Diskussion im Ratssaal
Was bringt TTIP?
Mittwoch, 11. November 2015, 09:01 Uhr
Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA bewegt die Gemüter und führte in Berlin vor kurzem zur größten Demonstration seit Jahren. Kommende Woche soll im Bürgerhaus das für und wider der umstrittenen Abkommens auch in Nordhausen diskutiert werden...
Das Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and
Investment Partnership), welches von der EU im Auftrag seiner Mitgliedsstaaten mit den USA verhandelt wird, ist Gegenstand intensivster Diskussionen in Deutschland und anderen EU-Ländern. Befürwortern, die mit zusätzlicher wirtschaftlicher Prosperität und Arbeitsplätzen argumentieren, stehen Gegner gegenüber, die aus einer Vielzahl von Gründen, die Freihandelsabkommen ablehnen.
Besonders umstritten gelten dabei die Einrichtung von Schiedsgerichten zum Investorenschutz, welche so die Kritiker, eine Paralleljustiz für Großunternehmen etablieren würden, schlechtere Qualitätsstandards und Verbraucherschutz gerade im Lebensmittelbereich sowie die vermeintliche Intransparenz der Verhandlungen, bei der die einzelnen Mitgliedsstaaten von der EU übergangen werden.
In der Veranstaltung der Konrad-Adenauer Stiftung sollen sowohl die Argumente für das Freihandelsabkommen als auch die Argumente dagegen diskutiert und dabei die Grundzüge und Konzepte der Freihandelsabkommen erörtert werden.
Im Podium diskutieren der Bundestagsabgeordnete Manfred
Grund, Gunther Rieck Moncayo, Wirtschaftswissenschaftler
der Konrad-Adenauer-Stiftung, Cecilia Michel von der IHK in Erfurt und Dr. Ralph Walther, Geschäftsführer der Thüringer Verbraucherzentrale. Die Experten sollen aus Ihrer Sicht zum Thema diskutieren und gerne auch
Fragen, Anregungen und Kritik mit einbeziehen.
Autor: redDas Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and
Investment Partnership), welches von der EU im Auftrag seiner Mitgliedsstaaten mit den USA verhandelt wird, ist Gegenstand intensivster Diskussionen in Deutschland und anderen EU-Ländern. Befürwortern, die mit zusätzlicher wirtschaftlicher Prosperität und Arbeitsplätzen argumentieren, stehen Gegner gegenüber, die aus einer Vielzahl von Gründen, die Freihandelsabkommen ablehnen.
Besonders umstritten gelten dabei die Einrichtung von Schiedsgerichten zum Investorenschutz, welche so die Kritiker, eine Paralleljustiz für Großunternehmen etablieren würden, schlechtere Qualitätsstandards und Verbraucherschutz gerade im Lebensmittelbereich sowie die vermeintliche Intransparenz der Verhandlungen, bei der die einzelnen Mitgliedsstaaten von der EU übergangen werden.
In der Veranstaltung der Konrad-Adenauer Stiftung sollen sowohl die Argumente für das Freihandelsabkommen als auch die Argumente dagegen diskutiert und dabei die Grundzüge und Konzepte der Freihandelsabkommen erörtert werden.
Im Podium diskutieren der Bundestagsabgeordnete Manfred
Grund, Gunther Rieck Moncayo, Wirtschaftswissenschaftler
der Konrad-Adenauer-Stiftung, Cecilia Michel von der IHK in Erfurt und Dr. Ralph Walther, Geschäftsführer der Thüringer Verbraucherzentrale. Die Experten sollen aus Ihrer Sicht zum Thema diskutieren und gerne auch
Fragen, Anregungen und Kritik mit einbeziehen.
