Live-Ticker aus Wipperdorf
Warum werden wir so spät informiert?
Mittwoch, 21. Oktober 2015, 20:09 Uhr
Aus der nnz mussten es die Wipperdorfer erfahren, dass ein Teil der Schule des Ortes zu einer Flüchtingsunterkunft umgebaut werden soll. Wir berichten über die Info-Veranstaltung, zu der kurzfristig eingeladen wurde...
20.09 Uhr
Damit verabschieden wir uns aus Wipperdorf und entschuldigen uns für die technischen Unzulänglichkeiten. Nach nochmaligem Schätzen, nahmen 350 bis 400 Menschen an der Veranstaltung teil.
20.08 Uhr
Wir sind Euer Volk - tut was für uns!!! - Damit werden die Gäste von den Wipperdorfern nach Hause geschickt. Was bleibt: es wird eine Gemeinschaftsunterkunft geben. Bürgerinnen und Bürger wollen sich an das Verwaltungsgericht in Weimar wenden.
20.04 Uhr
Bürgermeister Joachim Lessner sieht in dieser Belegung auch eine Chance für Wipperdorf, dafür hagelt es massive Kritik
20.04 Uhr
Gunnar Reuter: Die Umbauarbeiten werden nicht so üppig sein. Es soll Waschräume und eine Gemeinschaftsküche im Erdgeschoss geben. Sanitäre Anlagen sollen es getrennt nach Geschlechtern eingebaut werden.
20.03 Uhr
Die ersten Wipperdorfer verlassen jetzt die Aula der Schule in Wipperdorf. In der eintretenden Unruhe versteht man kaum noch ein Wort.
19.56 Uhr
Matthias Jendricke sagt, dass es mehr Straftaten gegen Flüchtlingen als von Flüchtlingen gebe. Gelächter aus dem Saal.
19.55 Uhr
Immer noch gibt es die Angst um die Kinder. Die Eltern werden ihre Kinder von dieser Schule nehmen.
19.54 Uhr
Die Schulleiterin will lediglich die Chance sehen, dass diese Schule erhalten bleibt. Dafür habe man jahrelang in Wipperdorf gekämpft.
19.53 Uhr: Joachim Lessner sieht in dieser Belegung auch eine Chance für Wipperdorf, dafür hagelt es massive Kritik
19.50 Uhr: Am Montag soll es eine Zusage gegeben haben, das Verfahren zu stoppen. Jetzt ist das nicht gestoppt - ich habe kein Vertrauen mehr zu Ihnen, Herr Jendricke, sagt eine Elternvertreterin.
19.48 Uhr Ein Mann ärgert sich über die Streitkultur, die hier hörbar ist. Am lautesten grölen die, die nach der Wende geboren sind.
19.47 Uhr: Für den Landrat geht die Diskussion jetzt in Jämmerliche.
19.45 Uhr: Ein Mann: Wie soll das Bauen während des Schulgebäudes funktionieren? Was soll den Kindern gesagt werden, wenn eine vermummte Frau daherkommt oder ein schwarzer Mann? Jendricke: Sie werden den Fremden auch in der Kaufhalle begegnen.
19.44 Uhr: Jendricke: Da werden vorbereitende Arbeiten gemacht, aber es habe keinerlei Beauftragung gegeben.
19.40 Uhr
Jetzt geht es um Aufträge, Geld, Abläufe und Beschlüsse - klein-klein eben.
19.38 Uhr
Ein Mann fordert: "Wir brechen hier ab, Sie belügen uns hier!"
19.37 Uhr
Die Schulleiterin sagt, das heute eine Klempnerfirma vor Ort gewesen sei und bereits gearbeitet habe.
19.37 Uhr
Ein Mann will wissen, welche Zeitschiene denn überhaupt vorgesehen sei? Es habe doch schon Bauarbeiten gegeben? Gunnar Reuter: es sei noch nichts passiert. Auch zu den Bauabläufen gibt es keine Zeitaussagen.
19.26 Uhr
Jendricke: Es gibt momentan Wartezeiten für Container bis zu fünf Monaten und die Preise seien exorbitant.
19.24 Uhr
Eine Frau Meier sagt, dass man sich nicht gegen Asylanten verwehren könne. Aber: sie sollten auch die Ängste der Menschen hier vor Ort verstehen. Sie sollten Demokratie leben und danach handeln. Man könne ja auch Fertigteilhäuser hinstellen.
