Im Gespräch mit Schülern
Donnerstag, 27. Mai 2004, 17:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Zu einer Gesprächsrunde zum Thema Bildung Zukunft – Zukunft Bildung war ins Foyer des Rathauses eingeladen worden. An der Runde nahmen zahlreiche Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen des Beruflichen Gymnasiums mit ihren Lehrern teil. Der Einladung gefolgt war auch der Fraktionsvorsitzende der PDS im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow.
Im Gespräch war man sich aus Sicht der Sozialisten einig, dass die Möglichkeit, über das Berufliche Gymnasium das Abitur zu erlangen, erhalten werden muss. Konsens gab es auch in der Frage des gemeinsamen Lernens von der 1. bis zur 8. Klasse. Dann erst sollte eine Trennung der verschiedenen Bildungswege erfolgen. Die Verbindung von herkömmlichen Schulfächern mit Themen von Wirtschaft oder Technik im Beruflichen Gymnasium wurde allgemein als recht positiv empfunden.
Es zeigte sich aber auch, dass nur etwa 50 Prozent der Schüler nach dem Abitur studieren wollen. Der erfolgreiche Abschluss der Abiturausbildung soll also eine bessere Ausgangsposition für eine berufliche Ausbildung in einem Betrieb bilden. Als Einschränkung ihrer weiteren Bildungsmöglichkeiten wurde das Fehlen der Fächer Musik und Kunsterziehung am Beruflichen Gymnasium genannt, da diese Fächer für bestimmte Studienrichtungen Voraussetzung sind.
Positiv wurde in der Diskussion hervorgehoben, dass der Unterrichtsausfall am Nordhäuser Gymnasium sehr gering ist. Und im übrigen machte die Veranstaltung eines deutlich: Die jungen Leute von heute machen sich mehr Gedanken über ihre Bildungszukunft, als vielfach angenommen wird. Grund genug also, warum man sie öfter anhören sollte!
Autor: nnzIm Gespräch war man sich aus Sicht der Sozialisten einig, dass die Möglichkeit, über das Berufliche Gymnasium das Abitur zu erlangen, erhalten werden muss. Konsens gab es auch in der Frage des gemeinsamen Lernens von der 1. bis zur 8. Klasse. Dann erst sollte eine Trennung der verschiedenen Bildungswege erfolgen. Die Verbindung von herkömmlichen Schulfächern mit Themen von Wirtschaft oder Technik im Beruflichen Gymnasium wurde allgemein als recht positiv empfunden.
Es zeigte sich aber auch, dass nur etwa 50 Prozent der Schüler nach dem Abitur studieren wollen. Der erfolgreiche Abschluss der Abiturausbildung soll also eine bessere Ausgangsposition für eine berufliche Ausbildung in einem Betrieb bilden. Als Einschränkung ihrer weiteren Bildungsmöglichkeiten wurde das Fehlen der Fächer Musik und Kunsterziehung am Beruflichen Gymnasium genannt, da diese Fächer für bestimmte Studienrichtungen Voraussetzung sind.
Positiv wurde in der Diskussion hervorgehoben, dass der Unterrichtsausfall am Nordhäuser Gymnasium sehr gering ist. Und im übrigen machte die Veranstaltung eines deutlich: Die jungen Leute von heute machen sich mehr Gedanken über ihre Bildungszukunft, als vielfach angenommen wird. Grund genug also, warum man sie öfter anhören sollte!
