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Lösung für Schulzentrum gefunden

Freitag, 15. Juni 2001, 13:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Konflikt um die räumliche Zukunft des Christlichen Schulzentrums in Nordhausen bahnt sich eine Lösung an. Heute fand eine Vor-Ort-Besichtigung statt.

Die Christliche Grundschule wird auch künftig ihr Quartier in der Grundschule in Nordhausen-Nord aufschlagen können. Ob es hier zu einer Erweiterung der Klassenräume kommen wird, das soll in den kommenden Tagen geklärt werden. Damit ist auch der Weg frei, den Regelschulteil in der Staatlichen Grundschule „Käthe Kollwitz“ zu etablieren. Für die dann genutzten Räume müssen lediglich noch einige Unbedenklichkeitsbescheinigungen erarbeitet und an das Thüringer Kultusministerium zur Genehmigung geschickt werden, so Stefan Nüßle zur nnz. Nüßle rechnet mit rund 40 Schülern je Klassenjahrgang und hofft, daß der konfessionelle Schulträger in zwei oder drei Wochen eine positive Nachricht aus Erfurt erhalten werde.

Während des heutigen Gespräches machten die Vertreter der Kirche, darunter auch Pfarrer Ziegner vom Eisenacher Landeskrichenamt deutlich, daß seitens der Stadt Nordhausen eine klare Aussage hinsichtlich der Zukunft des Christlichen Schulzentrums gemacht werde. Wie nnz erfuhr, werde sich der zuständige Fachausschuß des Nordhäuser Stadtrates dieser Problematik annehmen. Wichtig für die Kirche ist der Fakt, daß das Bekenntnis der Stadt Nordhausen in einen Beschluß des Stadtrates gepackt werden muß.

Für das Jahr 2004 erwarte der Träger des Christlichen Schulzentrums von der Stadt, daß ihm ein Schulgebäude innerhalb von Nordhausen übertragen werde. Mit dieser Planungssicherheit könne dann auch in Richtung der Eltern argumentiert werden. So lange werde man mit dem jetzigen Provisorium leben.
Autor: nnz

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