Förderung von Langzeitarbeitslosen
Sportliches Arbeitsmarktprogramm
Donnerstag, 27. August 2015, 13:41 Uhr
Derzeit bereitet das Nordhäuser Jobcenter die Umsetzung des neuen Bundesprogramms Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt vor, das gezielt Langzeitarbeitslose fördern soll. Einen wichtigen Schwerpunkt wird dabei der Vereinssport bilden...
Entstehen werden dabei im Landkreis Nordhausen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze über drei Jahre, um gezielt Langzeitarbeitslose zu fördern. Die zusätzlichen Mittel vom Bund ermöglichen damit Beschäftigungsangebote im öffentlichen Interesse, die zusätzlich geschaffen werden.
Einen wichtigen Schwerpunkt wird dabei der Vereinssport bilden. "Wir wollen alle Maßnahmen, die in diesem Bereich beantragt werden, beim Kreissportbund bündeln. Das ermöglicht einerseits eine bessere Koordinierung. Andererseits wollen wir so die Sportvereine vor Ort entlasten, damit sie nicht selbst eine Förderung beantragen müssen", so Landrat Matthias Jendricke.
Durch das Programm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt soll beispielsweise der Kinder- und Jugendbereich, der Gesundheits- und Breitensport sowie der Seniorensport weiter verstärkt werden. "Der Kreissportbund war bereits sehr aktiv im Programm Bürgerarbeit, in dem viel in und mit den Sportvereinen erreicht werden konnte. Dass der Bund nun mit dem neuen Programm eine Anschlussförderung geschaffen hat, dafür hat sich auch unser Kreissportbund stark gemacht", so Matthias Jendricke. Dazu habe er vor einem Jahr ein Gespräch mit Iris Gleicke, der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministeriums und Beauftragte für die neuen Länder, mit dem Kreissportbund hier in Nordhausen angeregt, so Jendricke.
Andreas Meyer, Geschäftsführer des Kreissportbundes und Landrat Matthias Jendricke. (Foto: Jessica Pieper)
Auch der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund habe die Idee eines Nachfolgeprogramms für die Bürgerarbeit mit nach Berlin genommen, ergänzte Andreas Meyer, Geschäftsführer des Kreissportbundes. Das Programm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt, für das das hiesige Jobcenter jetzt als eines von bundesweit 105 Jobcentern den Zuschlag bekommen hat, ermöglicht neue Beschäftigungs- und Qualifizierungsperspektiven für Langzeitarbeitslose sowie zusätzliche Arbeitsplätze im gemeinnützigen Bereich. "Solche Förderprogramme sind eine wichtige Unterstützung des Ehrenamtes, über das gerade in den Sportvereinen sehr viel geleistet wird", sagt Andreas Meyer. "Ein großer Vorteil ist, dass durch die Förderung über drei Jahre eine kontinuierliche Beschäftigung und Qualifizierung über einen längeren Zeitraum möglich ist. Wir wollen hier die Erfahrungen, die wir mit den Bürgerarbeitern in den Vereinen gemacht haben, nutzen und weiter darauf aufbauen."
Der Kreissportbund steht jetzt im Kontakt zu den Sportvereinen in den Städten und Gemeinden, um die einzelnen Maßnahmen abzustimmen, die über das Programm beantragt werden sollen. Im Herbst sollen dann die ersten Beschäftigungen beginnen.
Autor: redEntstehen werden dabei im Landkreis Nordhausen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze über drei Jahre, um gezielt Langzeitarbeitslose zu fördern. Die zusätzlichen Mittel vom Bund ermöglichen damit Beschäftigungsangebote im öffentlichen Interesse, die zusätzlich geschaffen werden.
Einen wichtigen Schwerpunkt wird dabei der Vereinssport bilden. "Wir wollen alle Maßnahmen, die in diesem Bereich beantragt werden, beim Kreissportbund bündeln. Das ermöglicht einerseits eine bessere Koordinierung. Andererseits wollen wir so die Sportvereine vor Ort entlasten, damit sie nicht selbst eine Förderung beantragen müssen", so Landrat Matthias Jendricke.
Durch das Programm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt soll beispielsweise der Kinder- und Jugendbereich, der Gesundheits- und Breitensport sowie der Seniorensport weiter verstärkt werden. "Der Kreissportbund war bereits sehr aktiv im Programm Bürgerarbeit, in dem viel in und mit den Sportvereinen erreicht werden konnte. Dass der Bund nun mit dem neuen Programm eine Anschlussförderung geschaffen hat, dafür hat sich auch unser Kreissportbund stark gemacht", so Matthias Jendricke. Dazu habe er vor einem Jahr ein Gespräch mit Iris Gleicke, der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministeriums und Beauftragte für die neuen Länder, mit dem Kreissportbund hier in Nordhausen angeregt, so Jendricke.
Andreas Meyer, Geschäftsführer des Kreissportbundes und Landrat Matthias Jendricke. (Foto: Jessica Pieper)
Auch der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund habe die Idee eines Nachfolgeprogramms für die Bürgerarbeit mit nach Berlin genommen, ergänzte Andreas Meyer, Geschäftsführer des Kreissportbundes. Das Programm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt, für das das hiesige Jobcenter jetzt als eines von bundesweit 105 Jobcentern den Zuschlag bekommen hat, ermöglicht neue Beschäftigungs- und Qualifizierungsperspektiven für Langzeitarbeitslose sowie zusätzliche Arbeitsplätze im gemeinnützigen Bereich. "Solche Förderprogramme sind eine wichtige Unterstützung des Ehrenamtes, über das gerade in den Sportvereinen sehr viel geleistet wird", sagt Andreas Meyer. "Ein großer Vorteil ist, dass durch die Förderung über drei Jahre eine kontinuierliche Beschäftigung und Qualifizierung über einen längeren Zeitraum möglich ist. Wir wollen hier die Erfahrungen, die wir mit den Bürgerarbeitern in den Vereinen gemacht haben, nutzen und weiter darauf aufbauen."
Der Kreissportbund steht jetzt im Kontakt zu den Sportvereinen in den Städten und Gemeinden, um die einzelnen Maßnahmen abzustimmen, die über das Programm beantragt werden sollen. Im Herbst sollen dann die ersten Beschäftigungen beginnen.
