Nordhäuser waren dabei
Demo in Berlin – Ein Erfolg
Sonntag, 11. Oktober 2015, 21:11 Uhr
Eins gleich vorweg: Wie nicht anders gewohnt, werden die Teilnehmerzahlen vom wirtschaftspolitischen Lager stark nach unten korrigiert, wenn sie ihnen nicht in den Kram passen. Harald Buntfuß berichtet über die Demo gegen die Freihandelsabkommen...
Der Veranstalter gab die Zahl der in Berlin gegen TTIP und & Co. demonstrierenden Personen mit 250.000 an. Regierungstreue Leitmedien nannten eine Zahl von 15.000. Man muss sich schon fragen, wo solch gravierende Unterschiede herkommen. Ich glaube nicht, dass ich dem mündigen Bürger den Unterschied erklären muss. Bei einigen Damen und Herren aus der Politik wäre das nicht von Nöten.
Ob es nun 250.000 waren kann niemand genau sagen, aber die Teilnehmerzahl auf 150.000 herunter zu spielen zeigt wieder einmal was man von der Wirtschaftselite und ihren politischen Marionetten zu halten hat? Fakt ist, es war eine der größten Demonstrationen der letzten Jahre. Der Platz vor dem Hauptbahnhof war brechend voll, nicht nur das, auch im Bahnhofsinneren war kein cm² Freiraum zu finden. Der Bahnhof wurde für den Zugverkehr gesperrt.
Die Polizei sah sich vor eine nie dagewesene Herausforderung gestellt, sie zeigte sich der Situation aber gewachsen. Die vorgeschriebenen Marschrouten konnten wegen der zahlreichen Demonstranten nicht wie vorgesehen eingehalten werden. Man musste auf die schnelle auf andere Routen ausweichen, weil alle vorgesehenen Straßen verstopft waren. So einigen wird das mit Sicherheit nicht gefallen haben. Am liebsten hätte man die Veranstaltung abgesagt - wegen Überfüllung - aber ich denke man hatte Angst vor eventuellen Ausschreitungen. Wie schon erwähnt, die Polizei reagierte souverän.
Die Straße des 17. Juni war ausgehend vom Brandenburger Tor bis hinter dem Großen Stern voll mit Demonstranten. Selbst auf dem angrenzenden Gelände gab es kein freies Plätzchen mehr. Sogar die Veranstalter der Demo, waren von diesem einen Ansturm überrascht. Kurz vor der Siegessäule hatten die Veranstalter eine große Hebebühne aufstellen lassen. So wurde es möglich, dass Fotografen und Kamerateams aus großer Höhe Bilder machen konnten. Auf andere Art und Weise hätte man sich keinen Überblick über die große Anzahl der Demonstranten verschaffen können.
Deshalb wundert es mich doch schon sehr, dass in den Medien von nur 150.000 Demonstranten berichtet wurde, denn die Polizei hatte ihre Hubschrauber im Einsatz und die hatten den besten Blick von ganz oben. Entweder die Medien haben die Zahlen der Polizei falsch verstanden oder hat die Polizei auf höhere Anweisung hin die Zahlen nach gut dünken weiter gegeben?
Auf die Reden möchte ich hier nicht näher eingehen, denn was da zu hören war könnte so manchem Wirtschaftsexperten oder politischen Wirrkopf zur Weißglut bringen. Übrigens, gegen TTIP und seine perversen Ableger, wurden schon über Drei Millionen Stimmen abgegeben. Nach Politiker Angaben sind diese Personen natürlich alle unzureichend informiert. Nur einige Bundestagsabgeordnete haben den vollen Überblick: Flüchtlingskrise lässt grüßen.
Eins noch zum Schluss: Die beiden höchsten Repräsentanten Deutschlands waren während der ganzen Demonstration nicht zu sehen. Ein Herr Gauck vergnügt sich wohl gerade in Südkorea? Mit was sich die Kanzlerin am 10.10. 2015 gerade beschäftigt hat, war nicht zu erfahren. Aber wir sind es ja gewohnt, wenn sich das Volk lautstark äußert, sind die Großkopferden gerade anderweitig beschäftigt. Das beherrschen sie am besten, könnte man meinen.
