Deutscher Bauherrenpreis
SWG bekam Auszeichnung
Mittwoch, 11. November 2015, 16:26 Uhr
Die SWG hat eine besondere Anerkennung des Deutschen Bauherrenpreises in der Kategorie Modernisierung für das Projekt Kornmarkt 6/7 bekommen. Die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH, Inge Klaan, konnte gemeinsam mit dem Projektleiter Peter Spannaus und den Vertretern des Planungsbüros die Auszeichnung am Dienstagabend in Berlin entgegennehmen...
Auszeichnung erhalten (Foto: nnz)
"Wir sind stolz, dass wir mit Projekten aus ganz Deutschland mithalten können. Eine Anerkennung für alle Kollegen der SWG und ein schöner Schlusspunkt für den innerstädtischen Stadtumbauprozess in Nordhausen" sagt Inge Klaan, Geschäftsführerin der SWG.
Die Jury lobte den Umbau des einstigen DDR-Plattenbaus in ein modernes, ansprechendes Wohnhaus mit barrierefreiem Wohnraum. Die Sanierung bedeute eine enorme Aufwertung des Wohnstandortes und eine Revitalisierung der Nordhäuser Innenstadt, heißt es in der Begründung der Jury. Die sanierten Häuser seien eine markante und weithin sichtbare Kante der Wohnbebauung in Nordhausen. Mit ihrer Modernisierung hätte der Kornmarkt ein komplett neues Gesicht erhalten, so das Juryurteil.
Anerkennungswert sei die mutige Initiative des Unternehmens, diese innerstädtische problematische Ressource zu nutzen und zu modernisieren. Der SWG sei es gelungen, durch den sorgfältig geplanten Umbau des DDR-Plattenbaus funktionale Wohngrundrisse, moderne Gewerberäume im Erdgeschoss und ein Staffelgeschoss mit Penthouse zu realisieren. Im Hinblick auf die umfangreichen Umbauarbeiteten lobte die Jury, dass es der SWG gelungen sei, dass so viele Bewohner während der Bauphase in den Häusern wohnen bleiben konnten.
Das städtische Wohnungsunternehmen SWG hat im Jahr 2013 mit dem barrierefreien Umbau der DDR-Wohnblöcke begonnen und circa vier Millionen Euro investiert. Nach den Entwürfen des Magdeburger Planungsbüros arc architekturconzept GmbH entstanden 29 Wohnungen, von denen 20 barrierefrei und vier rollstuhlgerecht sind. Die ursprünglichen Grundrisse der Wohnungen wurden verändert, die Zahl der Treppenhäuser von drei auf zwei reduziert und ein Fahrstuhl eingebaut. Die Wohnungen erhielten neue Balkone, bestehende Loggien wurden erweitert. Darüber hinaus entstanden im Erdgeschoss sechs Gewerbeeinheiten. Auch der Hof wurde neu gestaltet.
Der Deutsche Bauherrenpreis wird alle zwei Jahre vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem Bund Deutscher Architekten und dem Deutschen Städtetag in den Kategorien Modernisierung und Neubau ausgelobt. Der Jury lagen in der Kategorie Modernisierung 49 Projekte vor. Insgesamt wurden zehn Projekte mit dem Deutschen Bauherrenpreis Modernisierung ausgezeichnet. Ferner wurde zehn weiteren Projekten eine Besondere Anerkennung zuerkannt.
Beim mdr gibt es dazu auch einen Beitrag.
Autor: red
Auszeichnung erhalten (Foto: nnz)
"Wir sind stolz, dass wir mit Projekten aus ganz Deutschland mithalten können. Eine Anerkennung für alle Kollegen der SWG und ein schöner Schlusspunkt für den innerstädtischen Stadtumbauprozess in Nordhausen" sagt Inge Klaan, Geschäftsführerin der SWG.
Die Jury lobte den Umbau des einstigen DDR-Plattenbaus in ein modernes, ansprechendes Wohnhaus mit barrierefreiem Wohnraum. Die Sanierung bedeute eine enorme Aufwertung des Wohnstandortes und eine Revitalisierung der Nordhäuser Innenstadt, heißt es in der Begründung der Jury. Die sanierten Häuser seien eine markante und weithin sichtbare Kante der Wohnbebauung in Nordhausen. Mit ihrer Modernisierung hätte der Kornmarkt ein komplett neues Gesicht erhalten, so das Juryurteil.
Anerkennungswert sei die mutige Initiative des Unternehmens, diese innerstädtische problematische Ressource zu nutzen und zu modernisieren. Der SWG sei es gelungen, durch den sorgfältig geplanten Umbau des DDR-Plattenbaus funktionale Wohngrundrisse, moderne Gewerberäume im Erdgeschoss und ein Staffelgeschoss mit Penthouse zu realisieren. Im Hinblick auf die umfangreichen Umbauarbeiteten lobte die Jury, dass es der SWG gelungen sei, dass so viele Bewohner während der Bauphase in den Häusern wohnen bleiben konnten.
Das städtische Wohnungsunternehmen SWG hat im Jahr 2013 mit dem barrierefreien Umbau der DDR-Wohnblöcke begonnen und circa vier Millionen Euro investiert. Nach den Entwürfen des Magdeburger Planungsbüros arc architekturconzept GmbH entstanden 29 Wohnungen, von denen 20 barrierefrei und vier rollstuhlgerecht sind. Die ursprünglichen Grundrisse der Wohnungen wurden verändert, die Zahl der Treppenhäuser von drei auf zwei reduziert und ein Fahrstuhl eingebaut. Die Wohnungen erhielten neue Balkone, bestehende Loggien wurden erweitert. Darüber hinaus entstanden im Erdgeschoss sechs Gewerbeeinheiten. Auch der Hof wurde neu gestaltet.
Der Deutsche Bauherrenpreis wird alle zwei Jahre vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem Bund Deutscher Architekten und dem Deutschen Städtetag in den Kategorien Modernisierung und Neubau ausgelobt. Der Jury lagen in der Kategorie Modernisierung 49 Projekte vor. Insgesamt wurden zehn Projekte mit dem Deutschen Bauherrenpreis Modernisierung ausgezeichnet. Ferner wurde zehn weiteren Projekten eine Besondere Anerkennung zuerkannt.
Beim mdr gibt es dazu auch einen Beitrag.
