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nnz-Live-Ticker aus Sülzhayn

Viele Fragen, viele Antworten?

Dienstag, 01. September 2015, 20:17 Uhr
Im Haus des Gastes in Sülzhayn soll heute über die Unterbringung von rund 100 Flüchtlingen informiert werden. Wir halten Sie mit einem Live-Ticker auf dem Laufenden...


20.17 Uhr
Matthias Ehrhold mit dem Schlusswort. Er steht für Fragen und Probleme der Menschen bereit. Er freut sich, dass hier und heute Fremdenfeindlichkeit keinen Platz hatte. Damit verabschieden wir uns aus dem beschaulichen Sülzhayn.

20.15 Uhr
Nun geht die Fragestunde langsam aber sicher zu Ende. Noch eine Frage: Gibt es ein Sicherheitskonzept? Schon mehrfach beantwortet.

20.10 Uhr
Eine andere junge Frau fühlt sich immer noch verunsichert, sie fragt nach der Etablierung einer Kinderkrippe nach.

Antwort: 24 Krippenplätze sind bis Mitte nächsten Jahres da. Das aber habe nichts mit der Unterbringung der Flüchtlinge zu tun.

20.07 Uhr
Eine junge Frau kam mit einer Grundverunsicherung und wird auch so nach Hause gehen. Das kann Jendricke nicht verstehen, er habe immer klar geantwortet.

20.06 Uhr
Frage: Wie sollen die Flüchtlinge per Smartphone kommunizieren, es gibt in Sülzhayn ein ganz lahmes Internet.

Antwort: Vielleicht kann mit den Kommunikationsunternehmen Kontakt aufgenommen werden.

20.03 Uhr
Nico Kleofas: Das ist überhaupt kein Thema. Wir werden uns als Wacker darum kümmern.

20.02 Uhr
Ein Bürger aus Zorge ist jetzt an der Reihe: Er will wissen, ob es für die Ehrenamtlichen organisatorische Unterstützung geben wird? Er will auch wissen, ob Wacker Nordhausen einige Flüchtlinge zu einem Heimspiel einladen wird?

19.59 Uhr
Ortsteilbürgermeisterin Kirchner sagt, dass am 8. Oktober im Haus des Gastes die Sitzung des Rates stattfinden wird. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen.

19.56 Uhr
Jutta Krauth bringt Initiativen und Träger ins Gespräch, die sich um die Belange der Flüchtlinge kümmern würden. Die Idee eines Netzwerkes findet Krauth sehr gut.

19.49 Uhr
Ein Sülzhayner plädiert dafür, dass man sich in einem Vierteljahr noch einmal treffen sollte, um dann zu analysieren, was die Neuen tatsächlich brauchen.

Jendricke: Ich nehme das Angebot gern an.

19.45 Uhr
Bellmann bittet darum, dass das Geld, das zur Verfügung steht, auch in Sülzhayn ankommt. Er fordert von den Verantwortlichen mehr Transparenz.

19.44 Uhr
Olaf Bellmann, sagt, dass die Sülzhayner immer anderen Menschen geholfen haben. Er mahnt, das unter den Flüchtlingen jene bestraft werden sollen, die sich nicht an die Regeln des gemeinschaftlichen Lebens handeln.

19.41 Uhr
Siegfried Gentele (ALFA-Landtagsabgeordneter) bittet, dass die Sülzhayner die Flüchtlinge an die Hand nehmen möchten.

19.37 Uhr
Matthias Ehrhold hat entschieden, dass er eine Flüchtlingsfamilie aufnehmen wird. Dafür gibt es Beifall.

19.36 Uhr
Die junge Frau will wissen, was mit diesen Menschen langfristig passieren soll? Was ist die langfristige Lösung?

Antwort: Turnhalle, Sozialarbeiter sie dürfen nicht arbeiten, viel Langeweile.

19.33 Uhr
Eine junge Frau findet, dass die Asylanten die Häuser nicht ausrauben würden. Aber ein Wachschutz sollte auf die Sülzhayner Kinder auch tagsüber da sein. was aber passiert, wenn es zu einer Eskalation kommt? Antwort: Hier wird mit der Polizei gesprochen.

19.30 Uhr
Der Wirt des Hauses des Gastes fragt, wie er wirtschaftlich über die Runden kommen soll? Ihm wurde schon gesagt, dass er sein Haus künftig "Asylantenkantine" nennen soll.

