Flüchtlingskrise
Neue Flüchtlinge in Nordhausen
Mittwoch, 16. September 2015, 14:45 Uhr
Seit gestern Abend betreut der Landkreis gemeinsam mit der Johanniter Unfallhilfe, den Feuerwehren der Stadt Nordhausen, dem Verein Schrankenlos und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern rund 50 Flüchtlinge in einer Notunterkunft Nordhausen. Weitere Einzelheiten aus dem Landratsamt...
Es sind nur Familien aus den Krisenländern Syrien und Afghanistan, wobei rund die Hälfte Kinder sind, einige sogar im Kleinkindalter. Landrat Matthias Jendricke hat dieses Mal in Absprache mit der Hochschulleitung die Notunterbringung in der Turnhalle der Hochschule Nordhausen angeordnet.
"Da derzeitig noch kein Semesterbetrieb ist, sind wir froh, eine Turnhalle nutzen zu können, ohne hierbei den Sportunterricht stören zu müssen, wie es in Turnhalle der Berufsschule oder anderer Schulen der Fall gewesen wäre", erklärte Matthias Jendricke.
Die Flüchtlinge waren gestern mit einem Bus aus der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Mühlhausen nach Nordhausen gebracht worden. Da der Bus erst abends angekommen ist, war eine sofortige Weiterverteilung in andere Einrichtungen des Landkreises zu dem späten Zeitpunkt nicht mehr möglich.
Allerdings wird bereits heute damit begonnen, einige Familien nach Sülzhayn in die neue Flüchtlingsunterkunft des Landkreises zu verlegen. Landrat Matthias Jendricke dankte den freiwilligen Helfern für ihr Engagement. Er verwies gleichzeitig darauf, dass uns in den kommenden Wochen weitere Flüchtlinge erreichen werden. Derzeitig laufen noch die Bauarbeiten an der ehemalige Baufachschule des Landkreises in Nordhausen.
Diese zusätzliche Einrichtung wird ab der kommenden Woche für bis zu 60 Flüchtlinge zur Verfügung stehen. Die Unterbringung der Flüchtlinge im Landkreis Nordhausen wird weiterhin nach Vorgaben des Katastrophenschutzes organisiert. "Eine der größten Schwierigkeiten in den Abläufen stellen leider die erheblichen Verständigungsschwierigkeiten durch die Sprachprobleme dar", so Jendricke.
Der ununterbrochene Flüchtlingszustrom nach Deutschland stellt auch den Landkreis Nordhausen vor immer neue Herausforderungen. Daher lädt der Landkreis zu einer Informationsveranstaltung zur Flüchtlingsunterbringung an diesem Freitag (18. September) ein. Beginn ist um 18 Uhr im Audimax der Hochschule Nordhausen. Landrat Matthias Jendricke wird hier Fragen zur Flüchtlingsunterbringung in der Stadt Nordhausen beantworten. Der Termin ist mit dem Nordhäuser Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh abgestimmt, der ebenfalls an der Informationsveranstaltung teilnehmen wird.
Autor: redEs sind nur Familien aus den Krisenländern Syrien und Afghanistan, wobei rund die Hälfte Kinder sind, einige sogar im Kleinkindalter. Landrat Matthias Jendricke hat dieses Mal in Absprache mit der Hochschulleitung die Notunterbringung in der Turnhalle der Hochschule Nordhausen angeordnet.
"Da derzeitig noch kein Semesterbetrieb ist, sind wir froh, eine Turnhalle nutzen zu können, ohne hierbei den Sportunterricht stören zu müssen, wie es in Turnhalle der Berufsschule oder anderer Schulen der Fall gewesen wäre", erklärte Matthias Jendricke.
Die Flüchtlinge waren gestern mit einem Bus aus der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Mühlhausen nach Nordhausen gebracht worden. Da der Bus erst abends angekommen ist, war eine sofortige Weiterverteilung in andere Einrichtungen des Landkreises zu dem späten Zeitpunkt nicht mehr möglich.
Allerdings wird bereits heute damit begonnen, einige Familien nach Sülzhayn in die neue Flüchtlingsunterkunft des Landkreises zu verlegen. Landrat Matthias Jendricke dankte den freiwilligen Helfern für ihr Engagement. Er verwies gleichzeitig darauf, dass uns in den kommenden Wochen weitere Flüchtlinge erreichen werden. Derzeitig laufen noch die Bauarbeiten an der ehemalige Baufachschule des Landkreises in Nordhausen.
Diese zusätzliche Einrichtung wird ab der kommenden Woche für bis zu 60 Flüchtlinge zur Verfügung stehen. Die Unterbringung der Flüchtlinge im Landkreis Nordhausen wird weiterhin nach Vorgaben des Katastrophenschutzes organisiert. "Eine der größten Schwierigkeiten in den Abläufen stellen leider die erheblichen Verständigungsschwierigkeiten durch die Sprachprobleme dar", so Jendricke.
Der ununterbrochene Flüchtlingszustrom nach Deutschland stellt auch den Landkreis Nordhausen vor immer neue Herausforderungen. Daher lädt der Landkreis zu einer Informationsveranstaltung zur Flüchtlingsunterbringung an diesem Freitag (18. September) ein. Beginn ist um 18 Uhr im Audimax der Hochschule Nordhausen. Landrat Matthias Jendricke wird hier Fragen zur Flüchtlingsunterbringung in der Stadt Nordhausen beantworten. Der Termin ist mit dem Nordhäuser Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh abgestimmt, der ebenfalls an der Informationsveranstaltung teilnehmen wird.
