nnz-Rückspiegel: 30. Mai 2003
Sonntag, 30. Mai 2004, 08:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
A 38, Flur und Klo-Bilanz
Die A 38 kommt! Auch bei Sollstedt?
Im Jahr 2005 soll die Autobahn 38 irgendwann fertig sein. Vermutlich vielleicht auch erst Anfang 2006 werden die Sollstedter davon profitieren. Die erhielten jetzt Post aus Bonn, von einem Herrn Trill. Nun ist dieser Herr Trill nicht etwa der Erfinder des bekannten Vogelfutters, sondern ein Mitarbeiter im Ministerium des Manfred Stolpe. Und das kümmert sich neben anderen wichtigen Sachen auch um den Bau der Autobahnen in Deutschland, Thüringen und in der Region um Sollstedt. In Bonn kümmert man sich so intensiv um die Bauarbeiten, dass man mehr als zwei Monate Zeit brauchte, um zwei Briefe aus Sollstedt (17. und 21. März) zu beantworten. Die Sollstedter wollten damals wissen, wann es endlich in ihrem Bereich mit dem Autobahnbau losgehen und die B 80 entlastet werde. Und nun musste dieser Herr Trill herhalten, um den Sollstedtern ein paar Gemeinplätze zu schreiben, die unverbindlicher nicht hätten sein können. Sätze wie die Bauvorbereitungen werden mit Nachdruck vorangetrieben stehen dem Sollstedter Bürgermeister eigentlich bis Oberkante-Unterlippe. Jürgen Hohberg ist zwar kein Autobahnbauer, doch als Kalikumpel weiß er um die geologischen Besonderheiten bei Sollstedt...ausführlich im nnz-Archiv
Die Flur wurde befahren
Der Umweltausschuß des Kreistages ist öfters mal auf Achse. Jetzt war auch der städtische Ausschuß mal unterwegs. Die Damen und Herren wollten sich in Sachen Müll informieren. Auf größere – inzwischen vom Umweltamt beseitigte - Mengen Abfall und Müll sind die Mitglieder des städtischen Umweltausschusses jetzt bei einer Flurbefahrung mit dem Gewässerunterhaltungsverband Harzvorland auf einem Feld am Goethe-Weg zwischen Krimderode und Salza und auf dem Gelände an der ehemaligen Kaffeerösterei in Salza gestoßen. Ausschussvorsitzender Volker Fütterer: Wir waren empört, mit welcher Unverfrorenheit am Goethe-Weg zum Beispiel Erdaushub, Bau-Schutt bis hin zu Asphalt einfach abgekippt worden ist. Bei den Müllablagerunen am Salza-Ufer auf dem Gelände der ehemaligen Rösterei bestehe darüber hinaus die Gefahr, dass diese fortgeschwemmt würden und sich zum Beispiel unter Brücken verklemmten, was zu einer Verstopfung des Flusslaufes führe. Fütterer verwies darauf, dass die illegale Müllablagerung bzw. Verschmutzung mit hohen Geldstrafen geahndet werde und bat die Nordhäuser um Aufmerksamkeit und um Hinweise, wenn illegale Ablagerungen bemerkt würden...ausführlich im nnz-Archiv
Hundeklo – Top oder Flop
Viel Wirbel gab es in den zurückliegenden Monaten um die lieben Vierbeiner und ihre Hinterlassenschaften. Die Antwort der Stadtverwaltung waren zwei öffentliche Hunde-WC in der Promenade. Die beiden neu aufgestellten Hundetoiletten an Ein- und Ausgang der Promenade in Nordhausen werden gut angenommen. Das sagte jetzt Reiner Kirsch, Leiter des städtischen Amtes für Umwelt und Grünordnung. Unser Angebot wird von den Hundebesitzern gern genutzt: Der Beutel-Halter ist immer leer, der Korb, der die vollen Abfalltüten aufnimmt, immer gut gefüllt, sagte Kirsch.
Aufgrund der guten Resonanz auf die Toiletten im Testgelände Promenade sei jetzt – auch mit Blick auf die Landesgartenschau - die Aufstellung weiterer Hunde-Toiletten geplant. Ein Standort soll die neu gestaltete Zorge-Aue an der Uferstraße sein, weitere sind vorgesehen entlang des Historischen Stadtrundganges, im Stadtpark, auf dem Friedhof und im Förstemannpark, sagte der Amtsleiter.