19.21 Uhr
Jendricke: Bitte nehmen Sie die Menschen aus den fremden Ländern mit, helfen Sie bei der Integration. Vor allem in den Vereinen des Ortes.
19.21 Uhr
Eine Mutter fragt, wie die Kinder unter den Flüchtlingen denn auch schulisch integriert werden? Antwort: Auch in Wipperdorf könnte eine solche integrative Schulklasse eingerichtet werden.
19.15 Uhr
Warum werden Immobilien des Südharz-Klinikums in der Riemannstraße nicht genutzt. "Jetzt soll der Schulamtstyp mal was sagen, der sitzt die ganze Zeit in der Ecke und sagt nichts!" Hans-Georg Müller sagt auch momentan nichts.
19.13 Uhr
Jetzt wird es allgemein: Merkel, Betrug. "Früher haben uns Ganoven regiert, jetzt regieren uns Verbrecher", ruft ein Mann erregt.
19.12 Uhr
Ein Mann: hier versagt die Politik. wir exportieren Waffen ohne Ende und jetzt kommen die zurück als Flüchtlinge. Und sie sind ein Vertreter dieser Politik.
19.11 Uhr
Jendricke: Solange ich Verantwortung trage, werden Flüchtlinge nicht in Zelten untergebracht.
19.08 Uhr
Warum, Herr Jendricke, müssen Sie immer alles machen, was die da oben sagen.
19.07 Uhr
Warum stehen Sie als gewählter Vertreter nicht auf und sagen, dass es hier nicht mehr geht? Das ist schlimmer als in der DDR!
18.48 Uhr: M. Jendricke sagt, dass er geheult habe, als er manche Flüchtlinge sah, vor allem kleine Kinder und Kleinstkinder.
18.46 Uhr: Die Variante mit Landrat und Kind zieht hier nicht mehr. Dann sollen doch Flüchtlings-Kinder in die Kita, in die ihr Kind geht.
18.44 Uhr: Matthias Jendricke plädiert für Verständnis für die Probleme, mit denen die Kommunen zurecht kommen müssen.
18.42 Uhr: Es soll eine Risikoanalyse erstellt werden. Fazit: Stoppen Sie den Umbau, Herr Jendricke.
18.38 Uhr: Eine weitere Frau will sichergestellt wissen, dass den Kindern nicht passiert. Herr Jendricke stoppen sie das, was dort hinten in dem Gebäude passieren soll. Die Bauanalyse sei unvollständig, ein Zugang zwischen den beiden Gebäudeteilen sei immer noch möglich. Zweitens: Es sollen ausschließlich Familien untergebracht werden. Jendricke: das wird so sein.
18.32 Uhr: Eine Frau will wissen, wer den Dreck wegmacht, den die Flüchtlinge machen. Antwort: das müssen wir dann machen.
Leider ist die Verbindung ins Netz wieder unterbrochen gewesen.
18.53 Uhr
Jendricke sagt, dass es eine neue Situation für Wipperdorf gebe, er könne das verstehen.
18.32 Uhr
Antwort auf den Landrat: "Schickt sie nach Hause!!!!"
18.31 Uhr
Jendricke verweist auf die Sachlage, dass jede Woche die Busse mit neuen Flüchtlingen kommen. Alternativen wären die Turnhallen des Landkreises.
18.30 Uhr
Ein Gemeinderatsmitglied bewertet die Entscheidung als ein ganz hinterlistiges Spiel. Er will wissen, wer die Entscheidung getroffen hat. Es sei abartig, so etwas überhaupt in Erwägung zu ziehen.
18.28 Uhr
Die Frau kommt aus Nordhausen, Lessner sagt, dass sie nicht eingeladen ist. Darauf gibt es Buh-Rufe.
18.27 Uhr
Es gibt Beifall, als die Frau fordert, von dem Vorhaben abzusehen. "Wir werden kämpfen, wir gründen eine Bürgerinitiative."
18.26 Uhr
Die Frau fordert Schutz durch den Staat für die hiesigen Kinder ein.
18.26 Uhr
Jetzt dürfen Fragen gestellt werden. Frau Kilian zeigt sich solidarisch. Was lange gärt, wird endlich Wut! "Auch Kinder haben Rechte, nicht nur Flüchtlinge".
Blick ins Auditorium (Foto: nnz)
18.25: Keiner will diese Menschen hier haben, tönt es aus dem Auditorium. Er sei mit seiner Tochter alle paar Tage in einer Einrichtung, die habe keine Angst – Das Echo: Du Schauspieler!