19.24 Uhr
Frage: Gibt es die Möglichkeit für Kleiderspenden? Antwort: Wir werden Ansprechpartner organisieren, vermutlich erst nach dem Ende der Umbauphase.

19.21 Uhr
Frage: Kommt Sülzhayn mit über 1.000 Bürgern in das Programm das Dorferneuerungsprogramm? Ehrhold: Ab 2017 wird das beantragt.

19.19 Uhr
Frage: Gibt es eine Kinderspieleinrichtung am Gebäude? Antwort: Die ist geplant und mit Architekten besprochen.

19.18 Uhr
Frage: Wie erfolgt der Busverkehr? Antwort: Fahrplananpassungen.

Frage: Ab wann Wachschutz? Antwort: Eventuell schon während der Bauphase. Gesetzlich erst ab 100 Personen.

Frage: Abfallentsorgung? Medizinische Betreuung? Antwort: Die Flüchtlinge kommen mit ihren Krankenakten.

19.12 Uhr
Dirk Vetter, Mitglied des Ortsteilrates: Unsere Bürger haben Angst, dass ihre Lebensqualität sinkt und sie fühlen sich nicht sicher. Es gibt einen Fragenkatalog des Ortsteilrates.

19.10 Uhr
Diese Frau hat jetzt Angst, aus dem Auditorium: "Wir alle!"

19.09 Uhr
Eine Frau, die seit 50 Jahren in Sülzhayn lebt, sagt, dass sie kein Verständnis habe, dass Flüchtlinge bis zu 8.000 Euro für ihre Flucht aufbringen.

19.06 Uhr
Antwort: Es gibt keine Einzäunung. Wenn gewünscht, dann vielleicht.

19.05 Uhr
Antwort: Es seien nur zehn Prozent, die keine Ausweise haben. Nur, das glauben ihm viele Bürger nicht.

19.04 Uhr
Frage: Wird das Gelände eingezäunt? Haben die Menschen noch Ausweispapiere?

19.00 Uhr
Eine Frau, die vor acht Jahren nach Sülzhayn zog, findet diese Zahlen (10 Prozent) als unverantwortlich. Das macht ihr Angst.

18.57 Uhr
Frage: Wer garantiert die Sicherheit unserer Kinder? Antwort: Es gab Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen untereinander. Es gab keinen Fall im Landkreis Nordhausen, in dem ein Flüchtling auffällig geworden wäre.

18.53 Uhr
Jendricke: Die Schulpflicht greift nach drei Monaten. Er verweist auf die Flüchtlingsklasse in Nordhausen (siehe auch im nnz-Archiv)

18.52 Uhr
Frage: Was ist mit den Kindern und Jugendlichen in den Flüchtlingsfamilien geplant? Wo werden sie beschult.

18.51 Uhr
Ehrhold sagt, dass er sich "seine" Veranstaltung nicht missbrauchen lasse.

18.50 Uhr
Frage einer Bürgerin: Warum stehen hier viele Polizeifahrzeuge? Angeblich habe man nicht mit so einer Resonanz gerechnet. Jendricke: Das sei eine Einschätzung der Lage durch die Polizei gewesen.

18.48 Uhr
Matthias Ehrhold wünscht sich, dass Bürger aus Sülzhayn ihre Fragen stellen sollen.

18.47 Uhr
Der Landrat plädiert für die Aufnahme von Einwanderern. Balkanflüchtlinge sollten garnicht erst in das Asylverfahren eingebracht werden.

18.45 Uhr
Antwort Jendricke: Wenn das Asylverfahren abgeschlossen ist und ein Antrag abgelehnt wird, dann wird abgeschoben. Ausnahme war Winterabschiebestopp von R2G.

18.43 Uhr
Frage eines Nordhäusers: Die SPD ist dafür verantwortlich, dass 1000 abgelehnte Asylbewerber sich immer noch in Thüringen aufhalten. Sie haben kein Recht. Wie ist so etwas möglich?

18.42 Uhr
Die Grenze der in Sülzhayn aufzunehmenden Flüchtlinge liegt laut Jendricke bei 150.

18.40 Uhr
Erste Frage: Wie sicher sind Sie, dass es bei den 100 bleibt. Überall sitzen noch Tausende, die hier her wollen. Antwort Jendricke: Ich kann hier keine Antwort geben.

