Entdeckt
Frevel in der Windlücke
Mittwoch, 22. Juli 2015, 06:41 Uhr
Ein gemütlicher Joggingabend sollte es werden. Aber das, was nnz-Autor Bodo Schwarzberg sah, sprach gegen eine Entspannung...
Auf rund drei Kilometer Länge, zwischen Altem Friedhof und Windluecke, wurden in großem Stil von Dutzenden Obstbäumen kleine und größere Aeste entfernt.
Praktisch das gesamte Schnittgut lag zudem wild am oder mitten auf dem Weg. Besonders fatal: Kurz vor dem Feuchtgebiet Windlücke ist ein alter Wild-Apfelbaum weitestgehend abgesägt worden. Ich hatte ihn erst in diesem Jahr als genetisch eventuell reinen Vertreter dieser selten gewordenen und bedrohten Art bestimmt.
Möglicherweise war er autochthon, also eine Art Ureinwohner der Rossmannsbachaue. Hierzu wird noch zu berichten sein. Zwar gibt es in der Windlücke offenbar verbreitet Sturmschäden, das erneute nicht unbedingt fachgerechte Entfernen zum Teil auch größerer Äste während der Vegetationsperiode ist jedoch gelinde gesagt zu hinterfragen.
Wollte vielleicht ein Landwirtschaftsbetrieb den Weg für seine Bullrozer herrichten? Oder LKWs zu den Sturmschäden vordringen? Sie hätten auch vom Buchholzer Berg her in Richtung Windlücke einbiegen können, weniger Bäume säumen aus dieser Richtung den Weg. Der Wild-Apfel und weitere beschädigte Obstbäume übrigens befinden oder befanden sich im neuen Naturschutzgebiet Pfaffenköpfe.
Es sollte überprüft werden, ob die Maßnahmen mit Recht und Gesetz vereinbar sind. Falls daran auch nur geringe Zweifel bestehen, ist eine Anzeigenerstattung zu prüfen.
Dies umso mehr, als unsere an Feldwegen stockenden Obstbaumbestände bereits durch Klimawandel und Überalterung in Auflösung begriffen und Nachpflanzungen infolge falscher Geldverteilung zu schleppend erfolgen.
Bodo Schwarzberg
Auf rund drei Kilometer Länge, zwischen Altem Friedhof und Windluecke, wurden in großem Stil von Dutzenden Obstbäumen kleine und größere Aeste entfernt.
Praktisch das gesamte Schnittgut lag zudem wild am oder mitten auf dem Weg. Besonders fatal: Kurz vor dem Feuchtgebiet Windlücke ist ein alter Wild-Apfelbaum weitestgehend abgesägt worden. Ich hatte ihn erst in diesem Jahr als genetisch eventuell reinen Vertreter dieser selten gewordenen und bedrohten Art bestimmt.
Möglicherweise war er autochthon, also eine Art Ureinwohner der Rossmannsbachaue. Hierzu wird noch zu berichten sein. Zwar gibt es in der Windlücke offenbar verbreitet Sturmschäden, das erneute nicht unbedingt fachgerechte Entfernen zum Teil auch größerer Äste während der Vegetationsperiode ist jedoch gelinde gesagt zu hinterfragen.
Wollte vielleicht ein Landwirtschaftsbetrieb den Weg für seine Bullrozer herrichten? Oder LKWs zu den Sturmschäden vordringen? Sie hätten auch vom Buchholzer Berg her in Richtung Windlücke einbiegen können, weniger Bäume säumen aus dieser Richtung den Weg. Der Wild-Apfel und weitere beschädigte Obstbäume übrigens befinden oder befanden sich im neuen Naturschutzgebiet Pfaffenköpfe.
Es sollte überprüft werden, ob die Maßnahmen mit Recht und Gesetz vereinbar sind. Falls daran auch nur geringe Zweifel bestehen, ist eine Anzeigenerstattung zu prüfen.
Dies umso mehr, als unsere an Feldwegen stockenden Obstbaumbestände bereits durch Klimawandel und Überalterung in Auflösung begriffen und Nachpflanzungen infolge falscher Geldverteilung zu schleppend erfolgen.
Bodo Schwarzberg
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: redDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