18.24 Uhr: Es gibt viele Zwischenrufe, man versteht den Vortragenden nicht mehr. Jendricke hört niemand mehr zu.
18.22 Uhr: Die Schule in Klettenberg kommt nicht in Frage, hier gebe es Statikprobleme. In Wipperdorf sollen sämtliche Verbindungen zwischen beiden Gebäudeteilen gekappt werden. Hier in Wipperdorf sollen Familien (maximal 46 Plätze) untergebracht werden.
18.20 Uhr: Kreiseigene Objekte sind verplant. Die baulichen Gegebenheiten des leerstehenden Gebäudes wurden geprüft.
18.20 Uhr: Jendricke zeigt per Lichtbild weitere Objekte, die nun hergerichtet werden.
18.15 Uhr: In Sülzhayn haben sich die Flüchtlinge gut eingelebt, sagte der Landrat und bekommt die ersten Pfiffe.
18.10 Uhr: Die Menschen in der Aula in Wipperdorf werden zunehmend lauter. Zahlen interessierten nicht. Nimm doch Flüchtlinge mit nach Hause, ruft ein Bürger. Beifall.
18.06 Uhr
Erster Unmut macht sich hier breit, es gibt Zwischenrufe. Bis Jahresende wird der Zustrom von Flüchtlingen weiter anhalten.
18.05 Uhr
Landrat Matthias Jendricke beginnt mit einem allgemeinen Teil und sagt, dass die Inanspruchnahme der Schule keine einfache Situation sei. Und es geht weiter mit dem Königsteiner Schlüssel und sagt, dass man noch keine schlimme Situation habe in Thüringen. Die Zahlen sind bekannt, in Summe befinden sich bis jetzt rund 900 Flüchtlinge.
18.03 Uhr
Das ist neu: Lessner freut sich, dass so viele Menschen gekommen sind. Vorher hatte man sich immer nur gewundert. Lessner sagte, dass weder er noch die Gemeinderäte vorher informiert wurden, was in der Schule passieren soll.
18.02 Uhr
Jetzt begrüßt Bürgermeister Lessner die Bürger, auch die Gäste aus Nordhausen. Hier gibt es keinen Beifall.
18.01 Uhr
Die Aula der Schule ist knackevoll, mehr als 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger werden es wohl sein.
18.00 Uhr
Guten Abend und herzlich willkommen aus der Schule in Wipperdorf. Wir hatten erste Probleme mit der Netzabdeckung.
Autor: red20.09 Uhr
Damit verabschieden wir uns aus Wipperdorf und entschuldigen uns für die technischen Unzulänglichkeiten. Nach nochmaligem Schätzen, nahmen 350 bis 400 Menschen an der Veranstaltung teil.
20.08 Uhr
Wir sind Euer Volk - tut was für uns!!! - Damit werden die Gäste von den Wipperdorfern nach Hause geschickt. Was bleibt: es wird eine Gemeinschaftsunterkunft geben. Bürgerinnen und Bürger wollen sich an das Verwaltungsgericht in Weimar wenden.
20.04 Uhr
Bürgermeister Joachim Lessner sieht in dieser Belegung auch eine Chance für Wipperdorf, dafür hagelt es massive Kritik
20.04 Uhr
Gunnar Reuter: Die Umbauarbeiten werden nicht so üppig sein. Es soll Waschräume und eine Gemeinschaftsküche im Erdgeschoss geben. Sanitäre Anlagen sollen es getrennt nach Geschlechtern eingebaut werden.
20.03 Uhr
Die ersten Wipperdorfer verlassen jetzt die Aula der Schule in Wipperdorf. In der eintretenden Unruhe versteht man kaum noch ein Wort.
19.56 Uhr
Matthias Jendricke sagt, dass es mehr Straftaten gegen Flüchtlingen als von Flüchtlingen gebe. Gelächter aus dem Saal.
19.55 Uhr
Immer noch gibt es die Angst um die Kinder. Die Eltern werden ihre Kinder von dieser Schule nehmen.
19.54 Uhr
Die Schulleiterin will lediglich die Chance sehen, dass diese Schule erhalten bleibt. Dafür habe man jahrelang in Wipperdorf gekämpft.
19.53 Uhr: Joachim Lessner sieht in dieser Belegung auch eine Chance für Wipperdorf, dafür hagelt es massive Kritik
19.50 Uhr: Am Montag soll es eine Zusage gegeben haben, das Verfahren zu stoppen. Jetzt ist das nicht gestoppt - ich habe kein Vertrauen mehr zu Ihnen, Herr Jendricke, sagt eine Elternvertreterin.