Harald Buntfuß
Autor: redDer Veranstalter gab die Zahl der in Berlin gegen TTIP und & Co. demonstrierenden Personen mit 250.000 an. Regierungstreue Leitmedien nannten eine Zahl von 15.000. Man muss sich schon fragen, wo solch gravierende Unterschiede herkommen. Ich glaube nicht, dass ich dem mündigen Bürger den Unterschied erklären muss. Bei einigen Damen und Herren aus der Politik wäre das nicht von Nöten.
Ob es nun 250.000 waren kann niemand genau sagen, aber die Teilnehmerzahl auf 150.000 herunter zu spielen zeigt wieder einmal was man von der Wirtschaftselite und ihren politischen Marionetten zu halten hat? Fakt ist, es war eine der größten Demonstrationen der letzten Jahre. Der Platz vor dem Hauptbahnhof war brechend voll, nicht nur das, auch im Bahnhofsinneren war kein cm² Freiraum zu finden. Der Bahnhof wurde für den Zugverkehr gesperrt.
Die Polizei sah sich vor eine nie dagewesene Herausforderung gestellt, sie zeigte sich der Situation aber gewachsen. Die vorgeschriebenen Marschrouten konnten wegen der zahlreichen Demonstranten nicht wie vorgesehen eingehalten werden. Man musste auf die schnelle auf andere Routen ausweichen, weil alle vorgesehenen Straßen verstopft waren. So einigen wird das mit Sicherheit nicht gefallen haben. Am liebsten hätte man die Veranstaltung abgesagt - wegen Überfüllung - aber ich denke man hatte Angst vor eventuellen Ausschreitungen. Wie schon erwähnt, die Polizei reagierte souverän.
Die Straße des 17. Juni war ausgehend vom Brandenburger Tor bis hinter dem Großen Stern voll mit Demonstranten. Selbst auf dem angrenzenden Gelände gab es kein freies Plätzchen mehr. Sogar die Veranstalter der Demo, waren von diesem einen Ansturm überrascht. Kurz vor der Siegessäule hatten die Veranstalter eine große Hebebühne aufstellen lassen. So wurde es möglich, dass Fotografen und Kamerateams aus großer Höhe Bilder machen konnten. Auf andere Art und Weise hätte man sich keinen Überblick über die große Anzahl der Demonstranten verschaffen können.
Deshalb wundert es mich doch schon sehr, dass in den Medien von nur 150.000 Demonstranten berichtet wurde, denn die Polizei hatte ihre Hubschrauber im Einsatz und die hatten den besten Blick von ganz oben. Entweder die Medien haben die Zahlen der Polizei falsch verstanden oder hat die Polizei auf höhere Anweisung hin die Zahlen nach gut dünken weiter gegeben?
Auf die Reden möchte ich hier nicht näher eingehen, denn was da zu hören war könnte so manchem Wirtschaftsexperten oder politischen Wirrkopf zur Weißglut bringen. Übrigens, gegen TTIP und seine perversen Ableger, wurden schon über Drei Millionen Stimmen abgegeben. Nach Politiker Angaben sind diese Personen natürlich alle unzureichend informiert. Nur einige Bundestagsabgeordnete haben den vollen Überblick: Flüchtlingskrise lässt grüßen.
Eins noch zum Schluss: Die beiden höchsten Repräsentanten Deutschlands waren während der ganzen Demonstration nicht zu sehen. Ein Herr Gauck vergnügt sich wohl gerade in Südkorea? Mit was sich die Kanzlerin am 10.10. 2015 gerade beschäftigt hat, war nicht zu erfahren. Aber wir sind es ja gewohnt, wenn sich das Volk lautstark äußert, sind die Großkopferden gerade anderweitig beschäftigt. Das beherrschen sie am besten, könnte man meinen.
Harald Buntfuß










































