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Siege auf der ganzen Linie

Montag, 19. Oktober 2015, 11:54 Uhr
Der vierte Spieltag in den Thüringer Spielklassen der Keglerinnen und Kegler war für die Teams aus dem Kreis Nordhausen das bislang erfolgreichste. Alle fünf im Einsatz befindlichen Mannschaften von Nordhäuser SV und TSG Salza durften Siege bejubeln. Zuschauen mussten nur die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt, die diesmal spielfrei waren...

Das Herbstmärchen geht weiter

Die NSV-Frauen schreiben weiter an ihrer Erfolgsgeschichte. Auch das vierte Saisonspiel haben die Frauen des Nordhäuser SV gewonnen und sind damit weiter Tabellenführer in der Landesliga 120 Wurf. Dabei blieben gegen die Frauen vom VfB Blau-Weiß Voigstedt diesmal Einige unter ihren gewohnte Leistungen.

Aber die Gäste, die im letzten Jahr noch die Punkte von der Rotleimwiese entführt hatten, waren diesmal dennoch chancenlos. Schon nach dem ersten Paar standen die Zeichen klar auf Sieg für den NSV. Heike Fiedler mit einem glatten 4:0-Erfolg und Regina Hahn mit einer starken Schlussbahn hatten für eine sichere 2:0-Punkte- und 63-Holz-Führung gesorgt. Im zweiten Paar kam bei den Gästen nach zwei Bahnen noch einmal leise Hoffnung auf. Nicole Hoffmann tat sich wieder sehr schwer, hatte gegen die gute Bettina Schroll nichts zu bestellen. Und Tina Romhardt musste nach klar gewonnener erster Bahn die zweite an Voigtstedts Laura Schulter, am Ende auch die Beste bei den Gästen, abgeben.

Doch der NSV-Kapitän blieb nervenstark schlug sofort zurück und spätestens nach der dritten wieder deutlich gewonnenen Bahn gab sich die Voigtstedterin geschlagen. Tina Romhardt ging schließlich mit der überragenden Tagesbestleistung von der Bahn und auch Nicole Hoffmann gelang wenigstens noch ein Bahnsieg. Erstmals zwar kein Mannschaftsergebnis von über 2000 Holz, aber das war am Ende unwichtig, denn die nächsten zwei gewonnenen Pluspunkte waren das Entscheidende. Damit geht das Herbstmärchen für die NSV-Frauen weiter.

Landesliga Frauen 120 Wurf
Nordhäuser SV – VfB Blau-Weiß Voigstedt 5:1 (1923:1849/10:6)

Heike Fiedler1:0(457:404/4:0)
Regina Hahn1:0(467:457/2:2)
Tina Romhardt1:0(548:505/3:1)
Nicole Hoffmann0:1(452:483/1:3)

Bei Salzas Frauen geht der Blick wieder nach oben
Die Frauen der TSG Salza waren nach den letzten wenig überzeugenden Leistungen mit etwas gemischten Gefühlen in den Erfurter Norden zur 2. Mannschaft des TSV Motor Gispersleben gefahren. Und es ging auch diesmal wenig verheißungsvoll los.

Kapitän Steffi Boenki befindet sich zur Zeit in einem mentalen Loch, war der stark aufspielenden Christiane Reyer vier Bahnen lang hilflos unterlegen. Toni Herrmann, diesmal beste Salzaerin konnte das gegen die Gisperslebener Ersatzspielerin aber ausgleichen und sogar noch einen leichten Vorsprung von elf mehr gefallenen Kegeln herausspielen. Noch aber war alles offen. Nach zwei gespielten Bahnen im zweiten Paar aber war dann doch eine Vorentscheidung zu Gunsten der Salzaerinnen gefallen, denn sowohl Heike Hase als auch Ines Werner hatten jeweils sicher gewonnen und den Holzvorsprung deutlich ausgebaut. Bestenfalls war damit für „Gispi“ noch ein Unentschieden drin.Heike Hase machte aber mit ihrem dritten Bahnsieg endgültig den Gästesieg perfekt. Und Ines Werner holte nach verlorener dritter Bahn mit einem Remis auf dem letzten Abschnitt auch noch den fünften Mannschaftspunkt für Salza. Damit ist der Abwärtstrend gestoppt und der Blick kann wieder nach oben gehen.

Landesliga Frauen 120 Wurf
TSV Motor Gispersleben II – TSG Salza 1:5 (1862:1917/6,5:9,5)

Steffi Boenki0:1(527:464/0:4)
Toni Herrmann1:0(495:421/4:0)
Heike Hase1:0(487:451/3:1)
Ines Werner1:0(471:463/2,5:1,5)

Nordhausen bringt Spitzenreiter zu Fall

Hatte die überraschende Niederlage in Gotha etwa Auswirkungen bei 1. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV hinterlassen? Man tat sich im Heimspiel gegen den noch ungeschlagenen Spitzenreiter aus Wutha-Farnroda jedenfalls sehr, sehr schwer. Am Ende war man froh, dass sich die Gäste auch nicht mit Ruhm bekleckerten, alles andere als einem Tabellenführer würdig auftraten.

