Preisindex in Thüringen unverändert
Montag, 25. Juni 2001, 16:50 Uhr
Nordhausen (nnz/tls). Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik blieb der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Thüringen von Mai bis Juni 2001 konstant und erreichte einen Indexstand von 111,6 (Basis 1995 = 100). nnz hat für Sie die detaillierten Zahlen.
Im Vergleich zum Vormonat gab es im Durchschnitt keine Preisentwicklung, jedoch im einzelnen veränderten sich die Preise unterschiedlich. Im Bereich Nahrungsmittel gab es sowohl Preiserhöhungen als auch Senkungen. Während sich Zitrusfrüchte (9,4 Prozent) und Äpfel (7,4 Prozent) verteuerten wurden Bananen (-5,3 Prozent) billiger. Ebenso ist die Preisentwicklung bei Gemüse. Hier sanken die Preise um durchschnittlich 7,4 Prozent, (Tomaten, Paprika -16,7 Prozent, Kopfsalat -21,8 Prozent). Kartoffeln wurden dagegen um 6,2 Prozent teuerer, da im Juni nur noch Kartoffeln neuer Ernte in den Index einbezogen werden.
Bemerkenswerte Preissteigerungen wurden auch, wie bereits im Mai, bei Molkereierzeugnissen festgestellt. Für Vollmilch mußten die Verbraucher 4,2 Prozent mehr bezahlen. Beim Kaffee sanken die Preise um -0,6 Prozent, gegenüber dem Vorjahr sogar um -9,5 Prozent. Im Juni, mit Beginn der Urlaubs- und Reisezeit stiegen die Preise für Pauschalreisen mit Bahn, Bus und Flugzeug um 5,2 Prozent. Für Beherbergungsdienstleistungen, wie Miete für Ferienwohnungen und Übernachtungen mit Frühstück zahlen die Urlauber 5,4 Prozent mehr. Die Kraftstoffe wurden im Juni wieder preiswerter (Normalbenzin -4,0 Prozent, Superbenzin -3,8 Prozent und Diesel -2,0 Prozent). Verbraucherfreundlich ist auch die Preisentwicklung beim Gas. Von einigen Gasversorgungsunternehmen in Thüringen wurden die Preise gesenkt (-1,3 Prozent), trotzdem lagen sie um 28,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Beim Heizöl zogen die Preise um 1,7 Prozent wieder an.
Die Jahresteuerungsrate betrug im Juni 3,8 Prozent. Damit ist die Jahresteuerung erheblich gegenüber dem Stand Mai 2001 (4,4 Prozent) zurückgegangen. Einen entscheidenden Einfluss übten die Preise für Kraftstoffe aus. Die Jahresteuerung ging von 18,1 Prozent im Mai auf 3,5 Prozent im Juni 2001 zurück. Die Teuerung gegenüber dem Vorjahr wurde wesentlich verursacht durch die Preiserhöhungen bei den Nahrungsmitteln. Sie waren im Juni 2001 um 8,1 Prozent teuerer als im Juni 2000. Insbesondere beim Fleisch wurden die größten Preissteigerungen registriert. Schweinefleisch ist um 30,6 Prozent, Geflügelfleisch um 17,3 Prozent und Wurstwaren um 14,8 Prozent teuerer als vor einem Jahr. Für Obst und Gemüse zahlt der Verbraucher 11,7 Prozent mehr. Im Energiebereich betrug die Jahresteuerung bei Gas 28,7 Prozent sowie bei Zentralheizung und Fernwärme 23,9 Prozent.
Autor: nnzIm Vergleich zum Vormonat gab es im Durchschnitt keine Preisentwicklung, jedoch im einzelnen veränderten sich die Preise unterschiedlich. Im Bereich Nahrungsmittel gab es sowohl Preiserhöhungen als auch Senkungen. Während sich Zitrusfrüchte (9,4 Prozent) und Äpfel (7,4 Prozent) verteuerten wurden Bananen (-5,3 Prozent) billiger. Ebenso ist die Preisentwicklung bei Gemüse. Hier sanken die Preise um durchschnittlich 7,4 Prozent, (Tomaten, Paprika -16,7 Prozent, Kopfsalat -21,8 Prozent). Kartoffeln wurden dagegen um 6,2 Prozent teuerer, da im Juni nur noch Kartoffeln neuer Ernte in den Index einbezogen werden.
Bemerkenswerte Preissteigerungen wurden auch, wie bereits im Mai, bei Molkereierzeugnissen festgestellt. Für Vollmilch mußten die Verbraucher 4,2 Prozent mehr bezahlen. Beim Kaffee sanken die Preise um -0,6 Prozent, gegenüber dem Vorjahr sogar um -9,5 Prozent. Im Juni, mit Beginn der Urlaubs- und Reisezeit stiegen die Preise für Pauschalreisen mit Bahn, Bus und Flugzeug um 5,2 Prozent. Für Beherbergungsdienstleistungen, wie Miete für Ferienwohnungen und Übernachtungen mit Frühstück zahlen die Urlauber 5,4 Prozent mehr. Die Kraftstoffe wurden im Juni wieder preiswerter (Normalbenzin -4,0 Prozent, Superbenzin -3,8 Prozent und Diesel -2,0 Prozent). Verbraucherfreundlich ist auch die Preisentwicklung beim Gas. Von einigen Gasversorgungsunternehmen in Thüringen wurden die Preise gesenkt (-1,3 Prozent), trotzdem lagen sie um 28,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Beim Heizöl zogen die Preise um 1,7 Prozent wieder an.
Die Jahresteuerungsrate betrug im Juni 3,8 Prozent. Damit ist die Jahresteuerung erheblich gegenüber dem Stand Mai 2001 (4,4 Prozent) zurückgegangen. Einen entscheidenden Einfluss übten die Preise für Kraftstoffe aus. Die Jahresteuerung ging von 18,1 Prozent im Mai auf 3,5 Prozent im Juni 2001 zurück. Die Teuerung gegenüber dem Vorjahr wurde wesentlich verursacht durch die Preiserhöhungen bei den Nahrungsmitteln. Sie waren im Juni 2001 um 8,1 Prozent teuerer als im Juni 2000. Insbesondere beim Fleisch wurden die größten Preissteigerungen registriert. Schweinefleisch ist um 30,6 Prozent, Geflügelfleisch um 17,3 Prozent und Wurstwaren um 14,8 Prozent teuerer als vor einem Jahr. Für Obst und Gemüse zahlt der Verbraucher 11,7 Prozent mehr. Im Energiebereich betrug die Jahresteuerung bei Gas 28,7 Prozent sowie bei Zentralheizung und Fernwärme 23,9 Prozent.
