Flüchtlingskrise
Besorgte Eltern in Wipperdorf
Dienstag, 20. Oktober 2015, 07:53 Uhr
Gestern Abend: Außerordentliche Versammlung der Elternsprecher der Grundschule in Wipperdorf. Im Anschluss: es soll Unverständnis und Entsetzen gegeben haben...
Während dieser Zusammenkunft soll bekanntgegeben worden sein, dass die Grundschule in Wipperdorf in den nächsten Wochen bei laufendem Schulbetrieb quasi "in der Mitte geteilt" und innerhalb kürzester Zeit umgebaut werden soll.
Neben dem "normalen Schulbetrieb" sollen dort Flüchtlinge untergebracht werden. Laut Aussage des Landratsamtes Nordhausen sei dies eine feststehende, unumstößliche Entscheidung, auch wenn man weder die Eltern noch die Anwohner im Vorfeld darüber informiert hat und diese Entscheidung nur durch Zufall überhaupt publik geworden und dann von einigen Eltern an die Öffentlichkeit gebracht worden ist.
"Abgesehen davon, dass nun auf einmal das Geld scheinbar aus allen möglichen Kanälen nur so sprudelt, obwohl zuvor jahrelang (und auch jetzt noch) die Unterhaltbarkeit der Grundschulen im Landkreis ständig diskutiert und mangels Mitteln in Frage gestellt wurde, mache ich mir natürlich auch wahnsinnig Sorgen um die Sicherheit meiner Kinder und frage mich, wie eine solche Entscheidung überhaupt zulässig sein kann und man die Bürger, und damit auch Wähler, von denen man ja immer ein demokratisches Verhalten einfordert, vor solch vollendete Tatsachen stellen kann", fragt ein Bürger aus Wipperdorf in einer Mail.
Seinen Namen will er nicht genannt haben, er wolle nicht gleich in eine Nazi-Ecke gestellt werden. Beide Facetten dieses defacto Hilferufes, sind derzeit prägnant für das, was sich in unserer Gesellschaft festsetzt. Eine plan- und hilflose Politik, die letztlich zu Zwangsmaßnahmen an der kommunalen Basis führen wird und die Angst der Menschen, offen ihre Meinung zu sagen. Sie fürchten, selbst bei diesen Aussagen wie hier wiedergegeben, sofort in eine rechte Ecke gestellt zu werden.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redWährend dieser Zusammenkunft soll bekanntgegeben worden sein, dass die Grundschule in Wipperdorf in den nächsten Wochen bei laufendem Schulbetrieb quasi "in der Mitte geteilt" und innerhalb kürzester Zeit umgebaut werden soll.
Neben dem "normalen Schulbetrieb" sollen dort Flüchtlinge untergebracht werden. Laut Aussage des Landratsamtes Nordhausen sei dies eine feststehende, unumstößliche Entscheidung, auch wenn man weder die Eltern noch die Anwohner im Vorfeld darüber informiert hat und diese Entscheidung nur durch Zufall überhaupt publik geworden und dann von einigen Eltern an die Öffentlichkeit gebracht worden ist.
"Abgesehen davon, dass nun auf einmal das Geld scheinbar aus allen möglichen Kanälen nur so sprudelt, obwohl zuvor jahrelang (und auch jetzt noch) die Unterhaltbarkeit der Grundschulen im Landkreis ständig diskutiert und mangels Mitteln in Frage gestellt wurde, mache ich mir natürlich auch wahnsinnig Sorgen um die Sicherheit meiner Kinder und frage mich, wie eine solche Entscheidung überhaupt zulässig sein kann und man die Bürger, und damit auch Wähler, von denen man ja immer ein demokratisches Verhalten einfordert, vor solch vollendete Tatsachen stellen kann", fragt ein Bürger aus Wipperdorf in einer Mail.
Seinen Namen will er nicht genannt haben, er wolle nicht gleich in eine Nazi-Ecke gestellt werden. Beide Facetten dieses defacto Hilferufes, sind derzeit prägnant für das, was sich in unserer Gesellschaft festsetzt. Eine plan- und hilflose Politik, die letztlich zu Zwangsmaßnahmen an der kommunalen Basis führen wird und die Angst der Menschen, offen ihre Meinung zu sagen. Sie fürchten, selbst bei diesen Aussagen wie hier wiedergegeben, sofort in eine rechte Ecke gestellt zu werden.
Peter-Stefan Greiner