Im ersten Paar fand „Kalle“ Carl-Josef Gleitze nur schwer ins Spiel, hatte vor allem in Räumen viel Mühe und musste sich letztlich Hans Schmidt sogar knapp geschlagen geben. Dennoch war nach dem ersten Paar schon eine Vorentscheidung gefallen, denn Hartmut Welling, der Gegner von Uwe Schmögner, hatte einen rabenschwarzen Tag. Allein 16 Fehlwürfe unterliefen ihm. Uwe Schmögner lieferte da mit neun Fehlern zwar auch kein Glanzstück ab, war dennoch vor allem durch sein starkes Spiel in die Vollen haushoch überlegen und sorgte für eine deutliche Führung der Nordhäuser mit 75 Holz.

Da kann normalerweise nichts mehr anbrennen. Tat es dann auch nicht. Steffen Kratzien, der diesmal Kapitän Reiner Hagemeier vertrat, tat sich zunächst zwar auch recht schwer, steigerte sich aber nach dem Bahnwechsel und gewann sein Duell noch knapp. Und Rainer Wille hatte seinen Gegner von Beginn an sicher unter Kontrolle. Dabei haderte er noch mit seinen Anwürfen beim Räumen, obwohl er mit 145 geräumten Kegeln da am Ende noch klar der Beste und auch insgesamt der Tagesbeste war. Für die nächsten Spiele aber muss insgesamt wieder eine Steigerung bei den NSVern her.

Verbandsliga Senioren 100 Wurf
Nordhäuser SV – KSV Wutha-Farnroda 1644:1527

Carl-Josef Gleitze390:395
Uwe Schmögner425:345
Steffen Kratzien394:393
Rainer Wille435:394

Endlich der erste Saisonsieg für die NSV-Zweite

Nach drei Niederlagen endlich der erste Saisonsieg für die 2. Mannschaft des Nordhäuser SV in der Landesliga. Und das mit einem kleinen Kuriosum. Nach der „Ersten“, die zuvor gegen Wutha-Farnroda gewonnen hatte, erzielte man mit 1661 Holz ein um 17 Zähler bessere Mannschaftsergebnis. Natürlich war das Anlass für einige Witzeleien nach den beiden Partien. Vor allem aber Freude. Denn der Sieg fiel nach einer deutlich Steigerung der bisherigen Heimleistung auch sehr überzeugend aus.

Obwohl es noch ein zweites kleines Kuriosum gab. Klaus Wilke als bester Nordhäuser musste als Einziger sein Einzelspiel abgeben, denn der Waltershäuser Bernd Pommerening war mit seinen starken 443 Holz sogar noch besser als zuvor im Verbandsligaspiel Rainer Wille. Doch mehr hatten die Gäste gegen die mannschaftlich sehr geschlossen spielenden Gastgeber nicht zu bieten. Uwe Hempowicz als Zweitbester bei der NSV-Zweiten, hatte sein Team im ersten Paar mit hohem Einzelsieg bereits deutlich in Führung gebracht. Und die baute das zweite Nordhäuser Paar kontinuierlich weiter aus. So geriet der erste Saisonsieg in keiner Phase in Gefahr.

Landesliga Senioren 100 Wurf
Nordhäuser SV II – GW Waltershausen 1661:1562

Uwe Hempowicz419:356
Klaus Wilke426:443
Ingo Koudele405:383
Heinz Schulz411:380

Salzas Senioren weiter in der Erfolgsspur

Die Senioren der TSG Salza setzen sich in der Spitzengruppe Landesliga fest. Damit wird der Verbandsligaabsteiger seiner natürlich festgelegten Favoritenrolle bislang auch gerecht. Zumal man beim sicheren Heimsieg über den KSV Ilmenau auch wieder ein starkes Mannschaftsergebnis in die Wertung brachte. Dieter Werner spielte diesmal zwar nicht so stark wie in den vorangegangenen Spielen, war seinem Gegner dennoch deutlich überlegen.

Und auch Karl-Heinz Meister gewann nach hartem Kampf gegen den besten Ilmenauer Roland Rocktäschel. Außerdem strahlte er, endlich wieder die 500-Holz-Barriere übertroffen zu haben. Mit 2:0 Mannschaftspunkten und 65 Holz Vorsprung war damit schon nach dem ersten Paar die Vorentscheidung gefallen. Im zweiten Paar musste sich Rainer Krätzschel durch eine zu schwache letzte Bahn zwar noch knapp geschlagen geben, doch Rainer Schubert hatte nach zwei hohen Bahnsiegen schon lange vor der letzten Kugel alles klar gemacht. Sein Gegner hatte mit 138:131 nur eine starke dritte Bahn, war insgesamt aber gegen den gleichmäßig wie ein Uhrwerk spielenden Salzaer Kapitän chancenlos.

Verbandsliga Senioren 120 Wurf
TSG Salza – KSV Ilmenau 5:1 (2012:1872/11,5:4,5)

Dieter Werner1:0(501:453/4:0)
Karl-Heinz Meister1:0(505:488/2,5:1,5)
Rainer Krätzschel0:1(471:478/2:2)
Rainer Schubert1:0(535:453/3:1)

Uwe Tittel
Autor: red

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