Kommunalpolitischer Nachwuchs
Start des Kinder- und Jugendparlaments
Freitag, 04. September 2015, 10:53 Uhr
In dieser Woche hat sich das Kinder- und Jugendparlament des Landkreises Nordhausen zum ersten Mal im Jugendclubhaus getroffen. 15 Kinder und Jugendliche zwischen 7 bis 16 Jahren sammelten dabei erste Ideen, welche sie in diesem neu geschaffenen Gremium der politischen Nachwuchsarbeit besprechen wollen...
Da die Jungen und Mädchen in verschiedenen Städten und Gemeinden des Landkreises Nordhausen leben, kamen hier auch unterschiedliche Perspektiven zusammen - aus dem städtischen Umfeld wie aus dem ländlichen Bereich. Damit ist das Gremium eine Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen aus dem gesamten Landkreis.
Der Landkreis Nordhausen hat das Kinder- und Jugendparlament auf Basis von Beschlüssen des Kreistages und des Jugendhilfeausschusses gegründet. Vorrangiges Ziel ist, den Interessen der Kinder und Jugendlichen in der Politik im Landkreis Gehör und Geltung zu verschaffen und ihre Vorstellungen in Entscheidungsprozesse der Kommunalpolitik einzubringen. Das Kinder- und Jugendparlament ist unabhängig, überparteilich und frei in der Wahl seiner Themen.
Beim ersten Treffen konnten sich die jungen Mitglieder erst einmal kennenlernen und sich über ihre Aufgaben und Möglichkeiten informieren. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Ideenschmiede. Hier sprachen die Kinder und Jugendlichen viele Themen an, die sie bewegen und mit denen sie sich in den kommenden Monaten beschäftigen wollen. Dabei ging es um ganz unterschiedliche Bereiche wie Freizeitangebote, verschmutze und beschädigte Spielplätze, die Kosten des ÖPNV für Schüler oder die Integration von Asylbewerbern. Es ist geplant, dass das junge Parlament dazu in seinen nächsten Sitzungen auch Vertreter aus der Verwaltung und der Politik zu offenen Fragen einlädt.
Kinder- und Jugendparlament (Foto: J. Piper)
Das Kinder- und Jugendparlament möchte sich in aktuelle gesellschaftliche Themen einbringen und dabei nicht nur kritisieren, sondern auch Lösungen anbieten. Außerdem erhalten die jungen Abgeordneten einen Einblick in die Kommunalpolitik auf Landkreisebene. Ein Budget hat das Gremium auch zur Verfügung, die bereitgestellten Mittel können die Kinder und Jugendlichen im demokratischen Prozess vergeben und damit selbst entscheiden, wofür sie verwendet werden.
Gefördert wird das Kinder- und Jugendparlament vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!. Begleitet wird das Parlament vom Fachbereich Jugend- und Soziales des Landratsamtes Nordhausen und dem ehrenamtlichen Koordinator Florian Heddergott. Ansprechpartnerin im Jugendamt ist Daniela Drzisga, Tel. 03631 911-540.
Autor: redDa die Jungen und Mädchen in verschiedenen Städten und Gemeinden des Landkreises Nordhausen leben, kamen hier auch unterschiedliche Perspektiven zusammen - aus dem städtischen Umfeld wie aus dem ländlichen Bereich. Damit ist das Gremium eine Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen aus dem gesamten Landkreis.
Der Landkreis Nordhausen hat das Kinder- und Jugendparlament auf Basis von Beschlüssen des Kreistages und des Jugendhilfeausschusses gegründet. Vorrangiges Ziel ist, den Interessen der Kinder und Jugendlichen in der Politik im Landkreis Gehör und Geltung zu verschaffen und ihre Vorstellungen in Entscheidungsprozesse der Kommunalpolitik einzubringen. Das Kinder- und Jugendparlament ist unabhängig, überparteilich und frei in der Wahl seiner Themen.
Beim ersten Treffen konnten sich die jungen Mitglieder erst einmal kennenlernen und sich über ihre Aufgaben und Möglichkeiten informieren. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Ideenschmiede. Hier sprachen die Kinder und Jugendlichen viele Themen an, die sie bewegen und mit denen sie sich in den kommenden Monaten beschäftigen wollen. Dabei ging es um ganz unterschiedliche Bereiche wie Freizeitangebote, verschmutze und beschädigte Spielplätze, die Kosten des ÖPNV für Schüler oder die Integration von Asylbewerbern. Es ist geplant, dass das junge Parlament dazu in seinen nächsten Sitzungen auch Vertreter aus der Verwaltung und der Politik zu offenen Fragen einlädt.
Kinder- und Jugendparlament (Foto: J. Piper)
Das Kinder- und Jugendparlament möchte sich in aktuelle gesellschaftliche Themen einbringen und dabei nicht nur kritisieren, sondern auch Lösungen anbieten. Außerdem erhalten die jungen Abgeordneten einen Einblick in die Kommunalpolitik auf Landkreisebene. Ein Budget hat das Gremium auch zur Verfügung, die bereitgestellten Mittel können die Kinder und Jugendlichen im demokratischen Prozess vergeben und damit selbst entscheiden, wofür sie verwendet werden.
Gefördert wird das Kinder- und Jugendparlament vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!. Begleitet wird das Parlament vom Fachbereich Jugend- und Soziales des Landratsamtes Nordhausen und dem ehrenamtlichen Koordinator Florian Heddergott. Ansprechpartnerin im Jugendamt ist Daniela Drzisga, Tel. 03631 911-540.

