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Microsoft wird immer neugieriger

Windows 10 – Fenster zur Privatsphäre

Mittwoch, 05. August 2015, 13:17 Uhr
Seit ein paar Wochen ist das Produkt Windows 10 von Microsoft auf dem Markt. Microsoft bietet sogar ein kostenloses Upgrade, also den Wechsel von alten Windows Betriebssystemen auf Windows 10 an. Zudem wirbt Microsoft damit, dass Windows 10 „voller fantastischer Innovationen“ steckt...


Richtig! Denn Microsoft hat nun für sich entdeckt, dass Daten über die Nutzer und die verwendeten Geräte und deren Standorte innovativ für Microsoft selbst und für seine Geschäftspartner und Tochterunternehmen genutzt werden können. Welche Gefahren drohen?

Wie durch die Fachpresse mitgeteilt wird, werden nach der Standardinstallation von Windows 10 Informationen wie Namen, E-Mail Adressen, Telefonnummern, Standorte, Gerätekennungen, IP-Adressen, der Browserverlauf und die Browserfavoriten an Microsoft übertragen.

Außerdem behält sich Microsoft das Recht vor, auch Inhalte von in der Cloud gespeicherten Dateien auszuwerten, falls dies als „erforderlich“ angesehen wird (siehe dazu http://www.microsoft.com/de-de/privacystatement/default.aspx, Unterpunkt „Personifizierte Daten, die wir sammeln“ – „Mehr erfahren“ – „Inhalte“)!

Das können Sie tun: Viele Dienste zur Datensammlung können deaktiviert werden. Dazu müssen Sie bspw. unter dem Punkt „Einstellungen - Datenschutz“ in den 13 Kategorien Ihre persönlichen Einstellungen vornehmen. Eine ausführliche Anleitung, wie man dies bewerkstelligen kann, ist unter http://www.computerbase.de/2015-07/windows-10-test/7/ zu finden.
Autor: red

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