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Altstadt-Brüderpaar macht viel Boden gut
Dienstag, 10. November 2015, 12:51 Uhr
Der zweite Spieltag in der Radball-Verbandsliga der Männer bescherte den drei Südharz-Mannschaften in Nordhausen ein Heimspiel. Das verstand vor allem das gastgebende Duo vom LV Altstadt Nordhausen, das Brüderpaar Ralf und Jens Schäfer, zu nutzen...
Mit drei Siegen aus vier Spielen sprang man mit nun neun Punkten vom vorletzten auf den sechsten Platz nach vorn. Die beiden Ilfelder Duos Jörg Rambow und Michael Schulze sowie Thomas Bornemann und Felix Etzrodt hingegen schrammten nur knapp an einer totalen Pleite vorbei, konnten erst in ihrem jeweils letzten Spiel noch etwas Schadensbegrenzung leisten.
Ilfeld II behauptete dadurch Tabellenrang Sieben, Ilfeld III hingegen rutschte vom achten auf den zehnten Platz, einen Platz vor den beiden Abstiegsrängen, ab. Einen ganz starken Eindruck hinterließ vor allem Stadtilm IV, das erneut alle Spiele souverän gewann und damit die schon am ersten Spieltag errungene Spitzenposition verteidigte.
Die Nordhäuser Schäfers hatten den ersten Spieltag nicht bestreiten können und standen somit schon unter Erfolgsdruck. Der schien den beiden Routiniers aber nichts auszumachen. Sie bewältigten ihre Aufgaben mit großer Konzentration, leisteten sich nur ganz wenige Fehler und nutzten auch ihre Chancen im Gegensatz zu manch früherem Spiel nahezu hundertprozentig.
Das war der Schlüssel zum Erfolg sowohl beim Auftakt gegen die Ilfelder Dritte als auch gegen Stadtilm V und VI. Im letzten Spiel gegen die Stadtilmer Sechste zeichnete das Brüderpaar außerdem die bis zuletzt bewiesene Geduld aus. Zwar hatte das RSV-Duo mehr Ballbesitz, kam aber kaum zu Torchancen. Und so stand es bis kurz vor Schluss 1:1-unentschieden. Sekunden vor Abpfiff nutzten die Nordhäuser dann eine kleine Unaufmerksamkeit der Gegner zum Siegtreffer.
Nur gegen Tabellenführer Stadtilm IV waren sie letztlich deutlich unterlegen. Die waren einfach zu schnell für uns, so die treffende Einschätzung von Ralf Schäfer nach dem Spiel. Das Duo Sebastian Schulz/Matthias Wostal beeindruckte durchweg nicht nur durch die Schnelligkeit, vor allem auch durch die Spielsicherheit, die Genauigkeit und Zielstrebigkeit in ihren Aktionen. Das hat auch Michael Schulze von Ilfeld II neidlos anerkannt, war wie schon Jens Schäfer von der Schnelligkeit der Stadtilmer beeindruckt. Da konnten wir nicht mithalten.
Dazu kamen bei Ilfeld II an diesem Tage zu viele Fehler ohne gegnerische Einwirkung, die der Gegner zu leichten Treffern nutzen konnte. Erst im letzten Spiel gegen die schwächste der drei Stadtilmer Mannschaften, die RSV-Fünfte, konnte man die Fehlerquote endlich gering halten und kam so fast folgerichtig mit 4:2 doch noch zu einem Erfolg. Ähnlich lief es bei Ilfeld III. Hier musste diesmal für den erkrankten Maik Schmidt Jugendspieler Felix Etzrodt einspringen. Da klappte das Zusammenspiel mit Thomas Bornemann nicht immer reibungslos, gab es auch zu viele unnötige Fehler.
Auch im letzten Spiel gegen Stadtilm schien man wieder leer auszugehen, denn nach mehrfach wechselnder Führung lag man Sekunden vor Schluss mit 2:3 in Rückstand. Felix nutzte aber noch einen direkten Freischlag von der Vier-Meter-Linie hoch in den Winkel zum verdienten Ausgleich. Ein wichtiger Punktgewinn durch den man Anschluss ans Mittelfeld hält.
In Nordhausen
In Jena
Tabelle
Uwe Tittel
Autor: redMit drei Siegen aus vier Spielen sprang man mit nun neun Punkten vom vorletzten auf den sechsten Platz nach vorn. Die beiden Ilfelder Duos Jörg Rambow und Michael Schulze sowie Thomas Bornemann und Felix Etzrodt hingegen schrammten nur knapp an einer totalen Pleite vorbei, konnten erst in ihrem jeweils letzten Spiel noch etwas Schadensbegrenzung leisten.
Ilfeld II behauptete dadurch Tabellenrang Sieben, Ilfeld III hingegen rutschte vom achten auf den zehnten Platz, einen Platz vor den beiden Abstiegsrängen, ab. Einen ganz starken Eindruck hinterließ vor allem Stadtilm IV, das erneut alle Spiele souverän gewann und damit die schon am ersten Spieltag errungene Spitzenposition verteidigte.
