nnz-Rückspiegel: 31. Mai 2003
Montag, 31. Mai 2004, 07:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Theater und noch mal Theater
Theater, Theater
Ist in Nordhausen die Freiheit der Kunst in Gefahr, droht sogar die schleichende Umwandlung in ein Bespieltheater ohne eigenes Ensemble? Zeit und Ort dieser Veranstaltung als Inszenierung waren gut gewählt. Die im Anschluss an diese Podiumsdiskussion stattfindende Uraufführung des vierten Teils der Deutschland-Tetralogie Clean up. Aktion 2.99 hatte zahlreiche Medienvertreter den Weg nach Nordhausen finden lassen, die ein landesweites Echo erwarten lassen. Und die sehr kurzfristig angesetzte Podiumsdiskussion hatte schon auf Grund ihrer Bedeutung über die Grenzen des Nordhäuser Stadttheaters hinaus namhafte Vertreter aus der Theaterwelt mobilisiert.
Lediglich die Vertreterin der Hauptgesellschafterin der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Barbara Rinke, die auf Seiten dieser Gesellschaft allein eingeladen worden war, fehlte. Von ihr wusste man allerdings, dass sie als jüngst gewählte Präsidentin der Synode der EKD am 1. Ökumenischen Kirchentag in Berlin teilnimmt. Insoweit war selbst die ihr eingeräumte Wartezeit von einigen Minuten eine rein theatralische Geste...ausführlich im nnz-Archiv
Zeit und Geld für Kinder
Ein Kind zur Welt zu bringen ist bekanntlich eine recht einfache Sache. Ein Kind kostet nämlich nicht wenig Geld. Durchschnittlich 674 Euro monatlich nämlich. Das meiste Geld geben mit 874 Euro Eltern aus, die beide erwerbstätig sind und nur ein Kind haben, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mit. Die niedrigsten Ausgaben haben mit 271 Euro nicht erwerbstätige Ehepartner mit drei und mehr Kindern unter 18 Jahren. Die privaten Ausgaben für Erwachsene, die mit Kindern in einem Haushalt leben, bezifferten die Statistiker in der Studie Zeit für Kinder auf durchschnittlich etwa 920 Euro pro Monat. Dabei berechneten die Fachleute nicht nur zusätzliche Kosten, die von Kindern verursacht werden, sondern sämtliche Ausgabenpositionen etwa auch für Auto, Wohnung oder Computer.
nnz-Betrachtung: Inszeniert
War es das Ende einer Tetralogie zum Thema Deutschland oder war es die Podiumsdiskussion, in der es um Freiheit der Kunst, ums Grundgesetz und seine etwaige Beugung in Nordhausen gehen sollte, das einige Kunst-Fürsten nach Nordhausen rief. Man stelle sich vor: In Nordhausen, Sondershausen oder meinetwegen auch Wuppertal finden ein lokaler Parteitag der CDU statt. Zur gleichen Zeit hat Parteichefin Angela Merkel einen Termin in Berlin, bei dem sie vielleicht mit US-Präsident George W. Bush zusammentreffen wird. Nun die Frage: Wird sich Frau Merkel nach Nordhausen, Sondershausen oder Wuppertal bewegen?
