Altstadtfest 2015
Mittelalterflair auf dem Nordhäuser Altstadtfest
Samstag, 01. August 2015, 15:15 Uhr
Auf dem Altstadtfest hatte heute die Stunde des Mittelalters geschlagen. Hatten die Darsteller von Heinrich, Mathilde und Co. gestern noch "in Zivil" vor ihren Zelten gesessen hieß es heute: rausputzen. Was es neben Majestäten, Rittern und Spielleuten noch zu sehen gab, hat die nnz festgehalten...
Auf dem Gelände des Spendekirchhofes, auf dem noch vereinzelt die Überreste längst vergangener Zeiten zu sehen sind, befindet sich zum 21. Altstadtfest das "Mittelalterdorf". Hier haben sich König Heinrich I. und seine Frau Mathilde häuslich eingerichtet.
Heinrich war der erste König des ostfränkischen Reiches, aus dem später das Heilige römische Reich deutscher Nation hervorging. Seine Frau Mathilde wurde nach ihrem Tod heilig gesprochen. Für Nordhausen ist das königliche Paar von besonderer Bedeutung, wie man im Verein lebendiges Mittelalter natürlich weiß.
Heinrich gilt als Gründervater Nordhausens. Er vollendete die Burg, deren Bau sein Vater, der Sachsenherzog Otto der Erlauchte, begonnen hatte. Immer wieder machte Heinrich, der 936 erster König der Ostfranken geworden war, in Nordhausen halt.
Auch seiner Frau Mathilde lag der Flecken im Südharz am Herzen. Sie gründete hier ein Damenstift, eine Art weltliches Kloster für gutbetuchte Damen von Stand. Auf dem ehemaligen Stiftsgelände steht heute der Nordhäuser Dom. Das alles spielte sich bekanntlich im 10. Jahrhundert ab.
Im hier und heute haben Heinrich und Mathilde keltische Nachbarn. Die "Glaghaile-Sippe" aus Görsbach zeigt, wie man richtig mit Pfeil und Bogen umgeht und wie so ein Kelte um 450 v. Chr. ausgesehen haben könnte.
Noch ein bisschen weiter prügeln sich Schauspieler mit Schwertern. Daheim in Altenburg spielen sie den berühmten Prinzenraub von Altenburg aus dem 15. Jahrhundert nach, in Nordhausen dürfen auch die Kinder mal das Schwert schwingen. Ein bisschen weiter die Barfüßerstraße hinab scharen "Feuerdorn" die Gäste um sich, indem sie Trommel und Dudelsack zum klingen bringen.
Was heute Nachmittag auf dem Altstadtfest sonst noch los war, sehen sie in unserer Galerie.
Angelo Glashagel
Autor: redAuf dem Gelände des Spendekirchhofes, auf dem noch vereinzelt die Überreste längst vergangener Zeiten zu sehen sind, befindet sich zum 21. Altstadtfest das "Mittelalterdorf". Hier haben sich König Heinrich I. und seine Frau Mathilde häuslich eingerichtet.
Heinrich war der erste König des ostfränkischen Reiches, aus dem später das Heilige römische Reich deutscher Nation hervorging. Seine Frau Mathilde wurde nach ihrem Tod heilig gesprochen. Für Nordhausen ist das königliche Paar von besonderer Bedeutung, wie man im Verein lebendiges Mittelalter natürlich weiß.
Heinrich gilt als Gründervater Nordhausens. Er vollendete die Burg, deren Bau sein Vater, der Sachsenherzog Otto der Erlauchte, begonnen hatte. Immer wieder machte Heinrich, der 936 erster König der Ostfranken geworden war, in Nordhausen halt.
Auch seiner Frau Mathilde lag der Flecken im Südharz am Herzen. Sie gründete hier ein Damenstift, eine Art weltliches Kloster für gutbetuchte Damen von Stand. Auf dem ehemaligen Stiftsgelände steht heute der Nordhäuser Dom. Das alles spielte sich bekanntlich im 10. Jahrhundert ab.
Im hier und heute haben Heinrich und Mathilde keltische Nachbarn. Die "Glaghaile-Sippe" aus Görsbach zeigt, wie man richtig mit Pfeil und Bogen umgeht und wie so ein Kelte um 450 v. Chr. ausgesehen haben könnte.
Noch ein bisschen weiter prügeln sich Schauspieler mit Schwertern. Daheim in Altenburg spielen sie den berühmten Prinzenraub von Altenburg aus dem 15. Jahrhundert nach, in Nordhausen dürfen auch die Kinder mal das Schwert schwingen. Ein bisschen weiter die Barfüßerstraße hinab scharen "Feuerdorn" die Gäste um sich, indem sie Trommel und Dudelsack zum klingen bringen.
Was heute Nachmittag auf dem Altstadtfest sonst noch los war, sehen sie in unserer Galerie.
Angelo Glashagel

































