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Sozialen Frieden in Nordhausen wahren

Donnerstag, 25. Juni 2015, 15:34 Uhr
Beim Empfang des Bischofs des Bistums Erfurt, Dr. Ulrich Neymeyr, war ein Gesprächsthema die finanziell angespannte Lage der Stadt Nordhausen und deren Auswirkungen auf die Angebote für die Träger der Jugend-, Kultur-, Sport und Sozialarbeit...


Die knappen Kassen hätten auch Auswirkungen auf die wichtigen sozialen Angebote, die die Kirchen den Kindern und Jugendlichen unterbreiten würden.

„Wir müssen uns bemühen, den sozialen Frieden in Nordhausen zu wahren, auch, wenn derzeit so genannte `freiwillige Leistungen´ nicht möglich sind“, sagte Stadtratsvorsitzende Inge Klaan. Sollte es zu den geplanten Kooperationen zwischen den kommunalen Unternehmen und den Freien Trägern kommen, „dann können die städtischen Unternehmen Vorreiter sein. Vielleicht hat das auch Beispielcharakter für die Unternehmen der Privatwirtschaft, sich ebenfalls zu engagieren.“

Der erste Beigeordnete der Stadt, Manfred König, sagte, „es ist wichtig, auch in der jetzt schwierigen Situation die Herausforderungen offen und vor allem ehrlich darzulegen. Die Menschen merken genau, ob man aufrichtig ist. Es schafft Vertrauen, wenn die Menschen nicht das Gefühl haben müssen, hingehalten zu werden. Und sie schätzen die parteiübergreifende Zusammenarbeit.“
Autor: red

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