Machtübernahme
Freitag, 04. Juni 2004, 17:37 Uhr
Nordhausen (nnz). Heute war es so weit, die Oberbürgermeisterin gibt den Schlüssel ab. Für drei Tage regiert der Roland mit seiner munteren Truppe. Wie das aussieht, war eben zu erleben. Was sonst noch passiert, erfahren Sie hier.
Machtübernahme (Foto: nnz)
Bevor die Rolandgruppe die Macht über die Stadt Nordhausen übernehmen durfte, gab es Blasmusik und den neuen Hit von Erika Schirmer "Eine Rose für meine Heimatstadt". Sie kam persönlich um die Noten und eine CD an Oberbürgermeisterin Barbara Rinke zu übergeben. Diese bedankte sie erfreut und übergab der Heimatdichterin und Erfinderin des Kinderliedes "Kleine weiße Friedenstaube" einen symbolischen Rosenstrauß. Auch Frau Schirmers treueste Fans vom Kinderchor der Grundschule Ost bedankten sich bei ihr mit Blumen.
Dann war Schluß mit Lustig, der Roland und die Seinen eroberten die Bühne. So viel zu meckern gab es in diesem Jahr nicht. Nordhausen ist durch die Landesgartenschau wirklich schöner geworden, was auch die Originale zu würdigen wußten. Nur die Hundehalter bekamen ihr Fett weg. Die "Tretminen" der vierbeinigen Freunde haben es sich verdient. Zu hoffen ist, daß auch die Personen zugehört haben, die immer wieder Blumenkübel zerstören oder die Wände mit gesprayten "Kunstwerken" verschandeln.
Vom Ende der Rolandgruppe in ihrer bisherigen Besetzung war noch nichts zu spüren. "Ich bin gesund" bekannte der Roland Peter Schwarz, der in der nächsten Amtszeit 2005 das Schwert nicht mehr schwingen wird. Mit ihm geht auch Hexe Marion Probst. Sie wollte scheinbar bekennen, daß sie zum alten Eisen gehört, denn sie trug ein Schild "Ein Herz für Senioren" an ihrem Rock geheftet.
Fröhlich wurde gewettert, obwohl es diesmal wirklich nicht viel gab. Die vier Originale spielten sich wie gewohnt die Wortbälle zu und wollten gar nicht mehr aufhören. Barbara Rinke wartete schon, um den großen Rathausschlüssel loszuwerden. Sie freute sich über die Kritik der Gruppe, den meistens hätten die Vier recht und das sporne die Stadtverwaltung zur Verbesserung an.
Für den ollen Ebersberg gab es anläßlich seines 30. Dienstjubiläums sogar ein Geschenk von seinen "Chef", dem Roland und viel Applaus von den trotz des Regens zahlreich erschienenen Gästen.
Bis Sonntag herrscht in Nordhausen Ausnahmezustand mit tollem Programm für jedes Alter. Es gibt die Millionenchance auf Tour, Kinderprogramm im Spendekirchhof, Musik von Rock über Country bis Volksmusik. Chorkonzerte und die MDR Hitparade, Kinderkino, Theatersonderangebote, den Skoda Beach Volleyball Cup und vieles mehr steht auf dem Programm. Es lohnt, im nnz Archiv nachzuschlagen und sich das Passende für dieses Wochenende herauszusuchen. Bis auf die morgige Jump Arena im Gehege sind alle Attraktionen kostenlos.
Am Sonntag Abend ist dann alles vorbei. Barbara Rinke bezieht wieder das Rathaus und es bleibt ruhig bis zum nächsten Jahr, dann allerdings in einer neuen Besetzung.
Autor: wf
Machtübernahme (Foto: nnz)
Bevor die Rolandgruppe die Macht über die Stadt Nordhausen übernehmen durfte, gab es Blasmusik und den neuen Hit von Erika Schirmer "Eine Rose für meine Heimatstadt". Sie kam persönlich um die Noten und eine CD an Oberbürgermeisterin Barbara Rinke zu übergeben. Diese bedankte sie erfreut und übergab der Heimatdichterin und Erfinderin des Kinderliedes "Kleine weiße Friedenstaube" einen symbolischen Rosenstrauß. Auch Frau Schirmers treueste Fans vom Kinderchor der Grundschule Ost bedankten sich bei ihr mit Blumen.
Dann war Schluß mit Lustig, der Roland und die Seinen eroberten die Bühne. So viel zu meckern gab es in diesem Jahr nicht. Nordhausen ist durch die Landesgartenschau wirklich schöner geworden, was auch die Originale zu würdigen wußten. Nur die Hundehalter bekamen ihr Fett weg. Die "Tretminen" der vierbeinigen Freunde haben es sich verdient. Zu hoffen ist, daß auch die Personen zugehört haben, die immer wieder Blumenkübel zerstören oder die Wände mit gesprayten "Kunstwerken" verschandeln.
Vom Ende der Rolandgruppe in ihrer bisherigen Besetzung war noch nichts zu spüren. "Ich bin gesund" bekannte der Roland Peter Schwarz, der in der nächsten Amtszeit 2005 das Schwert nicht mehr schwingen wird. Mit ihm geht auch Hexe Marion Probst. Sie wollte scheinbar bekennen, daß sie zum alten Eisen gehört, denn sie trug ein Schild "Ein Herz für Senioren" an ihrem Rock geheftet.
Fröhlich wurde gewettert, obwohl es diesmal wirklich nicht viel gab. Die vier Originale spielten sich wie gewohnt die Wortbälle zu und wollten gar nicht mehr aufhören. Barbara Rinke wartete schon, um den großen Rathausschlüssel loszuwerden. Sie freute sich über die Kritik der Gruppe, den meistens hätten die Vier recht und das sporne die Stadtverwaltung zur Verbesserung an.
Für den ollen Ebersberg gab es anläßlich seines 30. Dienstjubiläums sogar ein Geschenk von seinen "Chef", dem Roland und viel Applaus von den trotz des Regens zahlreich erschienenen Gästen.
Bis Sonntag herrscht in Nordhausen Ausnahmezustand mit tollem Programm für jedes Alter. Es gibt die Millionenchance auf Tour, Kinderprogramm im Spendekirchhof, Musik von Rock über Country bis Volksmusik. Chorkonzerte und die MDR Hitparade, Kinderkino, Theatersonderangebote, den Skoda Beach Volleyball Cup und vieles mehr steht auf dem Programm. Es lohnt, im nnz Archiv nachzuschlagen und sich das Passende für dieses Wochenende herauszusuchen. Bis auf die morgige Jump Arena im Gehege sind alle Attraktionen kostenlos.
Am Sonntag Abend ist dann alles vorbei. Barbara Rinke bezieht wieder das Rathaus und es bleibt ruhig bis zum nächsten Jahr, dann allerdings in einer neuen Besetzung.
