfestes verhängen sollen. Auch hier wieder eine enorme Peinlichkeit.
Die Krönung allerdings war am Sonntagabend bzw. -nacht erreicht. Mir ist bewusst, dass die Betreiber von Fahrgeschäften auf schnellen Auf- und Abbau angewiesen sind. Jedoch sollte dies nicht zum Leidwesen von Anwohner in den umliegenden Wohnungen geschehen. Die gesamte Nacht hindurch wurde lautstark gehämmert und geschraubt. Mehrere Halogenstrahler erhellten den Hof der Wolfstraße auf Tageslichtniveau. Dies ist besonders von Nachteil für Personen, die sich am nächsten Morgen sehr früh auf den Weg zu ihrer Arbeitsstelle begeben müssen. In meinen Augen ist dies schon eine enorme Unverschämtheit gewesen. Das I-Tüpfelchen war aber noch die Unfreundlichkeit der Fahrgeschäftsbetreiber und die Unverschämtheiten die man sich anhören musste, wenn man höflich danach fragt, wie lange es denn noch dauern würde.
Ein Volksfest ist immer gut und schön, aber es sollte nicht zum Leidwesen der Bevölkerung gehen. Hier wurde eindeutig eine Grenze überschritten. Inhaltlich war das Rolandsfest in Ordnung, aber organisatorisch eine Katastrophe.
Julia Thume, Nordhausen
Zum ersten muss ich feststellen, dass die Anzahl der Stände überwältigend war. Dennoch gibt es hierbei einen großen Wermutstropfen. Meiner Meinung nach sollten die Wochenmarktsstände mit Kleidungsverkauf und Billig-Elektronik auf ein absolutes Minimum beschränkt werden. Solche Stände haben auf einem Volksfest wahrhaftig nichts zu suchen.
Als Anwohner der Wolfstraße war mir von vornherein klar, dass dieses Fest einige Einschränkungen für mich bedeuten würde. Allerdings hatte ich mir niemals vorstellen können, dass dies schon weit über die Grenze des Erträglichen hinausgeht. Zum einen war es mir nur möglich meinen Mietparkplatz zu erreichen, wenn ich bewusst verkehrt herum durch die Einbahnstraße fahre und somit gezwungen war die StVO zu brechen. Dies war eine peinliche Leistung der Verantwortlichen. Genauso schwierig gestaltete sich die Ausfahrt über die Baltzerstraße. Der fließende Verkehr erreichte teilweise chaotische Zustände, weil die Straße einfach zu eng dafür ist. Dies vor allem bedingt durch die parkenden Fahrzeuge. Hier hätte man wenigstens ein Parkverbot für die Dauer des Rolandsfestes verhängen sollen. Auch hier wieder eine enorme Peinlichkeit.
Die Krönung allerdings war am Sonntagabend bzw. -nacht erreicht. Mir ist bewusst, dass die Betreiber von Fahrgeschäften auf schnellen Auf- und Abbau angewiesen sind. Jedoch sollte dies nicht zum Leidwesen von Anwohner in den umliegenden Wohnungen geschehen. Die gesamte Nacht hindurch wurde lautstark gehämmert und geschraubt. Mehrere Halogenstrahler erhellten den Hof der Wolfstraße auf Tageslichtniveau. Dies ist besonders von Nachteil für Personen, die sich am nächsten Morgen sehr früh auf den Weg zu ihrer Arbeitsstelle begeben müssen. In meinen Augen ist dies schon eine enorme Unverschämtheit gewesen. Das I-Tüpfelchen war aber noch die Unfreundlichkeit der Fahrgeschäftsbetreiber und die Unverschämtheiten die man sich anhören musste, wenn man höflich danach fragt, wie lange es denn noch dauern würde.
Ein Volksfest ist immer gut und schön, aber es sollte nicht zum Leidwesen der Bevölkerung gehen. Hier wurde eindeutig eine Grenze überschritten. Inhaltlich war das Rolandsfest in Ordnung, aber organisatorisch eine Katastrophe.
Julia Thume, Nordhausen
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