Autor: nnzA 38, Flur und Klo-Bilanz
Die A 38 kommt! Auch bei Sollstedt?
Im Jahr 2005 soll die Autobahn 38 irgendwann fertig sein. Vermutlich vielleicht auch erst Anfang 2006 werden die Sollstedter davon profitieren. Die erhielten jetzt Post aus Bonn, von einem Herrn Trill. Nun ist dieser Herr Trill nicht etwa der Erfinder des bekannten Vogelfutters, sondern ein Mitarbeiter im Ministerium des Manfred Stolpe. Und das kümmert sich neben anderen wichtigen Sachen auch um den Bau der Autobahnen in Deutschland, Thüringen und in der Region um Sollstedt. In Bonn kümmert man sich so intensiv um die Bauarbeiten, dass man mehr als zwei Monate Zeit brauchte, um zwei Briefe aus Sollstedt (17. und 21. März) zu beantworten. Die Sollstedter wollten damals wissen, wann es endlich in ihrem Bereich mit dem Autobahnbau losgehen und die B 80 entlastet werde. Und nun musste dieser Herr Trill herhalten, um den Sollstedtern ein paar Gemeinplätze zu schreiben, die unverbindlicher nicht hätten sein können. Sätze wie die Bauvorbereitungen werden mit Nachdruck vorangetrieben stehen dem Sollstedter Bürgermeister eigentlich bis Oberkante-Unterlippe. Jürgen Hohberg ist zwar kein Autobahnbauer, doch als Kalikumpel weiß er um die geologischen Besonderheiten bei Sollstedt...ausführlich im nnz-Archiv
Die Flur wurde befahren
Der Umweltausschuß des Kreistages ist öfters mal auf Achse. Jetzt war auch der städtische Ausschuß mal unterwegs. Die Damen und Herren wollten sich in Sachen Müll informieren. Auf größere – inzwischen vom Umweltamt beseitigte - Mengen Abfall und Müll sind die Mitglieder des städtischen Umweltausschusses jetzt bei einer Flurbefahrung mit dem Gewässerunterhaltungsverband Harzvorland auf einem Feld am Goethe-Weg zwischen Krimderode und Salza und auf dem Gelände an der ehemaligen Kaffeerösterei in Salza gestoßen. Ausschussvorsitzender Volker Fütterer: Wir waren empört, mit welcher Unverfrorenheit am Goethe-Weg zum Beispiel Erdaushub, Bau-Schutt bis hin zu Asphalt einfach abgekippt worden ist. Bei den Müllablagerunen am Salza-Ufer auf dem Gelände der ehemaligen Rösterei bestehe darüber hinaus die Gefahr, dass diese fortgeschwemmt würden und sich zum Beispiel unter Brücken verklemmten, was zu einer Verstopfung des Flusslaufes führe. Fütterer verwies darauf, dass die illegale Müllablagerung bzw. Verschmutzung mit hohen Geldstrafen geahndet werde und bat die Nordhäuser um Aufmerksamkeit und um Hinweise, wenn illegale Ablagerungen bemerkt würden...ausführlich im nnz-Archiv
Hundeklo – Top oder Flop
Viel Wirbel gab es in den zurückliegenden Monaten um die lieben Vierbeiner und ihre Hinterlassenschaften. Die Antwort der Stadtverwaltung waren zwei öffentliche Hunde-WC in der Promenade. Die beiden neu aufgestellten Hundetoiletten an Ein- und Ausgang der Promenade in Nordhausen werden gut angenommen. Das sagte jetzt Reiner Kirsch, Leiter des städtischen Amtes für Umwelt und Grünordnung. Unser Angebot wird von den Hundebesitzern gern genutzt: Der Beutel-Halter ist immer leer, der Korb, der die vollen Abfalltüten aufnimmt, immer gut gefüllt, sagte Kirsch.
Aufgrund der guten Resonanz auf die Toiletten im Testgelände Promenade sei jetzt – auch mit Blick auf die Landesgartenschau - die Aufstellung weiterer Hunde-Toiletten geplant. Ein Standort soll die neu gestaltete Zorge-Aue an der Uferstraße sein, weitere sind vorgesehen entlang des Historischen Stadtrundganges, im Stadtpark, auf dem Friedhof und im Förstemannpark, sagte der Amtsleiter.