18.39 Uhr
Jetzt dürfen Fragen gestellt werden. Der Bürgermeister moderiert.

18.35 Uhr
Die Hälfte der Flüchtlinge sollen aus dem Balkan kommen.

18.34 Uhr
Die ersten Kapazitäten sollen dem Land Thüringen am 10. September gemeldet werden.

18.31 Uhr
Es gibt schon eine Nachnutzung der Immobilie, zum Beispiel als Schullandheim. Gelächter im Auditorium.

18.29 Uhr
Pro Etage sollen 50 Flüchtlinge untergebracht werden. Die beiden oberen Etagen sollen bereits in der kommenden Woche umgebaut sein.

18.28 Uhr
Jetzt wird der Architekt die Umbaupläne erläutern. Eine Frau wünscht sich keine langen Reden, sondern Zeit für Fragen. Eine Bürgerin: "Es interessiert uns überhaupt nicht, wie es innen aussieht."

18.26 Uhr
Es muss der Schutz nach innen und auch von außen durchgesetzt werden. Darauf ein Mann: "Das ist ja lächerlich, was passiert dann mit unseren Kindern!"

18.24 Uhr
Auf die rund 900 Sülzhayner werden mehr als 100 Flüchtlinge kommen. Das macht den Einsatz eines Wachschutzes nötig. Die Kosten werden vom Land übernommen.

18.23 Uhr
Jendricke bekennt, dass es im Landkreis Nordhausen nicht mehr viele Alternativen zur gemeinschaftlichen Unterbringung gibt.

18.22 Uhr
In einer zweiten Phase sollen sich die Flüchtlinge selbst versorgen. Allerdings sind die Einkaufsmöglichkeiten in Sülzhayn "nicht allzu üppig", wie Matthias Jendricke ausführte.

18.20 Uhr
In einer ersten Phase sollen die beiden oberen Etagen belegt werden.

18.12 Uhr
Wichtig für das Aussuchen von Objekten sind die Brandschutzbestimmungen. Hier müssen Mindestanforderungen auch hinsichtlich von Fluchtwegen vorhanden sein. Die seien in Sülzhayn gegeben.

18.10 Uhr
Jendricke: Die Kreisverwaltung rechnet mit 1000 wohnhaften Asylbewerbern zum Ende des Jahres 2015.

18.06 Uhr
Jendricke: Die Flüchtlinge müssen ein Dach über den Kopf bekommen. Und man rücke vom Prinzip der dezentralen Unterbringung ab.

18.04 Uhr
Der Landrat wirbt dafür, dass einige Objekte erst einmal begutachtet werden müssten, ehe man an die Öffentlichkeit geht.

18.03 Uhr
Man sei für umfassende Aufklärung angetreten, sagt Ehrhold und übergibt an Jendricke.

18.02 Uhr
Jetzt soll es offiziell losgehen. Matthias Ehrhold begrüßt die Gäste, die auch von weit her gekommen sein sollen. Er stellt die Verantwortlichen vor: Landrat Jendricke, Beigeordnete Jutta Krauth und Ortsteilbürgermeisterin Bärbel Kirchner.

17.59 Uhr
Matthias Ehrhold, der Ellricher Bürgermeister sagte: "Wir haben nicht mit einer solchen Resonanz gerechnet!" Eine Frau aus Sülzhayn darauf: Auf welchem Stern lebt der denn...

17.57 Uhr
Nach Veranstalterangaben sollen es rund 250 interessierte Bürgerinnen und Bürger sein, die wissen wollen, was in ihrem Ort in den kommenden Monaten passieren wird.

17.55 Uhr
Noch immer strömen die Menschen zum Ort der Information. Es bleibt die Frage, warum haben sich die Verantwortlichen so verschätzt?

Das überfüllte Haus des Gastes. Im Hintergrund die Schule (Foto: nnz) Das überfüllte Haus des Gastes. Im Hintergrund die Schule (Foto: nnz)

17.49 Uhr
Die Veranstalter haben nicht mit einer derartigen Resonanz gerechnet. Wieder einmal haben sie die Bürgerschaft unterschätzt. Das Haus des Gastes ist überfüllt. Jetzt wird auf die Terrasse ausgewichen.

17.48 Uhr
Guten Abend aus dem beschaulichen Sülzhayn. In wenigen Minuten beginnt die Informationsveranstaltung. Wir haben zwar technische Schwierigkeiten mit dem Netz.
Autor: red

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