19.48 Uhr Ein Mann ärgert sich über die Streitkultur, die hier hörbar ist. Am lautesten grölen die, die nach der Wende geboren sind.
19.47 Uhr: Für den Landrat geht die Diskussion jetzt in Jämmerliche.
19.45 Uhr: Ein Mann: Wie soll das Bauen während des Schulgebäudes funktionieren? Was soll den Kindern gesagt werden, wenn eine vermummte Frau daherkommt oder ein schwarzer Mann? Jendricke: Sie werden den Fremden auch in der Kaufhalle begegnen.
19.44 Uhr: Jendricke: Da werden vorbereitende Arbeiten gemacht, aber es habe keinerlei Beauftragung gegeben.
19.40 Uhr
Jetzt geht es um Aufträge, Geld, Abläufe und Beschlüsse - klein-klein eben.
19.38 Uhr
Ein Mann fordert: "Wir brechen hier ab, Sie belügen uns hier!"
19.37 Uhr
Die Schulleiterin sagt, das heute eine Klempnerfirma vor Ort gewesen sei und bereits gearbeitet habe.
19.37 Uhr
Ein Mann will wissen, welche Zeitschiene denn überhaupt vorgesehen sei? Es habe doch schon Bauarbeiten gegeben? Gunnar Reuter: es sei noch nichts passiert. Auch zu den Bauabläufen gibt es keine Zeitaussagen.
19.26 Uhr
Jendricke: Es gibt momentan Wartezeiten für Container bis zu fünf Monaten und die Preise seien exorbitant.
19.24 Uhr
Eine Frau Meier sagt, dass man sich nicht gegen Asylanten verwehren könne. Aber: sie sollten auch die Ängste der Menschen hier vor Ort verstehen. Sie sollten Demokratie leben und danach handeln. Man könne ja auch Fertigteilhäuser hinstellen.
19.21 Uhr
Jendricke: Bitte nehmen Sie die Menschen aus den fremden Ländern mit, helfen Sie bei der Integration. Vor allem in den Vereinen des Ortes.
19.21 Uhr
Eine Mutter fragt, wie die Kinder unter den Flüchtlingen denn auch schulisch integriert werden? Antwort: Auch in Wipperdorf könnte eine solche integrative Schulklasse eingerichtet werden.
19.15 Uhr
Warum werden Immobilien des Südharz-Klinikums in der Riemannstraße nicht genutzt. "Jetzt soll der Schulamtstyp mal was sagen, der sitzt die ganze Zeit in der Ecke und sagt nichts!" Hans-Georg Müller sagt auch momentan nichts.
19.13 Uhr
Jetzt wird es allgemein: Merkel, Betrug. "Früher haben uns Ganoven regiert, jetzt regieren uns Verbrecher", ruft ein Mann erregt.
19.12 Uhr
Ein Mann: hier versagt die Politik. wir exportieren Waffen ohne Ende und jetzt kommen die zurück als Flüchtlinge. Und sie sind ein Vertreter dieser Politik.
19.11 Uhr
Jendricke: Solange ich Verantwortung trage, werden Flüchtlinge nicht in Zelten untergebracht.
19.08 Uhr
Warum, Herr Jendricke, müssen Sie immer alles machen, was die da oben sagen.
19.07 Uhr
Warum stehen Sie als gewählter Vertreter nicht auf und sagen, dass es hier nicht mehr geht? Das ist schlimmer als in der DDR!
18.48 Uhr: M. Jendricke sagt, dass er geheult habe, als er manche Flüchtlinge sah, vor allem kleine Kinder und Kleinstkinder.
18.46 Uhr: Die Variante mit Landrat und Kind zieht hier nicht mehr. Dann sollen doch Flüchtlings-Kinder in die Kita, in die ihr Kind geht.
18.44 Uhr: Matthias Jendricke plädiert für Verständnis für die Probleme, mit denen die Kommunen zurecht kommen müssen.
18.42 Uhr: Es soll eine Risikoanalyse erstellt werden. Fazit: Stoppen Sie den Umbau, Herr Jendricke.
18.38 Uhr: Eine weitere Frau will sichergestellt wissen, dass den Kindern nicht passiert. Herr Jendricke stoppen sie das, was dort hinten in dem Gebäude passieren soll. Die Bauanalyse sei unvollständig, ein Zugang zwischen den beiden Gebäudeteilen sei immer noch möglich. Zweitens: Es sollen ausschließlich Familien untergebracht werden. Jendricke: das wird so sein.
