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Hauptausschuss tagte

Kurzweilig und kurzatmig

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 17:32 Uhr
Nicht viel Arbeit versprach heute der öffentliche Teil der Hauptausschussitzung im Nordhäuser Stadtrat. Ob das aber auch gehalten wurde, das hat die nnz vor Ort erfahren...


Der erste Tagesordnungspunkt von öffentlichem Interesse waren die „Informationen des Oberbürgermeisters“.

Der verkündete, dass am 9. November das öffentliche Gedenken an die Opfer der Nazi-Pogromnacht am Gedenkstein stattfinde. Und schließlich wurde mitgeteilt, dass das Haushaltssicherungskonzept seitens der Kommunalaufsicht genehmigt sei. Das allerdings ist den Lesern dieser Zeitung seit dieser Woche bekannt.

Neu hingegen sind die Zielmarken der einzelnen Steuersätze, die Nordhausen anstreben muss. Das die Erhöhung der Grundsteuer A auf 440 Prozent und der Gewerbesteuer mindestens auf 436 Prozent. Das wird bei der hiesigen Wirtschaft nicht gerade auf Wohlgefallen stoßen. Dr. Klaus Zeh sprach von einer unheilvollen Spirale der Steuererhöhungen, die nicht so hingenommen werden könne. Im gleichen Atemzug sollen die Landeszuweisungen weiter sinken.

Dann berichtete Zeh vom gestrigen Gemeinde- und Städtetag, bei dem die vorgesehene Gebietsreform im Zentrum der Kritik stand. Dazu soll es im kommenden Monat eine Regionalkonferenz im Audimax der Hochschule geben. Das ist mehr als strittig unter den kommunal Agierenden. Zeh verwies heute auch, das Nordhausen bereits seit Jahren Anfragen von mehreren Kommunen aus dem Umland zur Eingemeindung habe. Avancen haben die Einheitsgemeinde Hohenstein und die Gemeinde Buchholz mehrfach gezeigt.

Nun noch der Punkt „Sonstiges“: Nichts
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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