Ansprüche sind sehr unterschiedlich
Dienstag, 19. Juni 2001, 13:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Stadtverwaltung hatte gestern zu einer neuen Auflage des Stadtgesprächs eingeladen. Im Mittelpunkt stand die Umgestaltung des Theatervorplatzes. Nach Informationen der Stadtverwaltung diskutierten rund 100 Nordhäuser mit den Planern.
So, wie der Platz jetzt ist, kann er nicht bleiben, sagte am Montagabend ein Besucher des Stadtgespräches im Foyer des Theaters. Die Diskussion zu den Details der Platzgestaltung zeigte, daß die Ansprüche an das künftige Aussehen und die Nutzung sehr unterschiedlich sind. Besonders ältere Bürger hatten zum Beispiel Angst, daß die jungen Leute die neu gestaltete Fläche in Beschlag nehmen werden. Sie befürchteten ebenfalls zu viel Lärm durch nächtliche Veranstaltungen auf dem neuen Platz.
Andere Gäste und die Planer hielten dagegen, daß der Platz Erlebnisbereich für alle Generationen sein muß, und daß nicht die nächtliche Nutzung im Vordergrund steht, sondern der Schwerpunkt bei ausgewählten kulturellen Veranstaltungen (Schauspielaufführungen, Konzerte der Musikschule, Kinderfeste) am frühen Abend oder Sonntagnachmittag liegt.
Es wurde gleichzeitig deutlich, daß nicht jeder einzelne Vorschlag in die Planung einfließen kann. Daß die Planer dennoch flexibel waren, dafür bedankte sich ein Anlieger des Platzes und nannte als Beispiel, daß auf Anregung von Bürgern zusätzliche Bäume an der Käthe-Kollwitz-Straße gepflanzt werden. Die Leitidee bleibt: Das Theater soll über seinen Vorplatz nach außen gehen, für viele Möglichkeiten offen sein und Raum für Jung und Alt geben.
Anmerkung: nnz bezieht sich in diesem Beitrag auf eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung Nordhausen.
Autor: nnzSo, wie der Platz jetzt ist, kann er nicht bleiben, sagte am Montagabend ein Besucher des Stadtgespräches im Foyer des Theaters. Die Diskussion zu den Details der Platzgestaltung zeigte, daß die Ansprüche an das künftige Aussehen und die Nutzung sehr unterschiedlich sind. Besonders ältere Bürger hatten zum Beispiel Angst, daß die jungen Leute die neu gestaltete Fläche in Beschlag nehmen werden. Sie befürchteten ebenfalls zu viel Lärm durch nächtliche Veranstaltungen auf dem neuen Platz.
Andere Gäste und die Planer hielten dagegen, daß der Platz Erlebnisbereich für alle Generationen sein muß, und daß nicht die nächtliche Nutzung im Vordergrund steht, sondern der Schwerpunkt bei ausgewählten kulturellen Veranstaltungen (Schauspielaufführungen, Konzerte der Musikschule, Kinderfeste) am frühen Abend oder Sonntagnachmittag liegt.
Es wurde gleichzeitig deutlich, daß nicht jeder einzelne Vorschlag in die Planung einfließen kann. Daß die Planer dennoch flexibel waren, dafür bedankte sich ein Anlieger des Platzes und nannte als Beispiel, daß auf Anregung von Bürgern zusätzliche Bäume an der Käthe-Kollwitz-Straße gepflanzt werden. Die Leitidee bleibt: Das Theater soll über seinen Vorplatz nach außen gehen, für viele Möglichkeiten offen sein und Raum für Jung und Alt geben.
Anmerkung: nnz bezieht sich in diesem Beitrag auf eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung Nordhausen.
