Ein Blick in die Statistik
Mehr als 300 ausländische Berufsqualifikationen
Mittwoch, 22. Juli 2015, 10:26 Uhr
Im Jahr 2014 wurden in Thüringen 309 im Ausland erworbene berufliche Abschlüsse als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt. Die meisten betrafen den Gesundheitsbereich und aus der Lehre...
Insgesamt wurden von den zuständigen Stellen während des Jahres 2014 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 339 Anerkennungsverfahren bearbeitet, davon 245 Anträge auf Anerkennung nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) und 94 Anerkennungsverfahren nach dem am 01. Mai 2014 in Kraft getretenen Thüringer Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (ThürBQFG).
49,9 Prozent aller Anträge wurden von Frauen gestellt. Bei rund 80 Prozent (247 Verfahren) der 309 abgeschlossenen Verfahren wurde die ausländische Berufsausbildung mit voller Gleichwertigkeit positiv anerkannt. In 7,1 Prozent (22 Anträge) der Fälle wurde festgestellt, dass wesentliche Unterschiede gegenüber der in Deutschland geregelten Berufsqualifikation mit Auflage einer Ausgleichsmaßnahme ausgeglichen werden können. Negativ fiel die Entscheidung im Jahr 2014 bei 12,9 Prozent (40 Verfahren) aus. Für 30 Anträge war Ende 2014 noch keine Entscheidung gefallen.
Drei Viertel der Anerkennungsverfahren betrafen medizinische Gesundheitsberufe. 56 Verfahren stammten aus dem Bereich Lehrende und ausbildende Berufe.
Rund die Hälfte der Anerkennungsverfahren (155) bezog sich auf Abschlüsse, die innerhalb der EU erworben wurden. Weitere 97 Verfahren (28,6 Prozent) wurden für Berufsqualifikationen durchgeführt, die aus dem übrigen europäischen Ausland stammten. 87 Verfahren (25,7 Prozent) befassten sich mit Qualifikationen aus dem außereuropäischen Ausland, darunter 52 Verfahren mit in Asien erworbenen Abschlüssen.
Autor: redInsgesamt wurden von den zuständigen Stellen während des Jahres 2014 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 339 Anerkennungsverfahren bearbeitet, davon 245 Anträge auf Anerkennung nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) und 94 Anerkennungsverfahren nach dem am 01. Mai 2014 in Kraft getretenen Thüringer Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (ThürBQFG).
49,9 Prozent aller Anträge wurden von Frauen gestellt. Bei rund 80 Prozent (247 Verfahren) der 309 abgeschlossenen Verfahren wurde die ausländische Berufsausbildung mit voller Gleichwertigkeit positiv anerkannt. In 7,1 Prozent (22 Anträge) der Fälle wurde festgestellt, dass wesentliche Unterschiede gegenüber der in Deutschland geregelten Berufsqualifikation mit Auflage einer Ausgleichsmaßnahme ausgeglichen werden können. Negativ fiel die Entscheidung im Jahr 2014 bei 12,9 Prozent (40 Verfahren) aus. Für 30 Anträge war Ende 2014 noch keine Entscheidung gefallen.
Drei Viertel der Anerkennungsverfahren betrafen medizinische Gesundheitsberufe. 56 Verfahren stammten aus dem Bereich Lehrende und ausbildende Berufe.
Rund die Hälfte der Anerkennungsverfahren (155) bezog sich auf Abschlüsse, die innerhalb der EU erworben wurden. Weitere 97 Verfahren (28,6 Prozent) wurden für Berufsqualifikationen durchgeführt, die aus dem übrigen europäischen Ausland stammten. 87 Verfahren (25,7 Prozent) befassten sich mit Qualifikationen aus dem außereuropäischen Ausland, darunter 52 Verfahren mit in Asien erworbenen Abschlüssen.