So in etwa war gestern die Konstellation in Nordhausen, im Foyer des Theaters. Sicher, das Thema (siehe nnz-Archiv) war brisant, auch deshalb hatte die Intendanz des Nordhäuser Theaters schon vor einer Woche begonnen, nach entsprechenden Diskutanten zu suchen. Doch erst zwei Tage vor dem Termin, am Mittwoch, erhielt die Nordhäuser Oberbürgermeisterin die Einladung. Aber spätestens zu diesem Zeitpunkt wussten selbst politisch Uninteressierte in Nordhausen, dass Rinke die neue Präses von mehr als 20 Millionen Protestanten in diesem Lande ist und dass seit Beginn dieser Woche in Berlin ein klitzekleines Kirchenfest über die Bühne geht: Der erste ökumenische Kirchentag...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzTheater und noch mal Theater
Theater, Theater
Ist in Nordhausen die Freiheit der Kunst in Gefahr, droht sogar die schleichende Umwandlung in ein Bespieltheater ohne eigenes Ensemble? Zeit und Ort dieser Veranstaltung als Inszenierung waren gut gewählt. Die im Anschluss an diese Podiumsdiskussion stattfindende Uraufführung des vierten Teils der Deutschland-Tetralogie Clean up. Aktion 2.99 hatte zahlreiche Medienvertreter den Weg nach Nordhausen finden lassen, die ein landesweites Echo erwarten lassen. Und die sehr kurzfristig angesetzte Podiumsdiskussion hatte schon auf Grund ihrer Bedeutung über die Grenzen des Nordhäuser Stadttheaters hinaus namhafte Vertreter aus der Theaterwelt mobilisiert. Lediglich die Vertreterin der Hauptgesellschafterin der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Barbara Rinke, die auf Seiten dieser Gesellschaft allein eingeladen worden war, fehlte. Von ihr wusste man allerdings, dass sie als jüngst gewählte Präsidentin der Synode der EKD am 1. Ökumenischen Kirchentag in Berlin teilnimmt. Insoweit war selbst die ihr eingeräumte Wartezeit von einigen Minuten eine rein theatralische Geste...ausführlich im nnz-Archiv
Zeit und Geld für Kinder
Ein Kind zur Welt zu bringen ist bekanntlich eine recht einfache Sache. Ein Kind kostet nämlich nicht wenig Geld. Durchschnittlich 674 Euro monatlich nämlich. Das meiste Geld geben mit 874 Euro Eltern aus, die beide erwerbstätig sind und nur ein Kind haben, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mit. Die niedrigsten Ausgaben haben mit 271 Euro nicht erwerbstätige Ehepartner mit drei und mehr Kindern unter 18 Jahren. Die privaten Ausgaben für Erwachsene, die mit Kindern in einem Haushalt leben, bezifferten die Statistiker in der Studie Zeit für Kinder auf durchschnittlich etwa 920 Euro pro Monat. Dabei berechneten die Fachleute nicht nur zusätzliche Kosten, die von Kindern verursacht werden, sondern sämtliche Ausgabenpositionen etwa auch für Auto, Wohnung oder Computer.
nnz-Betrachtung: Inszeniert
War es das Ende einer Tetralogie zum Thema Deutschland oder war es die Podiumsdiskussion, in der es um Freiheit der Kunst, ums Grundgesetz und seine etwaige Beugung in Nordhausen gehen sollte, das einige Kunst-Fürsten nach Nordhausen rief. Man stelle sich vor: In Nordhausen, Sondershausen oder meinetwegen auch Wuppertal finden ein lokaler Parteitag der CDU statt. Zur gleichen Zeit hat Parteichefin Angela Merkel einen Termin in Berlin, bei dem sie vielleicht mit US-Präsident George W. Bush zusammentreffen wird. Nun die Frage: Wird sich Frau Merkel nach Nordhausen, Sondershausen oder Wuppertal bewegen?
So in etwa war gestern die Konstellation in Nordhausen, im Foyer des Theaters. Sicher, das Thema (siehe nnz-Archiv) war brisant, auch deshalb hatte die Intendanz des Nordhäuser Theaters schon vor einer Woche begonnen, nach entsprechenden Diskutanten zu suchen. Doch erst zwei Tage vor dem Termin, am Mittwoch, erhielt die Nordhäuser Oberbürgermeisterin die Einladung. Aber spätestens zu diesem Zeitpunkt wussten selbst politisch Uninteressierte in Nordhausen, dass Rinke die neue Präses von mehr als 20 Millionen Protestanten in diesem Lande ist und dass seit Beginn dieser Woche in Berlin ein klitzekleines Kirchenfest über die Bühne geht: Der erste ökumenische Kirchentag...ausführlich im nnz-Archiv