Die Nordhäuser Schäfers hatten den ersten Spieltag nicht bestreiten können und standen somit schon unter Erfolgsdruck. Der schien den beiden Routiniers aber nichts auszumachen. Sie bewältigten ihre Aufgaben mit großer Konzentration, leisteten sich nur ganz wenige Fehler und nutzten auch ihre Chancen im Gegensatz zu manch früherem Spiel nahezu hundertprozentig.
Das war der Schlüssel zum Erfolg sowohl beim Auftakt gegen die Ilfelder Dritte als auch gegen Stadtilm V und VI. Im letzten Spiel gegen die Stadtilmer Sechste zeichnete das Brüderpaar außerdem die bis zuletzt bewiesene Geduld aus. Zwar hatte das RSV-Duo mehr Ballbesitz, kam aber kaum zu Torchancen. Und so stand es bis kurz vor Schluss 1:1-unentschieden. Sekunden vor Abpfiff nutzten die Nordhäuser dann eine kleine Unaufmerksamkeit der Gegner zum Siegtreffer.
Nur gegen Tabellenführer Stadtilm IV waren sie letztlich deutlich unterlegen. Die waren einfach zu schnell für uns, so die treffende Einschätzung von Ralf Schäfer nach dem Spiel. Das Duo Sebastian Schulz/Matthias Wostal beeindruckte durchweg nicht nur durch die Schnelligkeit, vor allem auch durch die Spielsicherheit, die Genauigkeit und Zielstrebigkeit in ihren Aktionen. Das hat auch Michael Schulze von Ilfeld II neidlos anerkannt, war wie schon Jens Schäfer von der Schnelligkeit der Stadtilmer beeindruckt. Da konnten wir nicht mithalten.
Dazu kamen bei Ilfeld II an diesem Tage zu viele Fehler ohne gegnerische Einwirkung, die der Gegner zu leichten Treffern nutzen konnte. Erst im letzten Spiel gegen die schwächste der drei Stadtilmer Mannschaften, die RSV-Fünfte, konnte man die Fehlerquote endlich gering halten und kam so fast folgerichtig mit 4:2 doch noch zu einem Erfolg. Ähnlich lief es bei Ilfeld III. Hier musste diesmal für den erkrankten Maik Schmidt Jugendspieler Felix Etzrodt einspringen. Da klappte das Zusammenspiel mit Thomas Bornemann nicht immer reibungslos, gab es auch zu viele unnötige Fehler.
Auch im letzten Spiel gegen Stadtilm schien man wieder leer auszugehen, denn nach mehrfach wechselnder Führung lag man Sekunden vor Schluss mit 2:3 in Rückstand. Felix nutzte aber noch einen direkten Freischlag von der Vier-Meter-Linie hoch in den Winkel zum verdienten Ausgleich. Ein wichtiger Punktgewinn durch den man Anschluss ans Mittelfeld hält.
In Nordhausen
| Ilfeld III - Nordhausen II | 1:4 |
| Stadtilm V - Stadtilm VI | 1:5 |
| Ilfeld II - Stadtilm IV | 3:8 |
| Nordhausen II - Stadtilm V | 8:3 |
| Ilfeld III - Stadtilm IV | 0:5 |
| Ilfeld II - Stadtilm VI | 1:4 |
| Nordhausen II - Stadtilm IV | 2:8 |
| Ilfeld III - Stadtilm VI | 1:6 |
| Ilfeld II - Stadtilm V | 4:2 |
| Nordhausen II - Stadtilm VI | 2:1 |
| Ilfeld III - Stadtilm V | 3:3 |
In Jena
| Lawo II - Ehrenberg II | 1:8 |
| Jena-Zwätzen III - Gera II | 6:4 |
| Lgl.-Niederhain II - Jena-Zwätzen II | 3:9 |
| Ehrenberg II - Jena-Zwätzen III | 7:5 |
| Lawo II - Jena-Zwätzen II | 2:9 |
| Lgl.Niederhain II - Gera II | 5:6 |
| Ehrenberg II - Jena-Zwätzen II | 4:3 |
| Lawo II - Gera II | 5:3 |
| Lgl.-Niederhain II - Jena-Zwätzen III | 3:13 |
| Ehrenberg II - Gera II | 2:1 |
| Lawo II - Jena-Zwätzen III | 4:4 |
Tabelle
| 1. RSV Stadtilm IV | 7 | 44:14 | 21 |
| 2. Blau-Gelb Ehrenberg II | 7 | 40:15 | 21 |
| 3. RSV Stadtilm VI | 7 | 37:12 | 18 |
| 4. SG Langenwolschendorf | 8 | 33:32 | 16 |
| 5. SV Jena-Zwätzen III | 8 | 48:37 | 13 |
| 6. Altstadt Nordhausen II | 7 | 16:28 | 9 |
| 7. SV Ilfeld II | 7 | 27:31 | 7 |
| 8. RSV Stadtilm V | 8 | 26:34 | 7 |
| 9. SV Jena-Zwätzen II | 7 | 21:29 | 6 |
| 10. SV Ilfeld III | 8 | 19:37 | 5 |
| 11. OTG Gera II | 7 | 20:36 | 3 |
| 12. SV Lgl.-Niederhain II | 7 | 21:47 | 3 |
Uwe Tittel












