Petrusfest zu Ehren von Johannes Mylius
Sonntag, 28. Juni 2015, 09:30 Uhr
Das Petrusfest in Liebenrode zu Ehren des Liebenröder Sohne "Johannes Mylius", der vor wenigen Tagen seinen 440. Sterbetag in Jena hatte, besuchte auch Manfred Kappler. Sei Fazit: Ein Fest das seines Gleichen suchen kann...
Von einer Morgenandacht über die Lebensgeschichte und Bedeutung dieses Liebenröder Sohnes, einem der ersten und bedeutensten Schüler Michael Neanders. Von Liebenrode über Ilfeld an die Höfe europäischer Magnaten
bis zum Kaiserhof in Wien.
Die Lebensgeschichte und seine Tätigkeiten in Europa wurden anschaulich in den höchst interessanten Vorträgen von Andreas Köhler und Manfred Machnik vorgetragen. Es folgte ein ausführlicher Beitrag von der Altphilologin Prof. Dr. Frau Zhanna Nekrashevic - Karotkaja von der Uni Minsk; über den Ranaisance-Dichter und Humanisten von europäischem Ruhm am Hofe von Kaiser Maximilian II. in Wien; dem Liebenröder Sohn Johannes Mylius.
So wurde die damalige europäische, humanistische Dichtung und Geschichte, die gesellschaftliche Wandlung und Dichtung unter völlig neuen Aspekten in den Mittelpunkt gestellt. Der entsprechend Beifall und Blumen unterstrichen die Würdigung dieser einmaligen Vorträge.
Zu dieser Veranstaltung waren sogar die Nachkommen von Johannes Mylius aus Berlin und Dresden nach Liebenrode gekommen. Familie Mylius - Fauler und Familie Möllhoff - Mylius aus Berlin. Selbst diese waren über die weitreichende europäische Bedeutung ihres Vorfahren erstaunt.
Nach dem Mittag wurde eine Gedenktafel für Johannes Mylius an der Kirchenmauer durch Frau Prof. Dr. Nekrashevich-Karotkaje und die Mitglieder des Liebenröder Geschichtsvereins enthüllt. Dann folgte ein sehr vielseitiger bunter Chornachmittag, bei dem man von der Klassik bis zum Elvis-Rock in der Kirche alles hören konnte.
Das Wetter passte sich den Veranstaltungen an. So ging ein unvergesslicher Gedenktag in Liebenrode zu Ende. Nur schade, dass von den Kulturverantwortlichen des Kreises diese Veranstaltung nicht wahrgenommen wurde. Der Südharz und Nordhausen haben nämlich mehr an historischer Vergangenheit und Persönlichkeiten von europäischem Rang vorzuweisen als Luther und Melanchthon.
Vielleicht sind diese Menschen auch noch bildungsfähig? Was bringen neue Projekte wenn man die Vergangenheit vergisst? Aber das lässt sich ja ändern, im nächsten Jahr gibt es weitere Jubiläen: Den 470. Geburtstag und den 410. Todestag des Sachswerfer Sohnes und Neander Schüler: Lorenz Rhodoman.
Manfred Kappler
Autor: redVon einer Morgenandacht über die Lebensgeschichte und Bedeutung dieses Liebenröder Sohnes, einem der ersten und bedeutensten Schüler Michael Neanders. Von Liebenrode über Ilfeld an die Höfe europäischer Magnaten
bis zum Kaiserhof in Wien.
Die Lebensgeschichte und seine Tätigkeiten in Europa wurden anschaulich in den höchst interessanten Vorträgen von Andreas Köhler und Manfred Machnik vorgetragen. Es folgte ein ausführlicher Beitrag von der Altphilologin Prof. Dr. Frau Zhanna Nekrashevic - Karotkaja von der Uni Minsk; über den Ranaisance-Dichter und Humanisten von europäischem Ruhm am Hofe von Kaiser Maximilian II. in Wien; dem Liebenröder Sohn Johannes Mylius.
So wurde die damalige europäische, humanistische Dichtung und Geschichte, die gesellschaftliche Wandlung und Dichtung unter völlig neuen Aspekten in den Mittelpunkt gestellt. Der entsprechend Beifall und Blumen unterstrichen die Würdigung dieser einmaligen Vorträge.
Zu dieser Veranstaltung waren sogar die Nachkommen von Johannes Mylius aus Berlin und Dresden nach Liebenrode gekommen. Familie Mylius - Fauler und Familie Möllhoff - Mylius aus Berlin. Selbst diese waren über die weitreichende europäische Bedeutung ihres Vorfahren erstaunt.
Nach dem Mittag wurde eine Gedenktafel für Johannes Mylius an der Kirchenmauer durch Frau Prof. Dr. Nekrashevich-Karotkaje und die Mitglieder des Liebenröder Geschichtsvereins enthüllt. Dann folgte ein sehr vielseitiger bunter Chornachmittag, bei dem man von der Klassik bis zum Elvis-Rock in der Kirche alles hören konnte.
Das Wetter passte sich den Veranstaltungen an. So ging ein unvergesslicher Gedenktag in Liebenrode zu Ende. Nur schade, dass von den Kulturverantwortlichen des Kreises diese Veranstaltung nicht wahrgenommen wurde. Der Südharz und Nordhausen haben nämlich mehr an historischer Vergangenheit und Persönlichkeiten von europäischem Rang vorzuweisen als Luther und Melanchthon.
Vielleicht sind diese Menschen auch noch bildungsfähig? Was bringen neue Projekte wenn man die Vergangenheit vergisst? Aber das lässt sich ja ändern, im nächsten Jahr gibt es weitere Jubiläen: Den 470. Geburtstag und den 410. Todestag des Sachswerfer Sohnes und Neander Schüler: Lorenz Rhodoman.
Manfred Kappler

