18.32 Uhr: Eine Frau will wissen, wer den Dreck wegmacht, den die Flüchtlinge machen. Antwort: das müssen wir dann machen.
Leider ist die Verbindung ins Netz wieder unterbrochen gewesen.
18.53 Uhr
Jendricke sagt, dass es eine neue Situation für Wipperdorf gebe, er könne das verstehen.
18.32 Uhr
Antwort auf den Landrat: "Schickt sie nach Hause!!!!"
18.31 Uhr
Jendricke verweist auf die Sachlage, dass jede Woche die Busse mit neuen Flüchtlingen kommen. Alternativen wären die Turnhallen des Landkreises.
18.30 Uhr
Ein Gemeinderatsmitglied bewertet die Entscheidung als ein ganz hinterlistiges Spiel. Er will wissen, wer die Entscheidung getroffen hat. Es sei abartig, so etwas überhaupt in Erwägung zu ziehen.
18.28 Uhr
Die Frau kommt aus Nordhausen, Lessner sagt, dass sie nicht eingeladen ist. Darauf gibt es Buh-Rufe.
18.27 Uhr
Es gibt Beifall, als die Frau fordert, von dem Vorhaben abzusehen. "Wir werden kämpfen, wir gründen eine Bürgerinitiative."
18.26 Uhr
Die Frau fordert Schutz durch den Staat für die hiesigen Kinder ein.
18.26 Uhr
Jetzt dürfen Fragen gestellt werden. Frau Kilian zeigt sich solidarisch. Was lange gärt, wird endlich Wut! "Auch Kinder haben Rechte, nicht nur Flüchtlinge".
Blick ins Auditorium (Foto: nnz)
18.25: Keiner will diese Menschen hier haben, tönt es aus dem Auditorium. Er sei mit seiner Tochter alle paar Tage in einer Einrichtung, die habe keine Angst – Das Echo: Du Schauspieler!
18.24 Uhr: Es gibt viele Zwischenrufe, man versteht den Vortragenden nicht mehr. Jendricke hört niemand mehr zu.
18.22 Uhr: Die Schule in Klettenberg kommt nicht in Frage, hier gebe es Statikprobleme. In Wipperdorf sollen sämtliche Verbindungen zwischen beiden Gebäudeteilen gekappt werden. Hier in Wipperdorf sollen Familien (maximal 46 Plätze) untergebracht werden.
18.20 Uhr: Kreiseigene Objekte sind verplant. Die baulichen Gegebenheiten des leerstehenden Gebäudes wurden geprüft.
18.20 Uhr: Jendricke zeigt per Lichtbild weitere Objekte, die nun hergerichtet werden.
18.15 Uhr: In Sülzhayn haben sich die Flüchtlinge gut eingelebt, sagte der Landrat und bekommt die ersten Pfiffe.
18.10 Uhr: Die Menschen in der Aula in Wipperdorf werden zunehmend lauter. Zahlen interessierten nicht. Nimm doch Flüchtlinge mit nach Hause, ruft ein Bürger. Beifall.
18.06 Uhr
Erster Unmut macht sich hier breit, es gibt Zwischenrufe. Bis Jahresende wird der Zustrom von Flüchtlingen weiter anhalten.
18.05 Uhr
Landrat Matthias Jendricke beginnt mit einem allgemeinen Teil und sagt, dass die Inanspruchnahme der Schule keine einfache Situation sei. Und es geht weiter mit dem Königsteiner Schlüssel und sagt, dass man noch keine schlimme Situation habe in Thüringen. Die Zahlen sind bekannt, in Summe befinden sich bis jetzt rund 900 Flüchtlinge.
18.03 Uhr
Das ist neu: Lessner freut sich, dass so viele Menschen gekommen sind. Vorher hatte man sich immer nur gewundert. Lessner sagte, dass weder er noch die Gemeinderäte vorher informiert wurden, was in der Schule passieren soll.
18.02 Uhr
Jetzt begrüßt Bürgermeister Lessner die Bürger, auch die Gäste aus Nordhausen. Hier gibt es keinen Beifall.
18.01 Uhr
Die Aula der Schule ist knackevoll, mehr als 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger werden es wohl sein.
18.00 Uhr
Guten Abend und herzlich willkommen aus der Schule in Wipperdorf. Wir hatten erste Probleme mit der Netzabdeckung.
