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Ab in die Natur:

So gelingt der perfekte Camping-Urlaub!

Freitag, 17. Juli 2015, 10:16 Uhr
Zelten ist nicht nur eine preiswerte Möglichkeit Urlaub zu machen, sondern bietet in seiner unkonventionellen Form häufig auch ein einmaliges Naturerlebnis. Und mit der richtigen Ausstattung bereitet ein solcher Urlaub Reisenden jeden Alters Spaß...


Ob für eine romantische Nacht, als Kurztrip mit Freunden oder als Familienurlaub, das Ratgeber-Portal helpster.de stellt für Camping-Neulinge wichtige Fakten für Ferien fernab eines Hotels vor.

Harte Böden, schmerzende Glieder und regennasse Kleidung – diesen Ruf hat das Camping zu Unrecht. Denn mit ein wenig Vorausplanung wird auch ein Zeltausflug zum erholsamen Erlebnis. Eine wetterfeste Behausung legt dazu natürlich den Grundstein.

Wissenswertes rund ums Zelt:
  • Kaufen Sie nicht das kleinste Zelt. Die Herberge sollte genügend Platz für alle Mitreisenden und deren Hab und Gut bieten. Wer zu zweit verreist, kann gut auf ein Zelt für 3 oder gar 4 Personen zurückgreifen und alle benötigten Utensilien finden ausreichend Raum.
  • Achten Sie darauf, dass das Zelt über ein Überdach verfügt, das das Innenzelt schützt. So vermeiden Sie große Mengen an Kondenswasser im Innenzelt und erhöhen die Regenfestigkeit.
  • Üben Sie den Aufbau! Dann gelingt es vor Ort schneller und reibungslos, vor allem wenn Regen oder Dunkelheit das Aufschlagen des Nachtlagers erschweren. Bei dieser Gelegenheit empfiehlt sich zudem die Behandlung des Überdachs mit einem Imprägnierspray.

Diese Ausstattung wird benötigt:

Eine bequeme Schlafstätte steht beim Zelten im Mittelpunkt. Die Investition in einen hochwertigen Schlafsack zahlt sich in kühlen Nächten aus, wie auch die Mitnahme einer zusätzlichen, leichten Decke.

Als Schlafunterlage bieten sich selbstaufblasende Luftmatratzen oder Isomatten an, die vor Kälte und Nässe schützen. Sinnvoll ist zudem eine funktionsfähige Taschenlampe inklusive Ersatzbatterien. Weitere nützliche Utensilien: Flaschen- und Dosenöffner, Taschenmesser, Feuerzeuge, Kerzen, eine Schere und ein scharfes Messer.

Kleiner oder großer Hunger? Zur Zubereitung von Frühstück und Co unbedingt Teller, Tassen, Besteck und ggf. Töpfe und einen Camping-Kocher einpacken. Die "Campingküche" findet in einer großen Kunststoffkiste mit Deckel einen guten Platz. So ist die gesamte Küchenausrüstung sowie Reinigungsmittel und Geschirrtuch schnell griffbereit und ideal verstaut. Auch zur Aufbewahrung von Essensvorräten empfiehlt sich eine solche Kiste. Stellen Sie die Vorräte über Nacht immer ins Zelt oder Auto, damit diese keine Tiere anlocken.

Ein Kohlegrill ist eine gemütliche Alternative der Essenszubereitung. Vor dem Brutzeln aber unbedingt checken, ob dies auf dem Gelände erlaubt ist oder entsprechende Grillplätze aufsuchen. Für Sauberkeit und Sicherheit beim Camping

Ins Gepäck gehören selbstverständlich diverse Produkte zur Reinigung von Geschirr und Wäsche. Wichtig sind natürlich auch Mülltüten, um das Zelt sauber zu halten und die Umwelt zu schonen. Denken Sie auch an Handtücher und Allzweck-Feuchttücher.

Größere Camping-Plätze bieten neben Toiletten und Waschgelegenheiten auch Duschen sowie Waschmaschinen an. Die Gebühren für diese Einrichtungen sind entweder bereits in den Kosten der Übernachtung enthalten oder können per Münzeinwurf nach Bedarf genutzt werden.

Unabdingbar ist zudem ein Erste-Hilfe-Set für kleinere Notfälle. Und auch im Sommer gilt: Beim Campen empfiehlt sich das Tragen fester Schuhe. So minimiert sich die Verletzungsgefahr durch überstehende Heringe oder Wurzeln.

Hilfreiche Accessoires für ein First-Class-Zelterlebnis

Es ist mehr Luxus beim Wohnen und Schlafen auf dem Camping-Platz oder in der freien Natur gewünscht? Dann ist ein großes Zelt, in dem man sogar aufrecht stehen kann, sicherlich die erste Wahl. Manch ein Zeltbewohner vermisst ein richtiges Bett oder fürchtet gar Rückenbeschwerden von den Nächten auf dem Boden. Doch der Fachhandel bietet Luftmatratzen an, die eine Dicke von bis zu 9 cm aufweisen und für einen bequemen Schlaf sorgen.

Einen Hauch von Luxus verleiht ein besonders praktisches Gimmick: eine sogenannte Solardusche. Dabei handelt es sich um einen schwarzen Wasserbeutel mit Brause. An einem Baum befestigt, kann sich das eingefüllte Wasser in dem dunklen Außenmaterial des Beutels auf bis zu 40°C erwärmen. So kommen Urlauber auch auf Natur-Plätzen ohne Waschräume in den Genuss einer heißen Dusche.

Achtung: Wild-Camping ist in Deutschland verboten

In vielen Ländern, wie auch in Deutschland, ist wildes Camping in der freien Natur untersagt. Die örtlichen Ordnungsämter kontrollieren diese Regelung insbesondere in touristischen Gegenden streng und verhängen Bußgelder beim Hinterlassen von Müll und Zerstörung. Einige Urlaubsziele wie Schweden, Norwegen und Finnland erlauben allerdings das Campieren in der freien Natur, unter der Auflage, die Umwelt zu achten und zu schonen.

Außerhalb geschützter Camping- oder Zeltplätze sollte sich jeder Urlauber die Sicherheitsfrage stellen. So besteht in belebten Regionen stets das Risiko, beklaut oder überfallen zu werden. Inmitten der Natur bringt auch die heimische Tierwelt, möglicherweise angelockt durch Essensreste, Gefahren mit sich, auf die man sich im Vorfeld informieren sollte!

Weitere Tipps rund um das Thema Camping finden sich unter: http://www.helpster.de
Autor: red

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