Nordhäuser Unternehmerverband
Motore und Mitglieder
Mittwoch, 11. November 2015, 15:52 Uhr
Das jüngste Mitgliedertreffen des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) führte rund 60 Mitglieder in das Kölledaer Werk des Motorenherstellers MDC Power GmbH in Kölleda. Das war nicht das ganze Programm an diesem Abend...
Bei einer überaus interessanten Werksbesichtigung erläuterte Objektleiter Jan Michelbach den Unternehmerinnen und Unternehmern die Historie sowie die aktuelle Situation am Standort, an dem rund 2.000 Frauen und Männer in Lohn und Brot stehen. Zum Abschluss der Stippvisite überreichte der Vorstand des NUV dem Gastgeber als Dank typisch Nordhäuser Präsente. Ein Dank des Vorstandes geht auch an die Nordhäuser Verkehrsbetriebe für den reibungslosen Transfer nach Kölleda und zurück.
Im Anschluss an den Ausflug nach Kölleda stand in Nordhausen - genauer gesagt, in den Räumlichkeiten der Küche Gottert - die Mitgliederversammlung des Verbandes auf der Tagesordnung. Hierbei wurden zunächst mit dem Hausherrn Lars Gottert, Physiotherapeut Brandner, der Spedition Dachser aus Erfurt sowie der new face Werbeagentur GmbH aus Sangerhausen neue Mitglieder des Verbandes begrüßt und ihnen die Möglichkeit einer Kurzvorstellung gegeben. Die vorgestellten Mitglieder sind ein Beweis, dass der Verband zunehmend thüringenweit als Sprachrohr der Wirtschaft agiert und auch die stetig steigende Mitgliederzahl von derzeit über 170 zeigt die Stärke des Verbandes, so Neu.
In dem anschließenden Rechenschaftsbericht für das Jahr 2014 ließ Niels Neu als Vorstandsvorsitzender die Entwicklung des NUV Revue passieren. Er erinnerte an den Höhepunkt des Verbandslebens, die Feier zum zehnjährigen Gründungsjubiläum mit dem prominenten Gastredner Wolfgang Grupp. Neu verdeutlichte insbesondere die Aufgaben des Verbandes als Sprachrohr der Wirtschaft in der Region. Hierbei würdigte er die Verdienste des NUV bei der Entwicklung des Industriegebietes in der Goldenen Aue, mahnte aber auch an, dass jeder Monat, den es zusätzlich bis zur Vermarktungsreife bedarf, ein verlorener Monat sei. Kurz zurück nach Sömmerda: Unternehmensseitig wurde dort bemerkt, dass ursprünglich Nordhausen als Werksstandort in Frage kam, aber entsprechende Flächen nicht zur Verfügung standen.
In Richtung Politik sagte Niels Neu, dass die Unternehmer die Ankündigung der Erhöhung der Gewerbesteuer als ein falsches Signal verstehen. Dies sei kontraproduktiv für die Wirtschaft in der Region, vor allem in Richtung der Vermarktung des Industriegebietes.
Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung wurden der Vorstand einstimmig entlastet sowie der Kassenbericht und der Kassenprüfbericht einstimmig angenommen.
Autor: redBei einer überaus interessanten Werksbesichtigung erläuterte Objektleiter Jan Michelbach den Unternehmerinnen und Unternehmern die Historie sowie die aktuelle Situation am Standort, an dem rund 2.000 Frauen und Männer in Lohn und Brot stehen. Zum Abschluss der Stippvisite überreichte der Vorstand des NUV dem Gastgeber als Dank typisch Nordhäuser Präsente. Ein Dank des Vorstandes geht auch an die Nordhäuser Verkehrsbetriebe für den reibungslosen Transfer nach Kölleda und zurück.
Im Anschluss an den Ausflug nach Kölleda stand in Nordhausen - genauer gesagt, in den Räumlichkeiten der Küche Gottert - die Mitgliederversammlung des Verbandes auf der Tagesordnung. Hierbei wurden zunächst mit dem Hausherrn Lars Gottert, Physiotherapeut Brandner, der Spedition Dachser aus Erfurt sowie der new face Werbeagentur GmbH aus Sangerhausen neue Mitglieder des Verbandes begrüßt und ihnen die Möglichkeit einer Kurzvorstellung gegeben. Die vorgestellten Mitglieder sind ein Beweis, dass der Verband zunehmend thüringenweit als Sprachrohr der Wirtschaft agiert und auch die stetig steigende Mitgliederzahl von derzeit über 170 zeigt die Stärke des Verbandes, so Neu.
In dem anschließenden Rechenschaftsbericht für das Jahr 2014 ließ Niels Neu als Vorstandsvorsitzender die Entwicklung des NUV Revue passieren. Er erinnerte an den Höhepunkt des Verbandslebens, die Feier zum zehnjährigen Gründungsjubiläum mit dem prominenten Gastredner Wolfgang Grupp. Neu verdeutlichte insbesondere die Aufgaben des Verbandes als Sprachrohr der Wirtschaft in der Region. Hierbei würdigte er die Verdienste des NUV bei der Entwicklung des Industriegebietes in der Goldenen Aue, mahnte aber auch an, dass jeder Monat, den es zusätzlich bis zur Vermarktungsreife bedarf, ein verlorener Monat sei. Kurz zurück nach Sömmerda: Unternehmensseitig wurde dort bemerkt, dass ursprünglich Nordhausen als Werksstandort in Frage kam, aber entsprechende Flächen nicht zur Verfügung standen.
In Richtung Politik sagte Niels Neu, dass die Unternehmer die Ankündigung der Erhöhung der Gewerbesteuer als ein falsches Signal verstehen. Dies sei kontraproduktiv für die Wirtschaft in der Region, vor allem in Richtung der Vermarktung des Industriegebietes.
Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung wurden der Vorstand einstimmig entlastet sowie der Kassenbericht und der Kassenprüfbericht einstimmig angenommen.







